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22. September 2021
Erzeugerpreise steigen im August um 12% gg. Vorjahr. Höchster Anstieg seit Dezember 1974. Energiepreise maßgeblich für den Anstieg (+24% gg. Vj.). Aber auch die Erzeugerpreise ohne Energie lagen im August um 8,3% über dem Vorjahresniveau. * Umsatz im Gastgewerbe steigt im Juli um knapp 21% gg. Vormonat und 3,5% gg. Vorjahr. Von Januar bis Juli 2021 lag der Umsatz aber noch um knapp 29% unter dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Beherbergung (-36,5%) nach wie vor stärker betroffen als Gastronomie (-25,2%). * Im 1. Halbjahr 2021 lag das Fahrgastaufkommen im ÖPNV um 18% unter dem Niveau des Vorjahres. * Zweiter Rückgang bei Neuinfektionen auf Wochenbasis in Folge (7-Tage-Inzidenz: 65). Hospitalisierungsrate gesunken. Aber mehr Todesfälle in der letzten Woche. [mehr]
21. September 2021
Weltweit hat sich die Konjunktur im Sommer deutlich belebt, allerdings führte die Delta-Variante dazu, dass die Erwartungen zunehmend häufiger verfehlt wurden. Daher haben wir unsere kurzfristigen Wachstumsprognosen für die USA nach unten korrigiert. Gleichzeitig stellt sich wegen der hohen Inflationsraten verstärkt die Frage, wann die Zentralbanken wohl mit der Drosselung ihrer Wertpapierkäufe („Tapering“) beginnen. Die Inflationsbefürchtungen konzentrierten sich zunächst auf die USA. Inzwischen wird jedoch auch im Euroraum die höchste Inflationsrate seit knapp einem Jahrzehnt verzeichnet. Vorerst sind die Anleger nach wie vor davon überzeugt, dass es sich um eine vorübergehende Inflationsspitze handelt und dass die Rate von selbst wieder zurückgeht. So ist es auch eingepreist.  [mehr]
20. September 2021
Zur Wochenmitte steht die amerikanische Zentralbank Fed im Fokus. Mit Spannung werden Hinweise auf den Beginn der Rückführung der monatlichen Anleihekäufe (Tapering) erwartet. Zudem wird die Fed ihre aktualisierten volkswirtschaftlichen Projektionen erörtern. Dabei sind vor allem die Einschätzungen zur Inflation und zum Arbeitsmarkt interessant. Die angebotsseitigen Engpässe dämpfen weiterhin die konjunkturelle Erholung in vielen Volkswirtschaften. Daher dürften die globalen PMI Flash-Meldungen am Donnerstag und für Deutschland das ifo-Geschäftsklima am Freitag besondere Aufmerksamkeit erfahren. Mit Blick auf die asiatischen Märkte ordnen wir die Entwicklungen am chinesischen Immobilienmarkt ein. [mehr]
15. September 2021
August mit kräftigstem Anstieg der Großhandelsverkaufspreise gg. Vj. (12,3%) seit Okt. 1974. * Die Urlaubssaison bringt ersehnten Wind unter die Flügel der Luftfahrtbranche. Laut Fraport im Aug. knapp 3,4 Mio. Fluggäste am Frankfurter Flughafen. * IWH Halle blickt pessimistischer auf die Konjunktur. BIP-Wachstumsprognose für 2021 auf 2,2% gesenkt. * Bundesregierung will Corona-Sonderregeln für Kurzarbeit um drei weitere Monate bis Ende 2021 verlängern. Erwartete Mehrkosten für die Bundesagentur für Arbeit: EUR 1,2 Mrd. * Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) beantragt zusätzliche EUR 150 Mio. Bundesmittel. Damit sollen u.a. Veranstalter und Messebauer in der zweiten Jahreshälfte unterstützt werden. * Immer mehr Bundesländer setzen jetzt auf 2G-Regeln. * Anstieg der Fallzahlen im Vergleich zur Vorwoche mit etwas geringerer Dynamik. (7-Tage-Inzidenz: 77,9). * Zuwächse bei Intensivpatienten und Todesfällen, aber weiterhin vergleichsweise niedriges Niveau. [mehr]
13. September 2021
Knappheiten und steigende Preise bei Vorprodukten lähmen nach wie vor die konjunkturelle Erholung in Deutschland und Europa und schlagen inzwischen auf die Inflationsrate durch. Dabei entwickeln sich die Auftragseingänge erfreulich. Der Auftragsbestand der Industrie in Deutschland hat ein neues Rekordniveau erreicht. Die Lücke zwischen Auftragseingängen und Produktionsniveau ist zuletzt deutlich gestiegen. Der jüngste Anstieg der Produktionserwartungen zeigt jedoch, dass der Tiefpunkt bei den Versorgungsengpässen erreicht sein könnte, wenngleich das Thema noch einige Monate relevant bleiben dürfte. Die Geldpolitik der EZB sieht ein temporäres Überschießen der Inflationsrate aktuell noch gelassen. [mehr]
