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5. Februar 2019
Given much weaker than expected January business surveys and in particular the slump in their more forward-looking components we are now expecting the German economy to contract again in Q1 2019. Due to the yet unknown Q4 GDP outcome and its contradictory signals we currently refrain from formally revising our 1% GDP forecast lower again, but are expecting to shave off several tenths of a percentage point come February 22nd, unless the Statistical Offices Q4 GDP breakdown – and the new monthly data available by then – provide us with substantial positive surprises. While a technical recession might be avoided by a hair’s breadth with a positive Q4 number, the development of several key cyclical indicators is telling us that the German economy is drifting towards recession right now. [mehr]
5. Februar 2019
Angesichts der im Januar weiter sinkenden Konjunkturumfragen – wobei insbesondere die weiter in die Zukunft reichenden Komponenten enttäuschten – erwarten wir, dass die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal erneut geschrumpft sein dürfte. Da wir noch keine belastbaren Daten zu Q4 haben, und angesichts widersprüchlicher Signale lassen wir derzeit unsere Prognose, dass das deutsche BIP in 2019 um 1% zulegen dürfte, unverändert, erwarten aber, sie am 22. Februar um einige zehntel Prozentpunkte reduzieren zu müssen. Es sei denn, die an diesem Tag publizierten Details zum Q4-BIP oder die bis dahin veröffentlichten Konjunkturindikatoren überraschten uns sehr positiv. Mit einer knapp positiven Rate für das Q4-BIP könnte eine technische Rezession um Haaresbreite vermieden werden. Allerdings zeigt die Entwicklung einer Reihe wichtiger Konjunkturindikatoren, dass sich die deutsche Wirtschaft zumindest aktuell auf eine zubewegt. [mehr]
4. Februar 2019
Jim Reid, Global Head of Fundamental Credit Strategy und Thematic Research, beschreibt, wie einzigartige Ereignisse, Wellen des Populismus und sozialer Unruhe im Laufe der Geschichte immer wieder aufgetreten sind. Bis zurück in die Zeit der französischen Revolution waren solche Phasen immer wieder geprägt von Wirtschaftskrisen, Sorgen über die nationale Identität und einer grundlegenden Unzufriedenheit mit der regierenden Klasse. [mehr]
31. Januar 2019
Thema:
Europa droht, im globalen Wettrennen um die Vorherrschaft bei Schlüsseltechnologien wie künstlicher Intelligenz von den USA und China abgehängt zu werden. Obwohl die Ursachen dieses Rückstandes sowohl auf Seiten der Wirtschaft als auch der Politik oftmals gut verstanden sind, gerät die Aufholjagd bislang nur stockend in Fahrt. Woran das liegt und welche Implikationen ein weiteres Zurückfallen für Europas Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit hat, beleuchtet DB Research-Ökonom Kevin Körner im Gespräch mit results, dem Unternehmer-Magazin der Deutschen Bank. [mehr]
30. Januar 2019
During the current cyclical upswing, which started in 2010, German manufacturing companies have increased their real gross capital expenditure by just above 3% p.a. In 2017, the industry accounted for 51% of total other capital spending (intellectual property) in Germany. This shows that manufacturing is the most important driver of research and development and thus of technical progress. The automotive and the pharmaceutical industries stand out from other sectors. The capital stock in energy-intensive industries has been shrinking for years now – a trend that gives cause for concern. While the German manufacturing industry is faced with long-term challenges, we believe that it is nevertheless sufficiently adaptable to remain competitive on a global scale. [mehr]
29. Januar 2019
Dropping for the third consecutive year in 2018, nominal German exports to the UK were down by over 7% compared with 2015, the year preceding the Brexit referendum. The depreciation of the pound sterling and economic uncertainty in the UK were the key drivers behind the downturn. On the sectoral level, the pharmaceutical industry suffered the sharpest declines. In this sector, German exports to the UK look set to have nose-dived by more than 40% between 2015 and 2018, whereas auto exports to the UK plunged by over 20% in the same period. [mehr]
28. Januar 2019
Die deutschen Exporte nach UK schrumpften 2018 zum dritten Mal in Folge und lagen nominal um mehr als 7% unter dem Niveau von 2015, dem Jahr vor dem Brexit-Referendum. Die Abwertung des britischen Pfunds sowie die ökonomische Unsicherheit in UK sind Gründe für diese negative Entwicklung. Auf sektoraler Ebene verzeichnete die Pharmaindustrie die stärksten Einbrüche. Hier dürften die deutschen Exporte nach UK zwischen 2015 und 2018 um mehr als 40% eingebrochen sein. Die Ausfuhren der Automobilindustrie ins Vereinigte Königreich sanken von 2015 bis 2018 um mehr als 20%. [mehr]
21. Januar 2019
Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland erhöhte im seit 2010 anhaltenden Konjunkturaufschwung seine realen Bruttoanlageinvestitionen um gut 3% pro Jahr. Der Anteil der Industrie an den gesamten sonstigen Anlageinvestitionen (geistiges Eigentum) in Deutschland lag 2017 bei 51%. Dieser Investitionsanteil verdeutlicht, dass das Verarbeitende Gewerbe der wichtigste Motor für Forschung und Entwicklung und damit für technischen Fortschritt ist. In sektoraler Betrachtung ragen die Automobilindustrie sowie die Pharmaindustrie in vielerlei Hinsicht heraus. Anlass zur Sorge gibt weiterhin der seit Jahren zu beobachtende Trend eines schrumpfenden Kapitalstocks in den energieintensiven Industrien in Deutschland. Die deutsche Industrie steht vor langfristigen Herausforderungen; dennoch halten wir es für wahrscheinlich, dass sie anpassungsfähig genug ist, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. [mehr]
17. Januar 2019
Der Kreditboom mit Unternehmen und Selbstständigen hält an: Volumen EUR +15,2 Mrd. in Q3 bzw. +5,4% ggü. Vj. – das kräftigste Plus seit fast 20 Jahren. Allerdings dürfte der Höhepunkt des Kreditzyklus nah sein. Der Aufschwung verteilt sich auf zahlreiche Branchen; Auslandsbanken und Landesbanken verzeichnen das größte Momentum. Das Zinsniveau war erneut leicht rückläufig. Das Einlagengeschäft litt weiter unter negativen Zinsen; Anleiheemissionen unter der Kreditexpansion. Die deutsche Volkswirtschaft ist in Q3 mit -0,2% ggü. Vq. das erste Mal seit Anfang 2015 geschrumpft. Gründe waren schwache Exporte u.a. wegen Problemen in der Autoindustrie sowie ein geringerer privater Konsum und stagnierende Staatsausgaben. Im Gesamtjahr verlangsamte sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft auf 1,5%. Für dieses Jahr ist auch aufgrund einer schleppenden Erholung der Autoindustrie nur noch von einem Plus von 1% auszugehen. [mehr]
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