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7. September 2022
Während unserer Sommerpause haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Deutschland zusehends eingetrübt. Als Reaktion auf die kräftig gestiegenen Energiepreise hat die deutsche Bundesregierung ein drittes Entlastungspaket im Umfang von EUR 65 Mrd. beschlossen. Im August war die Inflation in der Eurozone erneut überraschend kräftig. Die Unterbrechung der Gaslieferungen via NS1 sorgt zudem für weiteren Preisdruck. Daher haben wir unsere Prognose für den Leitzinspfad der EZB deutlich angepasst. Am kommenden Donnerstag erwarten wir nun eine Zinsanhebung um 75 Basispunkte. Ende der Woche beraten die EU-Energieminister über Maßnahmen zur Abfederung der hohen Energiepreise. Auf der Tageordnung dürften Preisobergrenzen für Gas stehen oder gar eine temporäre Herauslösung von Gaskraftwerken aus dem Strompreissetzungssystem der EU. Auch die in Deutschland geplante Abschöpfung von „Zufallsgewinnen“ dürfte diskutiert werden. [mehr]
5. September 2022
Die EZB dürfte die Leitzinsen am kommenden Donnerstag um 75 Basispunkte anheben, da der Inflationsdruck in der Eurozone weiter kräftig bleibt. Die Erstmeldung zum HVPI im August lag über den Markterwartungen und vor allem infolge des Stopps der Gaslieferungen durch Nord Stream 1 ist kaum eine Entspannung abzusehen. Um die inflationsbedingten Belastungen der privaten Haushalte in Deutschland zu dämpfen, hat die Bundesregierung ein drittes Entlastungspaket mit einem Volumen von EUR 65 Mrd. beschlossen. Neben direkten Zahlungen und steuerlichen Entlastungen sind auch Maßnahmen geplant, um den Strompreisanstieg zu begrenzen. Deren Umsetzung soll dann einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des Pakets leisten. In den USA zeigt sich der Arbeitsmarkt weiterhin sehr kräftig, sodass die Fed auf ihrem geldpolitischen Straffungspfad voranschreiten kann. Ob sie die Leitzinsen am 21. September erneut um 75 Basispunkte anheben wird, dürfte aber nicht zuletzt von der Inflationsmeldung für den August (13. Sep.) abhängen. [mehr]
2. September 2022
Region:
For the financial sector, sustainable finance is steadily moving up the priority list. It is about incorporating environmental, social and governance (ESG) considerations into finance. The global volume of ESG-labelled assets grew to USD 35 tr in 2020 and may reach USD 41 tr by the end of this year. Despite strong growth, sustainable finance still faces obstacles such as the absence of a universally accepted definition of ESG and a lack of data on ESG metrics. Regulation is trying to keep pace with market dynamics to facilitate the flow of funds into sustainable activities. Key initiatives include the establishment of taxonomies, disclosure rules and product-related regulation. In the short term, sustainable finance faces headwinds from adverse macroeconomic conditions and emerging regulatory requirements, but the fundamental growth drivers remain intact. [mehr]
26. August 2022
Region:
In an unusual constellation, the banking industry is at the same time suffering and benefiting from the current difficult macroeconomic situation. Inflation is driving up expenses, but also triggering a monetary policy normalisation which has fuelled a jump in net interest income. Meanwhile, recession fears require higher loan loss provisions. The net effect has been manageable so far, but is hard to foresee in the second half of the year. The largest capital distributions to shareholders since the financial crisis have pushed the CET1 and leverage ratios lower, though they remain at robust levels. Balance sheet growth has accelerated due to buoyant corporate and mortgage lending, but this may not last given the looming economic slowdown and further interest rate increases. [mehr]
19. August 2022
Wie es um die Energiesicherheit in Deutschland steht, erklären Marion Mühlberger und Eric Heymann in der neuen Ausgabe von Podzept. Deutschland könne 20 Prozent weniger Gas als im Vorjahr verbrauchen und Rationierungen vermeiden. Doch das habe seinen wirtschaftlichen Preis. [mehr]
18. August 2022
July saw a notable rebound in equity and bond markets – albeit perhaps counterintuitively, given how initially worse economic data had sparked expectations of a dovish Fed pivot. But then investors had to adjust expectations again, after July employment numbers suggested that the Fed may stay on course. According to Blaz Zlicar, markets will continue to be in a state of flux: inflation vs growth. He says “That is the name of the game these days”. Watch this video for more. [mehr]
2. August 2022
Der Corona-bedingte Rückgang der Zuwanderung nach Deutschland im ersten Halbjahr 2021 wurde insbesondere durch Fluchtbewegungen in der zweiten Jahreshälfte ausgeglichen. Dabei gründet sich der Zuzug von außerhalb Europas nicht nur auf Krieg und Vertreibung. Die Zuwanderung wird internationaler, die EU-Binnenwanderung ist dagegen tendenziell rückläufig. Die Einwohnerzahl Deutschlands dürfte sich unserer Prognose nach auf 85,4 Mio. im Jahr 2023 erhöhen, auch in der Folgezeit weiter zulegen und könnte im Jahr 2030 rund 86 Mio. erreichen. Dies hat bedeutende ökonomische Folgen. [mehr]
31.2.4