8. September 2021
Wegen der anhaltenden Knappheit an Halbleitern wird 2021 erneut ein schwaches Jahr für den Automobilstandort Deutschland. Zwar könnte in der aktuellen Konjunktur- und Lieferkrise der Tiefpunkt erreicht sein, eine Rückkehr zu früheren Höchstständen ist jedoch – auch mittelfristig – unwahrscheinlich. Die deutschen Autohersteller dagegen legen positive Ergebnisse vor und gewinnen Anteile in wichtigen Märkten. Die Diskrepanz zwischen Automobilstandort Deutschland und deutscher Automobilindustrie wird offenkundig. [mehr]
6. September 2021
Beim Thema Wohnungspolitik haben die aktuellen Wahlprogramme der Parteien wenig Schnittmengen. Union, FDP und AfD schlagen weiterhin eine eher angebots- und SPD, Grüne und Linke eine eher nachfrageorientierte Wohnungspolitik vor. Union und FDP versprechen, den Preis- und Mietdruck über zusätzliches Angebot zu beseitigen und Anreize für Renovierungen zu bieten. Wer zur Miete wohnt und nie wieder umziehen möchte, dürfte sich durch die Programme der SPD, der Linken oder der Grünen angesprochen fühlen. Für private Haushalte dürfte die Belastung durch die Grunderwerbsteuer nach der Wahl womöglich sinken, für große Investoren dürfte sie dagegen eher zulegen. Keine Partei bietet ein Gesamtkonzept. Keine Partei schätzt die Folgen ihrer Forderungen im Hinblick auf benötigte Arbeitskräfte, Finanzmittel oder Flächen ab. [mehr]
6. September 2021
Die kräftige Erholung am deutschen Arbeitsmarkt hat auch im August angehalten. Auch die Kurzarbeit geht nach wie vor deutlich zurück. Die Kehrseite der aktuell kräftigen Wirtschaftserholung ist jedoch die hohe – und vermutlich weiter ansteigende – Inflation. Während sich die nationale Inflationsrate in Deutschland im August leicht auf 3,9% erhöht hat, schoss sie in der Eurozone von 2,2% auf 3% regelrecht in die Höhe. Auch wenn der derzeit zu beobachtende Preisdruck zu großen Teilen auf Sondereffekte zurückzuführen sein dürfte (wie z.B. anhaltende Lieferkettenprobleme, hohe Rohstoff- und Energiepreise, Basiseffekte), erhöht dieser auch unweigerlich den Druck auf die Zentralbanken, über Ausstiegspfade aus der ultra-lockeren Geldpolitik zu diskutieren. Aus diesem Grund wird auch die am Donnerstag stattfindende EZB-Ratssitzung mit großer Spannung erwartet. [mehr]
1. September 2021
Strom aus erneuerbaren Energien soll künftig möglichst große Teile der Volkswirtschaft mit Energie versorgen. Auf Unternehmen und private Haushalte kommen zunächst hohe Kosten zu, denn es bedarf einer Umrüstung der bestehenden Infrastrukturen. Zugleich haben Unternehmen und Verbraucher in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass der Strompreis tendenziell stärker gestiegen ist also etwa die Preise für Benzin, Diesel, Erdgas oder Heizöl. Die Politik sollte daher die staatlichen Komponenten des Strompreises möglichst schnell zurückfahren. Dies wäre sozialpolitisch vorteilhaft. Es würde zudem den Industriestandort Deutschland stärken, der bereits erheblich unter dem strompreisbedingten Wettbewerbsnachteil leidet. [mehr]
30. August 2021
Negative Effekte der Corona-Pandemie, ambitionierte Klimapolitik, anhaltende Negativzinsen und die immensen Wertpapierkäufe der EZB rücken Verteilungsfragen zunehmend in den Fokus. Die Politik neigt zum Ad-hoc-Kurieren von Symptomen mit Blick auf das eigene Klientel, statt ursachenwirksame Maßnahmen zu ergreifen. Das schon bestehende Ausmaß an Umverteilung und langfristige Konsequenzen für Wachstum und Staatsfinanzen werden aus der Debatte ausgeklammert. Eine zielgerichtete Politik könnte dagegen Aufstiegschancen schaffen und damit die soziale Unabhängigkeit fördern. Auch die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Standorts und die politische Stabilität könnten dadurch verbessert werden. [mehr]
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