1. Research
Deutschland
Berliner Wohnungsmarkt: Corona-Krise reduziert Mangel an Wohnungenoverlay
10. Juli 2020
Deutschland-Monitor
Im Jahr 2019 erhöhte sich in Berlin die Zahl der fertiggestellten Wohnungen auf fast 19.000 und die Zuwanderung brach temporär ein. Voraussichtlich sinkt auch im Jahr 2020 der Nachfrageüberhang aufgrund eines Corona-bedingten Rückgangs der Zuwanderung. Um die Entwicklungen bis zum Jahr 2030 abzuschätzen, analysieren wir zwei Szenarien: Ein Positivszenario mit einer dynamischen Bauaktivität und einem graduell fallenden Bevölkerungswachstum sowie ein zweites Szenario mit geringerer Bauaktivität und einem konstanten Bevölkerungswachstum.<br/>
Deutschlands Kampf gegen das Coronavirus – Updateoverlay
8. Juli 2020
Deutschlands Kampf gegen das Coronavirus – Update
Auftragseingänge und Produktion in deutscher Industrie im Mai gestiegen, aber unter Markterwartungen. * EU-Kommission senkt Konjunkturprognosen: EU-BIP 2020: -8,3%, 2021: 5,8%, Deutschland 2020: -6,3%, 2021: 5,3%. * ifo-Umfrage: 21% der deutschen Unternehmen schätzen Corona-Beeinträchtigungen als existenzbedrohend ein. * IAB: Kurzarbeit darf kein Dauerzustand sein. * Umfrage von SAFE und Nielsen: 89% der Haushalte werden ihr Kaufverhalten trotz MwSt-Senkung nicht ändern. * Bundeswirtschaftsminister Altmaier rechnet ab Oktober mit Wirtschaftsaufschwung. * Regierungsspitze für ein Beibehalten der Maskenpflicht, auch im Einzelhandel.
Zuwanderung bis zum Jahr 2030: Indien auf dem Weg zum Hauptherkunftsland?overlay
7. Juli 2020
Deutschland-Monitor
Im Jahr 2019 betrug die Nettozuwanderung nach Deutschland +327.100, ein deutlicher Rückgang gegenüber den Vorjahren. Auffallend ist vor allem der starke Rückgang der Zuwanderung aus Polen und der starke Anstieg der Zahl indischer Zuwanderer. Im Jahr 2020 dürfte die Zuwanderung Corona-bedingt einbrechen. Anschließend erwarten wir wegen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes und womöglich auch aufgrund der sehr guten epidemiologischen Lage in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern wieder eine höhere Zuwanderung. Liegt der Nettozuwachs dann bei mehr als 300.000 Personen pro Jahr, dürfte die Bevölkerung Deutschlands bis Anfang der 2030er Jahre auf über 84 Mio. Einwohner steigen.
Europa
Historisches Quartal für europäische Banken zu Beginn der Corona-Kriseoverlay
29. Mai 2020
Aktueller Kommentar
Die Corona-Krise hat die europäischen Banken schon im ersten Quartal hart getroffen, sie haben diese aber bisher relativ gut überstanden. Weitere Belastungen sind allerdings mit Sicherheit zu erwarten. Während die Erträge und Kosten nur leicht sanken, schossen die Rückstellungen für Kreditausfälle in die Höhe und machten den Gewinn der Branche fast komplett zunichte. Die Kapitalquoten gingen im Quartalsvergleich zurück, jedoch weniger als befürchtet, da die Banken die Dividenden für 2019 gestrichen hatten. Das Bilanzsummenwachstum erreichte mit 10% gegenüber dem Jahresende einen neuen Rekord, was auf einen Anstieg der Unternehmenskredite, höhere Liquiditätsreserven bei den Zentralbanken und ein höheres Derivatevolumen zurückzuführen war.
COVID-19 und die EU: Zurück zu einem Europa der Grenzen?overlay
7. April 2020
Aktueller Kommentar
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben die EU-Regierungen den Grenzverkehr in den vergangenen Wochen in unterschiedlichem Umfang vorübergehend wieder eingeschränkt. Die Maßnahmen reichen von Grenzkontrollen bis hin zu Grenzschließungen. Dies hatte zuweilen ernsthafte Auswirkungen auf den Frachtverkehr; die Grenzkontrollen führten zu kilometerlangen Staus, wie etwa zwischen Polen und Deutschland.
Corona bedroht klassische Tourismuszieleoverlay
1. April 2020
Aktueller Kommentar
Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Reise- und Ausgangsbeschränkungen ist der Personenverkehr auf nationaler Ebene und grenzüberschreitend dramatisch eingebrochen; dies betrifft alle Verkehrsträger. Sollte dieser Zustand über die Sommermonate anhalten, drohen gerade den klassischen Tourismuszielen z.B. in der Mittelmeerregion heftige wirtschaftliche Einbußen.
