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Globale Suche

2056 (11-20)
12. Februar 2024
In early February, the German parliament approved the 2024 budget, ending a prolonged period of uncertainty and provisional budget management. But, torn between the intensifying consolidation requirements under the debt brake and the need to solve the economy's cyclical and structural challenges, the coalition government has already started to debate the upcoming 2025 budget. This fiscal policy debate appears unlikely to be settled anytime soon. In this note we discuss three possible scenarios for how the budget 2025 process might play out. [mehr]
12. Februar 2024
Die deutsche Konjunktur lahmt, insbesondere die jüngsten Industriedaten bestätigen die Rezession über das Winterhalbjahr. In China nehmen jüngst die Deflationssorgen zu. Dagegen gibt es positive Neuigkeiten aus den USA. Dort wird ein Soft Landing wahrscheinlicher und das kräftige Wachstum von über 2% wird unserer Prognose nach beibehalten. Auch in Europa gibt es positive Entwicklungen. So fallen in vielen Südländern die Arbeitslosenraten strukturell. Hält dieser Trend an, könnten in den nächsten Jahren immer mehr Länder und schließlich die Eurozone und die EU insgesamt Vollbeschäftigung erreichen. [mehr]
9. Februar 2024
Viele Jahrzehnte lang gab es in Deutschland und in den USA Zeiten geteilter wirtschaftlicher Unsicherheit. Nachrichtenbasierte Unsicherheitsindizes für die USA und Deutschland waren stark korreliert. Von den USA ausgehende Schocks wie der 11. September 2001 oder die Finanzkrise lösten in Deutschland eine erhöhte politische Unsicherheit aus. Und Schocks, die von Europa ausgingen – die Staatsschuldenkrise oder der Brexit – erhöhten die Unsicherheit in beiden Volkswirtschaften. Im Vergleich zu solchen externen Schocks verursachten selbst wichtige wirtschaftspolitische Debatten in Deutschland, wie die Agenda-Reformen Mitte der 2000er Jahre, wenig Unsicherheit. [mehr]
8. Februar 2024
The German government this week agreed on the main features of a new power plant strategy. It is intended to address the problem that there will continue to be phases in the future when weather-dependent renewable energies are unable to cover the entire demand for electricity. Back-up power plants with base load capability are currently a necessary building block of an energy strategy based on renewables. German government has decided to bank on hydrogen-ready gas-fired power plants. The government aims to establish a new capacity mechanism by 2028 whereby power plant operators are remunerated for providing secured capacity via tenders. In a first step, 10 gigawatts (GW) of capacity are to be put out to tender in the short term (4 x 2.5 GW). This corresponds to around 20 power plant units. Pending further details, we believe that these plans for a capacity market are a positive development. In our view, it promises greater investment and thus energy security than the alternative of relying on market incentives, i.e., electricity prices remaining temporarily high enough in future to be able to operate such power plants profitably even at low capacity utilisation. One of the major challenges of the future is to obtain sufficient (green) hydrogen for the operation of power plants and industrial processes. [mehr]
7. Februar 2024
Regierung ringt weiter um künftigen finanzpolitischen Kurs. Nach vier krisenbedingten Ausnahmejahren will die Bundesregierung in diesem Jahr wieder die reguläre Grenze der Schuldenregel einhalten. Auch wenn sie im nun erzielten Haushaltskompromiss die „Balance zwischen Zukunftsinvestitionen, sozialer Sicherung, steuerlicher Entlastung und Konsolidierung“ gewahrt sieht, geht die Debatte über die weitere finanzpolitische Ausrichtung unvermindert weiter. Und angesichts der Tatsache, dass bereits zwei Drittel des Bundeshaushaltes für Sozial-, Personal- und Zinsausgaben gebunden sind – und das Wachstumspotenzial weiter absinken dürfte –, dürften sich die Ausgabenspielräume auf absehbare Zeit in sehr engen (grundgesetzlichen) Grenzen halten. [mehr]
5. Februar 2024
Der überraschend kräftige US-Arbeitsmarktbericht im Januar hat auf der einen Seite die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es in den USA tatsächlich zu einer weichen Landung der Wirtschaft kommen könnte. Andererseits hat er aber auch (weitere) Argumente dafür geliefert, dass die Fed sich mit der erwarteten Leitzinswende noch ein wenig Zeit lassen könnte. In Deutschland und der Eurozone herrscht dagegen konjunkturseitig nach wie vor Tristesse: Dies haben auch die in der letzten Woche vorgelegten Q4 BIP-Zahlen bestätigt. Vor allem in Deutschland bleibt die Konjunktur schwach. Die heute Morgen vorgelegten Exportzahlen (Berichtsmonat Dezember) – die noch wesentlich schwächer als ohnehin schon erwartet ausgefallen sind – haben sich dabei nahtlos in den schwachen Daten-Flow eingereiht. [mehr]
31. Januar 2024
FED-Sitzung am Mittwoch: Nachdem die EZB ihre Leitzinsen letzte Woche unverändert ließ, aber mit insgesamt taubenhafteren Einschätzungen zur weiteren Konjunktur- und Preisentwicklung unsere Erwartungen einer ersten Zinssenkung im April gestützt hat, dürfte die Fed heute einen ähnlichen Kurs einschlagen. Auch sie wird die Zinsen unverändert lassen und ebenfalls den Weg für eine Zinssenkung (spätestens) in Q2 bereiten. In der Pressekonferenz dürfte Powell herausstellen, dass über Zeitpunkt und Ausmaß datenabhängig, von Sitzung zu Sitzung entschieden wird. Damit hält er einerseits die Tür für einen Zinsschritt schon im März offen, würde aber andererseits die Spekulation wohl nicht weiter befeuern. [mehr]
37.4.8