1. Research
Das ist ein Auszug aus EM Monthly: Stress Testing Growth, veröffentlicht am 12. April 2018.

EM Monthly: Stress Testing Growth

Autoren
Drausio Giacomelli
+1(212)2507355
Sameer Goel
+656423 6973
Elina Ribakova
Hongtao Jiang
+1(212)250-2524
Juliana Lee
(852)2203-8312
Prognosen für die Schwellenländer und die Weltwirtschaft im kommenden Monat:
Zahlreiche Schwellenländer befinden sich in der Frühphase eines Aufschwungs, und in vielen anderen könnte sich die Expansion noch mehrere Jahre lang fortsetzen. Die Rally von Hartwährungs-Schwellenländeranleihen hält allerdings bereits seit vier Jahren an, und es hängt entscheidend von einer Beschleunigung des globalen Wachstums ab, ob sie sich weiter verlängert. Politische Vorhaben in den USA und geopolitische Entwicklungen stellen ein Risiko für die Weltwirtschaft dar. Setzt sich die globale Erholung dennoch fort, und was ist für die US-Politik zu erwarten?

Lateinamerikanische Unternehmensanleihen: Mögliche Auswirkungen der handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und China

Die handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und China werden intensiver, und die Marktvolatilität hat sich aus Furcht vor einem möglichen Handelskrieg erhöht. Stahl- und Aluminiumproduzenten wurden direkt mit Zöllen belegt, deren Auswirkungen jedoch (zumindest für lateinamerikanische Emittenten) letztendlich durch Ausnahmen gemildert werden könnten. Lateinamerikanische Stahlkonzerne, die über beträchtliche Vermögenswerte in den USA verfügen, befinden sich in einer günstigeren Lage. Lateinamerika könnte davon profitieren, dass bestimmte Produkte wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China substituiert werden. Dies gilt jedoch nur, solange es nicht zu einem ausgewachsenen Handelskrieg kommt, der zu einer weltweiten Konjunkturverlangsamung führen könnte. Wir befassen uns mit den Konsequenzen für Exporte, Wechselkurse und Inflation. Welche Auswirkungen haben z.B. höhere chinesische Zölle auf US-Importe für brasilianische Rind- und Schweinefleischproduzenten?

Schwellenländer-Credit Spreads: Makroökonomische Treiber und Reaktionen auf Schocks

In unserem Themenartikel „EM Credit Spreads: Macro Drivers and Shock Responses“ analysieren wir verschiedene Variablen in unterschiedlichen Risikoszenarien, um die Frage zu beantworten, welche Faktoren sich auf die Spreads des Emerging Market Bond Index Diversified auswirken. Zunächst entwickeln wir ein Basismodell für die aktuelle Situation und untersuchen dann, wie die Spreads auf Wachstums-, Inflations- und Zinsanhebungsschocks reagieren könnten.

Inflation in den Schwellenländern – Stabilisierung im März

Nach einer Verlangsamung im Februar sollte sich die Inflation in den Schwellenländern im März wieder stabilisiert haben und über den Rest des Jahres hinweg allmählich beschleunigen. Unsere Gesamtinflationsraten zeigen, ...

Positiver Wandel in Singapur

Mit Hilfe von Konzepten aus der Stadtökonomik schätzen wir ein, wo die Schwächen der Stadt Singapur liegen und welche Auswirkungen die aktuelle Politik haben dürfte.

Wirtschaftliche Interessen der USA in China

Die wirtschaftlichen Interessen der USA in China sind sehr viel umfangreicher als es die Handelsbilanzdaten ausweisen. Auch wenn die handelspolitischen Spannungen anhalten dürften, strebt unseres Erachtens keine der beiden Seiten an, dass es tatsächlich zu einem vollumfänglichen Handelskrieg kommt.
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