International
Der lange Weg zur Erholungoverlay
9. Juli 2020
Weltwirtschaftlicher Ausblick
Derzeit halten wir an unseren Prognosen vom Mai fest und erwarten für die USA bzw. den Euroraum eine Kontraktion um 7,1% bzw. 12,0% in diesem Jahr. Die US-Daten fielen zwar zuletzt besser aus, was aber durch die erneuten Ausbrüche und eine langsamere Öffnung der Wirtschaft wieder zunichte gemacht werden dürfte. In Europa könnten dagegen leichte Aufwärtsrisiken bestehen, da das Hochfahren der Wirtschaft bisher relativ erfolgreich verlief. Unsere Wachstumsprognose für China haben wir für 2020 kürzlich auf +1,1% nach oben korrigiert, da sich eine nahezu V-förmige Erholung abzeichnet.
Darf‘s noch etwas mehr Krise sein? Wie Corona-Pandemie und Klimawandel zusammenhängenoverlay
8. Juni 2020
Podzept (Podcast-Reihe)
Welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten haben Corona-Krise und der Klimawandel? Welche Lehren können wir aus der Bekämpfung der Corona-Krise für den Klimaschutz ziehen? Darüber spricht Eric Heymann in der neuen Folge von Podzept.
COVID-19: Wie steht es um die Weltwirtschaft?overlay
20. Mai 2020
Weltwirtschaftlicher Ausblick
Wir sind in Bezug auf die Weltwirtschaft zunehmend pessimistischer geworden, obwohl sich die Märkte aufgrund der langsameren Ausbreitung von COVID-19 und der sinkenden Zahl von Todesfällen sowie der umfangreichen und außergewöhnlichen fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen rund um die Welt deutlich erholt haben. In unserem Basisszenario prognostizieren wir für die wichtigen Industrieländer nun für 2020 ein sehr viel schwächeres Wachstum. Die Krise wird die Staatshaushalte auf lange Sicht in Mitleidenschaft ziehen; insgesamt ist mit ähnlich hohen Defiziten zu rechnen wie in Kriegszeiten.
Standpunkt
Koalitionsvertrag – Zukunft geht andersoverlay
5. März 2018
Standpunkt Deutschland
Von Anfang an standen die Verhandlungen unter einem ungünstigen Stern. Dazu hat zunächst die Verweigerung einer Neuauflage der Groko seitens der SPD-Führung beigetragen. Dann führten die teilweise diametral entgegengesetzten Interessenlagen der Beteiligten, vermeintlich üppige finanzielle Spielräume und das Desinteresse der Bevölkerung an grundlegenden Reformen zu einem in vielen Teilen widersprüchlichen Maßnahmenkatalog, der insgesamt den Einfluss des Staates in Wirtschaft und Gesellschaft zu Lasten individueller Freiräume weiter erhöht. Doch derzeit überwiegt die Erleichterung darüber, dass Deutschland wieder eine „ordentliche“ Regierung hat. Allerdings könnten sich wohl nicht nur die Koalitionäre bald fragen, ob der Preis nicht doch zu hoch war.
Hochburg der Stabilität: Was Deutschland so erfolgreich machtoverlay
15. Dezember 2016
Standpunkt Deutschland
Deutschland ist Stabilitätsanker mit unangefochtener Führungsrolle in Europa und befindet sich als einziges Land auf annähernd gleicher Augenhöhe mit den USA. Dies basiert auf vielen, sich zum Teil bedingenden und verstärkenden strukturellen Faktoren, die wir in fünf Gruppen einteilen: (1) Stabilitäts- und wachstumsorientierte Makropolitik (2) Ordo-liberal geprägte Institutionen (3) Global aufgestellte – strukturell einzigartige – Unternehmen (4) Ein ausgleichendes Sozialsystem mit kooperativen Tarifpartnern (5) Eine langfristige Orientierung von Unternehmen und Bürgern mit der Bereitschaft, auf sofortige Belohnung zu verzichten – dem ultimativ wichtigsten Erfolgsfaktor! Die Kombination aus innovativen, international aufgestellten Firmen, funktionierenden Institutionen und gut ausgebildeten Arbeitnehmern wird unserer Meinung nach auch zukünftig Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand sichern. Die deutsche Politik steht damit vor der großen Herausforderung, die Eurozone zusammenzuhalten. Sollten in wichtigen Partnerländern eurokritische Strömungen die Oberhand gewinnen und damit die disruptiven Risiken steigen, könnte es auch in Deutschland zu einer Neueinschätzung der Kosten und Nutzen kommen.
