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12. Juli 2021
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The introduction of a digital euro is drawing closer: as a digital version of cash it is primarily intended to be a means of payment rather than an instrument for investment. The ECB wants to strengthen Europe’s sovereignty in the world of payments as well as the euro’s competitive position vis-à-vis other currencies. However, this will only be achieved if the digital euro is used widely, which is not very likely. A limit is expected on how much users can hold, to prevent a massive outflow of bank deposits into digital central bank money. In this case, lending decisions and money creation would eventually shift to the ECB. Europe would face the question which type of monetary and financial system it wants. [mehr]
2. Juli 2021
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Die Einführung eines digitalen Euros rückt näher: Als digitale Version des Bargelds soll er vor allem zum Bezahlen dienen, und weniger als Instrument zur Geldanlage. Die EZB will die Souveränität Europas im Zahlungsverkehr und die Position des Euros im Währungswettbewerb stärken. Damit dies gelingt, müsste der digitale Euro allerdings stark genutzt werden, was eher unwahrscheinlich ist. Es ist eine Höchstgrenze pro Nutzer zu erwarten, damit nicht Bankeinlagen in beträchtlichem Umfang in digitales Zentralbankgeld abfließen. In einem solchen Fall würden sich Kreditentscheidungen und Geldschöpfung letztendlich hin zur EZB verlagern. Es würde sich die Frage stellen, welches Geld- und Finanzsystem wir in Europa haben wollen. [mehr]
2. Juli 2021
Im ersten Quartal 2021 schrumpfte die deutsche Wirtschaft aufgrund des anhaltenden Lockdowns um 1,8% ggü. Vorquartal. Vorlaufindikatoren für die Binnen- und die Exportwirtschaft deuten einen kräftigen Aufschwung im zweiten und dritten Quartal an. Für die Jahre 2021 und 2022 erwarten wir BIP-Zuwächse von 4,0% und 4,2%. Leicht fallende Inflationsraten im Jahr 2022 dürften für die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen eine Seitwärtsbewegung auf dem Niveau von 1,25% einläuten. Im Vergleich mit dem Zinsniveau von 5% im Jahr 2008 bleibt Wohneigentum erschwinglich. Im Jahr 2021 wird die Erschwinglichkeit wohl etwas sinken wegen höherer Hypothekenzinsen, schwacher Einkommensentwicklung und vermutlich weiter steigender Hauspreise. [mehr]
1. Juli 2021
Die Verbreitung der Delta-Variante wird in der Sommersaison 2021 Touristenströme umlenken, wenn einzelne Urlaubsländer – wie zuletzt Portugal – als Virusvariantengebiete eingestuft werden. Allerdings dürfte sich Delta in Kürze auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern durchsetzen. Es stellt sich daher die Frage, wie lange die Einstufung von Ländern mit einem hohen Delta-Anteil als Virusvariantengebiet zu rechtfertigen ist. Letztlich könnte die Einteilung in Risikogebiet und Hochinzidenzgebiet wieder sinnvoller sein. Sollte nach den Sommerferien ein Schutzkonzept an den Schulen fehlen und Delta zu Störungen des Schulbetriebs führen, könnte dies die Wahlentscheidung vieler Menschen beeinflussen. [mehr]
1. Juli 2021
The spread of the delta variant will divert tourist flows in the 2021 summer season when individual holiday countries – such as Portugal recently – are classified as areas of variants of concern. However, delta is also likely to become dominant in Germany and other European countries in the near future. The question therefore arises as to how long the classification of countries with a high share of delta as areas of variants of concern can be justified. Ultimately, the classification into risk area and high incidence area might again be more reasonable. If a protection concept is lacking at schools after the summer vacations and delta leads to disruptions in school operations, this could influence the voting decisions of many people. [mehr]
30. Juni 2021
Die Kredite an Unternehmen und Selbstständige haben sich im ersten Quartal 2021 gut behauptet (EUR +27,3 Mrd., +3,7% ggü. Vj.). Der Markt ist zunehmend zweigeteilt: Das Kreditvolumen mit der Industrie sinkt, mit Dienstleistern und Selbstständigen expandiert es kräftig. Gleiches gilt für kurz- und mittel-/langfristige Kredite. Die Verbünde wachsen stetig, die Auslandsbanken sind auf dem Rückzug. Die Zinsen rutschten auf ein neues Rekordtief; Aktien- und Anleiheemissionen boomten. Der anhaltende Lockdown ließ die deutsche Wirtschaft in Q1 schrumpfen, vor allem der private Verbrauch brach ein. Infolge starker Importe sorgte auch der Außenhandel für negative Impulse. Angebotsseitige Engpässe und steigende Preise dämpften die Industrieproduktion. Ab Q2 dürfte die Konjunktur wieder Fahrt aufnehmen, da nun die Binnenwirtschaft zunehmend von den Lockerungen profitiert. Im Gesamtjahr 2021 dürfte das deutsche BIP um 4% zulegen. [mehr]
25. Juni 2021
Climate change is one of the most important global challenges of the century. The issue essentially involves developing energy sources that are as efficient, cost-effective and low-carbon as possible. These should enable climate-friendly growth while also being politically acceptable. The transformation will entail significant limitations in terms of freedom of choice, and politics therefore needs to address social tensions. [mehr]
22.2.0