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Montags-Marktcall vom 15. November 2021

Die Inflation dürfte auch in dieser Marktwoche das alles beherrschende Thema bleiben. Denn angesichts der stark gestiegenen Rohstoff-/Energiepreise sowie hartnäckiger Materialengpässe und Lieferkettenprobleme in der Verarbeitenden Industrie sind die Inflationsraten vielerorts regelrecht durch die Decke gegangen. So stieg z.B. die Jahresinflationsrate in Deutschland auf 4,5% im Oktober – und damit den höchsten Wert seit August 1993. In den USA kletterte diese im Oktober sogar auf 6,2% (und damit deutlich stärker als erwartet). Aufgrund des anhaltend hohen Preisdrucks und der sich daraus potenziell ergebenden Implikationen für die weitere Ausrichtung der Geldpolitik dürften sich die Blicke in dieser Woche u.a. auf die Erzeugerpreisdaten in Deutschland (Freitag) als auch die Verbraucherpreisinflationszahlen für die Eurozone und Großbritannien (Mittwoch) (jeweils Berichtsmonate Oktober) richten. Aber auch die Oktober-Zahlen zur US-Industrieproduktion (Dienstag; Berichtsmonat Oktober) dürften mit Blick auf die derzeitigen Materialengpass- und Lieferkettenprobleme bei den Unternehmen und den sich daraus speisenden Güterpreisdruck von hohem Interesse sein.

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22.2.0