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19. November 2021
11
Die Kredite an Unternehmen und Selbstständige sanken in Q2 erstmals seit 2014, bevor sie sich in Q3 wieder etwas erholten (EUR +11,8 Mrd., +2,8% ggü. Vj.). Das Kreditvolumen mit der Industrie schrumpft deutlich, aber mit Dienstleistern und Selbstständigen wächst es stark. Auslandsbanken und Landesbanken liegen im Minus, Sparkassen und Genossenschaftsbanken profitieren. Anleiheemissionen laufen weiter schwungvoll; Aktien, Commercial Paper & Leasing haben sich normalisiert. Die deutsche Volkswirtschaft ist in Q3, wie schon im Vorquartal, solide gewachsen (+1,8% ggü. Vq.). Hauptstütze war der anziehende private Verbrauch. In Q4 werden vor allem die Industrie und der Bau weiter von Lieferengpässen und steigenden Preisen gebremst. Zudem dürften die kräftig gestiegenen Corona-Infektionen den privaten Verbrauch dämpfen. Die Prognose für das BIP-Wachstum 2021 liegt daher nur noch bei 2,5%; für 2022 dagegen bei 4,5%. [mehr]
17. November 2021
12
Bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26) einigten sich die Vertragsstaaten auf ein „Herunterfahren“ der Kohleverstromung sowie einen Ausstieg aus der „ineffizienten Subventionierung fossiler Kraftstoffe“. Die US-Inflationsrate ist im Oktober auf über 6% gestiegen und dürfte bis mindestens 2024 über der 2%-Marke liegen. Trotz kumulierter Zusatzeinnahmen des Bundes von ca. EUR 60 Mrd. (November-Steuerschätzung; Zeitraum 2022-25) dürften sich die Ausgabenspielräume der nächsten Regierung in engen Grenzen halten. 7-Tage-Inzidenz in Deutschland in der letzten Woche erneut kräftig gestiegen; neuer Rekordwert erreicht. Politik berät über weitere Corona-Maßnahmen (u.a. Diskussion um Impfpflicht). [mehr]
16. November 2021
13
Governments from around the world will parade their climate credentials at the COP26 summit ... but when the dust has settled, much of the pressure to implement their plans will be delegated to corporates. Post-COP, firms will be pushed via policy or social pressure to spend more to mitigate climate change. The cost may be high but proactive firms are already being rewarded by customers and investors. Those that delay may face penalties. [mehr]
15. November 2021
14
Die Inflation dürfte auch in dieser Marktwoche das alles beherrschende Thema bleiben. Denn angesichts der stark gestiegenen Rohstoff-/Energiepreise sowie hartnäckiger Materialengpässe und Lieferkettenprobleme in der Verarbeitenden Industrie sind die Inflationsraten vielerorts regelrecht durch die Decke gegangen. So stieg z.B. die Jahresinflationsrate in Deutschland auf 4,5% im Oktober – und damit den höchsten Wert seit August 1993. In den USA kletterte diese im Oktober sogar auf 6,2% (und damit deutlich stärker als erwartet). Aufgrund des anhaltend hohen Preisdrucks und der sich daraus potenziell ergebenden Implikationen für die weitere Ausrichtung der Geldpolitik dürften sich die Blicke in dieser Woche u.a. auf die Erzeugerpreisdaten in Deutschland (Freitag) als auch die Verbraucherpreisinflationszahlen für die Eurozone und Großbritannien (Mittwoch) (jeweils Berichtsmonate Oktober) richten. Aber auch die Oktober-Zahlen zur US-Industrieproduktion (Dienstag; Berichtsmonat Oktober) dürften mit Blick auf die derzeitigen Materialengpass- und Lieferkettenprobleme bei den Unternehmen und den sich daraus speisenden Güterpreisdruck von hohem Interesse sein. [mehr]
11. November 2021
15
The short-term growth outlook has weakened amidst supply-chain issues and an energy shock that has boosted inflation. But there is still major fiscal support, whilst vaccines and other medicines will help against Covid.

If inflation proves even higher than anticipated, that could lead to tighter monetary policy that knocks growth off course. [mehr]
10. November 2021
16
Ein weiterer Corona-Winter. Das BIP-Wachstum hat sich in Q3 nicht weiter beschleunigt, da Lieferengpässe die Industrieproduktion zusehends dämpften. Im Winterhalbjahr werden die angebotsseitigen Engpässe weiter anhalten und erst im Jahr 2022 ganz allmählich abklingen. Angesichts des kräftigen Anstiegs der Corona-Fallzahlen dürfte sich der private Verbrauch abschwächen, nachdem er noch im Sommer die Wachstumslokomotive war. Zum Frühjahr hin könnte er jedoch wieder anziehen. Wir erwarten nun eine BIP-Stagnation im Winterhalbjahr, wenngleich die Risiken für eine Kontraktion zunehmen. Angesichts der Aufwärtskorrekturen für H1 liegt die durchschnittliche BIP-Wachstumsrate für 2021 immer noch bei 2,5% gg. Vj. Der Preisauftrieb hat die Erwartungen in vielen Bereichen weiterhin übertroffen. Trotz zunehmender Engpässe am Arbeitsmarkt hat dies jedoch (noch) nicht zu einer Lohn-Preis-Spirale geführt. Außerdem in dieser Ausgabe: Regierungsbildung in Deutschland schreitet voran. [mehr]
8. November 2021
17
Jose Gonzalez, Quant Strategist discusses a recently published study on the topic of Commodity Curve Investing; uncovering two crucial term-structure characteristics 1) the commodity curve shows significant momentum patterns 2) recent slope moves contain information about future price changes for an example. Systematic investors can exploit these phenomena through two quant strategies: Curve Momentum and Curve Spillover Momentum. [mehr]
5. November 2021
18
Another "COVID winter". GDP growth failed to accelerate further in Q3, as the supply shortages provided an increasing drag on industrial output. The supply chain issues will prevail throughout the winter half and only taper off very gradually during 2022. While private consumption was the growth engine in summer, the recent strong increase in the number of new COVID-19 infections will slow consumer spending during winter. Absent Q3 details we now expect GDP to stagnate in the winter half, but acknowledge the increasing risks of negative quarters. Given the upward revisions to H1 (published with the Q3 GDP flash) this would still result in an average growth rate of 2.5% yoy for 2021. Further upside surprises at all stages of inflation have, despite an increasing tightness in the labour market, not (yet) started a price-wage spiral. Also in this issue: The next German government is in the making. [mehr]
2. November 2021
19
Governments from around the world will parade their climate credentials at the COP26 summit ... but when the dust has settled, much of the pressure to implement their plans will be delegated to corporates. Post-COP, firms will be pushed via policy or social pressure to spend more to mitigate climate change. The cost may be high but proactive firms are already being rewarded by customers and investors. Those that delay may face penalties. [mehr]
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