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25. Mai 2022
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Im zweiten Pandemiejahr erhöhten die Privathaushalte ihre Bankeinlagen „nur“ noch um EUR 84,6 Mrd., denn negative Nominalzinsen und steigende Inflationsraten machten Einlagen zunehmend unattraktiv. Stattdessen investierten die Haushalte eine Höchstsumme von EUR 287,5 Mrd. in andere Finanzanlagen. Die Kreditvergabe erreichte mit EUR 76 Mrd. einen neuen Rekord, getragen vom Baukreditboom. Konsumentenkredite wurden hingegen netto zurückgezahlt (EUR -1,4 Mrd.). Im laufenden Jahr dürfte sich das Wachstum leicht abschwächen – sowohl bei Einlagen und anderen Finanzanlagen als auch bei Krediten. [mehr]
25. Mai 2022
Aufgrund des Ukraine-Krieges, der chinesischen „Null-Corona“-Politik – und der damit einhergehenden negativen Folgen für die Wirtschaft – dürfte es auch im nächsten Jahr zu keiner allzu ambitionierten Konsolidierung der Staatsfinanzen kommen. So hat sich die EU-Kommission dafür ausgesprochen, die europäischen Defizit- und Schuldenregeln auch im Jahr 2023 außer Kraft zu setzen. Auch wenn die Mitgliedstaaten dem Kommissionsvorschlag noch offiziell zustimmen müssen, dürfte es zu keinem entschlossenen Widerstand seitens der stabilitätsorientierten bzw. finanzpolitisch konservativen Mitgliedstaaten kommen. Die Ausrichtung der Fiskalpolitik dürfte somit der EZB den Spielraum eröffnen, ihren Fokus weg von der Konjunkturpolitik auf die Inflationseindämmung zu richten und die Zinsen nun doch etwas kräftiger zu erhöhen. [mehr]
24. Mai 2022
In dieser Ausgabe des Ausblicks Deutschland befassen wir uns mit den kurzfristigen konjunkturellen Herausforderungen, die der Ukraine-Krieg in Bezug auf Wachstum, Inflation und öffentliche Finanzen mit sich bringt. Wir analysieren auch die längerfristigen strukturellen Herausforderungen, wie die Verringerung der Energieabhängigkeit des Landes von Russland und die Bemühungen der Regierungskoalition, neue Prioritäten, die durch die Zeitenwende ausgelöst wurden, in ihre bereits sehr ehrgeizige Agenda zu integrieren. [mehr]
23. Mai 2022
Der Energiepreisschock und die hartnäckigen Lieferkettenprobleme machen den privaten Haushalten und Unternehmen weiterhin schwer zu schaffen. Hinweise darauf, wie es um die weitere globale konjunkturelle Entwicklung bestellt ist, dürften die in dieser Woche anstehenden Mai-Einkaufsmanagerindizes geben. In Deutschland wird zudem der ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat Mai veröffentlicht. Mit Blick auf die US-Geldpolitik dürfte vor allem die Veröffentlichung der Fed-Meeting-Minutes (Mai-Sitzung) von Interesse sein. [mehr]
18. Mai 2022
Als die Fed im März das erste Mal in diesem Zyklus ihren Leitzins anhob, lag die US-Inflationsrate bei 8,5%. In der EWU erreichte die Inflationsrate zuletzt 7,5% und die EZB scheint sich nunmehr dazu durchzuringen, im Juli den Einlagenzinssatz von seinem Rekordtief von minus 0,5% um 25 Bp anzuheben. Der Fairness halber sollte man den Notenbanken zugestehen, dass sich diesmal innerhalb kürzester Zeit ein perfekter Inflationssturm zusammengebraut hat. Der massiv verzögerte Kurswechsel der Geldpolitik nährt nun Zweifel, ob die Inflation in überschaubarer Zeit wieder unter Kontrolle gebracht werden kann. [mehr]
16. Mai 2022
Die noch schwächer als befürchteten Konjunkturdaten aus China haben den Ausgang der NRW-Wahlen sehr schnell in den Hintergrund gedrängt. Damit nehmen die Sorgen zu, dass diese über Lieferkettenprobleme auch in der Konjunktur der Industrieländer in den nächsten Monaten deutliche Bremsspuren hinterlassen dürften. Am Donnerstag werden die EZB-Protokolle der April-Sitzung uns Hinweise geben, wie die EZB sich in diesem Umfeld positionieren wird. [mehr]
9. Mai 2022
Der Krieg in der Ukraine hinterlässt inzwischen Spuren in den harten ökonomischen Daten. Sowohl die Auftragseingänge als auch die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland sanken im März deutlich. Auch die deutschen Exporte gingen im März zurück. Der Umsatz im Einzelhandel leidet unter dem eingetrübten Konsumklima. Gleichwohl ist der Arbeitsmarkt in guter Verfassung. In den USA macht die Fed weiter Dampf beim Kampf gegen die hohe Inflationsrate. Sie hob die Leitzinsen gleich um 0,5%-Punkte an. Die Inflationsrate in den USA wird diese Woche nahe der 9%-Marke erwartet. Angesichts des sehr engen Arbeitsmarktes ist das Risiko einer Lohn-Preis-Spirale weiterhin akut. Derweil schwächt in China die Null-COVID-Politik die wirtschaftliche Entwicklung. Die chinesischen Exporte stiegen nur um 4% gg. Vorjahr. Zudem werden die regionalen Lockdowns in China mit Zeitverzögerung die globalen Lieferketten stören. [mehr]
29. April 2022
Die Gewitterwolken über der Weltwirtschaft werden immer schwärzer. Nach Russlands Invasion der Ukraine stellen sich grundlegende Fragen zu Europas Abhängigkeit von russischer Energie und zur geopolitischen Stabilität des Kontinents. Der daraus resultierende, deutliche Rohstoff-preisanstiegkurbelt die ohnehin über dem Zielwert liegende Inflation zusätzlich an. Damit besteht ein ernsthaftes Risiko, dass sich die längerfristigen Inflationserwartungen aus ihrer Verankerung lösen. [mehr]
26. April 2022
Oftmals wird das aktuelle Wirtschaftsumfeld mit den 1970er Jahren verglichen. Es gibt viele Parallelen: Hohe Rohstoffpreise, lockere Fiskalpolitik, eine lockere Geldpolitik und Kriege. Damals konnte die hohe Inflation – in Deutschland von durchschnittlich 5% pro Jahr – erst mit dem Zinsschock Anfang der 1980er Jahre eingefangen werden. Auch jetzt könnte die in Aussicht gestellte Geldpolitik, die die Zinsen wohl nur leicht über ihr neutrales Niveau bringen dürfte, eventuell nicht ausreichen, die Inflation unter Kontrolle zu bringen. Für Kapitalanleger drohen damit deutlich höhere Zinsen und eine Neubewertung. [mehr]
29.11.0