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22. Juli 2021
1
Rund 220.000 Personen zogen netto im Jahr 2020 nach Deutschland. Die Lockdown-Monate verhinderten eine stärkere Zuwanderung und insbesondere der Zuzug von außerhalb der EU ist im Vergleich zum Vorjahr kräftig eingebrochen. Unsere Berechnungen legen nahe, dass die Zuwanderung auch im Jahr 2021 gegenüber 2020 nur leicht ansteigt. Da die Corona-Krise den Wohnungsneubau kaum beeinträchtigt, dürfte der geringere Zuzug den Wohnungsmangel erneut reduzieren. Für den Arbeitsmarkt könnte der verstärkte Arbeits- und Fachkräftemangel den Lohndruck über das gesamte Jahrzehnt erhöhen. [mehr]
22. Juli 2021
2
Germany has weathered the COVID-19 crisis better than most other EMU partners. With a much smaller output gap and additional headwinds from several structural trends it is more prone to experience higher inflation, in fact, it already has. Given that the ECB will aim its policy towards the EMU average inflation, German inflation could exceed the 2% mark for several years, without triggering an ECB policy response. The ECB's new strategy with the increased 2% symmetric inflation target - implying the acceptance of inflation overshoots - and its announced preparedness to wait until it is fully convinced that its policy has worked before adjusting its policy, make such a scenario even more likely. [mehr]
19. Juli 2021
3
Zum Beginn und wohl auch nach dem Ende der Sommerpause werden drei Fragen an den Märkten diskutiert. 1) Hat die Dynamik der konjunkturellen Erholung ihren Höhepunkt bereits erreicht? 2.) Schwächen sich einige der eher temporären Inflationstreiber bereits ab? 3.) Steht uns im Herbst die 4. Corona-Welle ins Haus? Die EZB hat wiederholt betont, auf der vorsichtigen Seite zu bleiben und sicherzustellen, dass ihre entschlossenen Unterstützungsmaßnahmen auch nachhaltig wirken. Um dies zu erreichen hat sie im Rahmen ihrer Strategieüberprüfung beschlossen, ihre Forward guidance weiterzuentwickeln. Eine erste Kostprobe dürfte die EZB diese Woche geben und sich damit – trotz Sommerpause – der vollen Aufmerksamkeit der Märkte sicher sein. [mehr]
16. Juli 2021
4
In den vergangenen Wochen nahm die weltweite Erholung wie erwartet Fahrt auf – dank der Impfkampagnen und weiterer Lockerungen der Corona-Einschränkungen. Seit der Mai-Ausgabe des Weltwirtschaftlichen Ausblicks haben sich jedoch die Abwärtsrisiken leicht erhöht. Gründe sind die weltweite Ausbreitung der Delta-Variante und die Reaktion auf die Entscheidung des Offenmarktausschusses. [mehr]
14. Juli 2021
5
Konjunktur zur Jahresmitte 2021: Handel und Dienstleistungen auf Erholungskurs, Produktion leidet unter Lieferengpässen, hält sich aber stabil, höhere Inflation. * Im April 9% weniger Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahr. Insolvenzantragspflicht war im April 2021 weiterhin für Unternehmen ausgesetzt, bei denen die Auszahlung der seit November 2020 vorgesehenen Corona-Hilfen noch nicht erfolgt ist. * Großhandelspreise im Juni um 10,7% über Vorjahr. Basiseffekt nach niedrigen Preisen im Vorjahr. Zudem höhere Preise für Energie und Vorprodukte. * Lkw-Maut-Fahrleistungsindex im Juni um 7,7% über Vorjahr. * Mehr Neuinfektionen in Deutschland (7-Tage-Inzidenz auf 7,1 gestiegen), aber weiter weniger Intensivpatienten und Todesfälle. * Unser Corona-Update geht mit der heutigen Ausgabe in eine Sommerpause bis Anfang/Mitte August. [mehr]
12. Juli 2021
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6
The introduction of a digital euro is drawing closer: as a digital version of cash it is primarily intended to be a means of payment rather than an instrument for investment. The ECB wants to strengthen Europe’s sovereignty in the world of payments as well as the euro’s competitive position vis-à-vis other currencies. However, this will only be achieved if the digital euro is used widely, which is not very likely. A limit is expected on how much users can hold, to prevent a massive outflow of bank deposits into digital central bank money. In this case, lending decisions and money creation would eventually shift to the ECB. Europe would face the question which type of monetary and financial system it wants. [mehr]
12. Juli 2021
7
Die Delta-Variante des Coronavirus und ihre Auswirkungen auf die Hospitalisierungsquoten werden in den kommenden Wochen weiter genau beobachtet werden. Zu den wichtigsten Wirtschaftsnachrichten der Woche zählen die US-Verbraucherpreise. Ein erneutes Übertreffen der Markterwartungen könnte die Diskussion über die Dauerhaftigkeit der Inflationsentwicklung befeuern. Die chinesische Zentralbank hat den Mindestreservesatz gesenkt. Mögliche Konjunktursorgen? In der Eurozone hat die EZB ihre Strategieüberarbeitung beendet, wir erörtern erste Ergebnisse. Mit dem Treffen von Kanzlerin Merkel und US-Präsident Biden rückt die Weltpolitik in den Mittelpunkt. [mehr]
12. Juli 2021
8
All eyes are on the next government’s EU fiscal stance. The Greens are advocating looser debt rules and turning the NGEU into a permanent fiscal capacity. However, in the two most plausible coalition scenarios, the Greens have to find common ground with either the Conservatives (black-green coalition) or the Liberals (traffic light coalition). Both call for re-instating the debt rules in the post-pandemic world and emphasize the one-off nature of the NGEU. Thus, we do not expect any significant shift of Germany’s EU fiscal policy course. The odds of an election surprise contributing to a stronger EUR remain low. The autumn debate about the reform of the SGP will be the first proof of this new/old fiscal stance. Beyond the immediate focus of financial markets, we also sketch which impulses we expect from the next German government in the areas of EU climate, trade, foreign policies and institutional reform. With respect to putting the Green Deal to work, we expect Germany to role-model green transformation at measured pace. The German response to this week’s “Fit for 55” legislative proposals is likely to be mixed. [mehr]
2. Juli 2021
10
Im ersten Quartal 2021 schrumpfte die deutsche Wirtschaft aufgrund des anhaltenden Lockdowns um 1,8% ggü. Vorquartal. Vorlaufindikatoren für die Binnen- und die Exportwirtschaft deuten einen kräftigen Aufschwung im zweiten und dritten Quartal an. Für die Jahre 2021 und 2022 erwarten wir BIP-Zuwächse von 4,0% und 4,2%. Leicht fallende Inflationsraten im Jahr 2022 dürften für die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen eine Seitwärtsbewegung auf dem Niveau von 1,25% einläuten. Im Vergleich mit dem Zinsniveau von 5% im Jahr 2008 bleibt Wohneigentum erschwinglich. Im Jahr 2021 wird die Erschwinglichkeit wohl etwas sinken wegen höherer Hypothekenzinsen, schwacher Einkommensentwicklung und vermutlich weiter steigender Hauspreise. [mehr]
19.5.0