Die dunklen Seiten des QE: Vergemeinschaftung von Schulden durch die Hintertür, Enteignung der Sparer und Blasenbildungoverlay
1. November 2016
Standpunkt Deutschland
Das Eigenlob der Europäischen Zentralbank für Ausmaß und Kreativität ihrer Geldpolitik seit 2012 ist zunehmend unangebracht. Tatsache ist vielmehr, dass der Euroraum seit der berühmten „Whatever it takes“-Rede von Herrn Draghi im Jahr 2012 kaum Wachstum, dafür aber die schlechteste Arbeitsmarktentwicklung aller wichtigen Industrienationen, nicht tragfähige Verschuldungsquoten sowie eine weit hinter dem eigenen Ziel zurückbleibende Inflation verzeichnet. Die Argumente für die Intervention der EZB werden zunehmend schwächer, mittlerweile dominieren die negativen Folgen. Dieser Artikel befasst sich mit fünf Schattenseiten der aktuellen Geldpolitik.
Konzept
Das Leben nach Covid-19overlay
17. Juni 2020
Konzept
Unser persönliches, geschäftliches, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben beginnt sich zu verändern. Diese Ausgabe von Konzept untersucht 20 Lebensbereiche, die nach Covid-19 nicht mehr so sein werden wie zuvor. Viele schwierige Fragen sind zu beantworten - von der Arbeit im Homeoffice über die dramatischen Auswirkungen auf die Wirtschaft bis hin zur Finanzierung der gigantischen Konjunkturmaßnahmen. Das globale Gesundheits- und Wirtschaftsumfeld ist nach wie vor hochgradig unsicher. Angesichts dessen ist die Art und Weise, wie wir die Probleme verstehen ebenso wichtig wie die Art und Weise, wie wir sie angehen.
Die Welt im Jahr 2030overlay
23. Januar 2020
Konzept
Die Geschichte ist voll von falschen Vorhersagen für das bevorstehende Jahrzehnt. Wir geben zu, dass diese besondere Ausgabe von Konzept nicht als unfehlbare Kristallkugel dienen kann. Doch wir stellen Ihnen 24 außergewöhnliche Überlegungen vor, wie sich die 2020er Jahre entwickeln könnten. Schließlich wollen wir uns den ungeahnten Herausforderungen der 2020er Jahre stellen. Wenn uns die 2010er Jahre eines gelehrt haben, dann dass die Trends der vergangenen zehn Jahre keine Orientierungshilfe für das kommende Jahrzehnt bieten.
Wie 5G Ihr Leben verändern wirdoverlay
13. August 2019
Konzept
Die globale Einführung von 5G hat gerade erst begonnen. Hinter dem Hype verbergen sich jedoch Unsicherheit und potenzielle unerwünschte Konsequenzen. Diese Ausgabe von Konzept will diverse offene Fragen beantworten. Zunächst erklären wir, welche spürbaren Auswirkungen 5G für Sie haben wird. Dabei geht es um die Bedeutung des Smartphones, die Zukunft des Fernsehens, präventive Wartung von Fahrzeugen, selbstfahrende Autos, Smart Citys und mehr. Wir betrachten außerdem geopolitische Streitigkeiten, befassen uns mit der Wirtschaft in Schwellenländern und vertreten die Ansicht, dass die Kosten von Ablenkung höher sind als erwartet.
Aktuelle Grafik
Jugendarbeitslosigkeit vor und nach Coronaoverlay
10. Juli 2020
Aktuelle Grafik
Die Arbeitslosenquoten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen standen bereits während der Finanz- und Eurokrise im Fokus. Nun hat die Corona-Krise in vielen Ländern zu massiven Verwerfungen an den Arbeitsmärkten geführt. Allerdings entwickelte sich die offizielle Jugendarbeitslosigkeit international sehr divers. In einigen Ländern ist die Arbeitslosenquote sogar kräftig gefallen.
Corona-Krise: Der Nexus zwischen Staat und Banken wird engeroverlay
2. Juli 2020
Aktuelle Grafik
In vielen Ländern wächst der Finanzierungsbedarf des Staates: Regierungen legen umfangreiche Konjunkturpakete auf, um dem von der Corona-Pandemie verursachten schweren Wirtschaftsabschwung entgegenzuwirken. Neben Zentralbanken finanzieren die Banken mehr als die Hälfte des Anstiegs der Ausgaben, was sich auf die Zusammensetzung ihrer Bilanzen auswirkt.
Deutsche Autoindustrie: Produktion in China überflügelt heimische Fertigungoverlay
6. März 2020
Aktuelle Grafik
Die deutschen Autohersteller fertigten 2019 deutlich mehr Pkw in China als in ihren heimischen Fabriken. Chi-na bleibt der mit Abstand größte ausländische Produktionsstandort der deutschen Autoindustrie. Während die Auslandsproduktion der deutschen Hersteller künftig weiter wachsen dürfte, gibt die jüngste Entwicklung der Autoproduktion in Deutschland Anlass zur Sorge.
6.7.9