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26. Januar 2022
Eine verstetigte und breite Inflation in der Eurozone lässt eine frühere Reaktion der EZB erwarten als bislang angenommen. Trotz entfallender Sondereffekte dürfte auch die Inflation in Deutschland vorerst erhöht bleiben. In den USA wird die heutige Sitzung der Fed mit Spannung erwartet. Bei den deutschen Unternehmen hat sich die Stimmung im Januar aufgehellt. Maßgeblich waren die deutlich verbesserten Geschäftserwartungen, während die Lage von der aktuell rasanten Infektionsentwicklung getrübt wird. Insgesamt erwarten wir für das Winterhalbjahr 2021/22 eine technische Rezession. Dazu folgt am Freitag die Erstmeldung zum BIP in Q4. Wie auch für Q1 2022 erwarten wir einen leichten Rückgang um 0,5% gg. Vq. für Q4 2021. Die guten Aussichten für das Frühjahr stützen sich auf ein großes Auftragspolster, gestiegene Kapazitätsauslastung und eine leichte Entspannung der Lieferprobleme. Die Dienstleistungs- und Handelsunternehmen dürften von einer Verbesserung der Pandemielage im Frühjahr profitieren. Ein erster Gesetzentwurf lässt die Anhebung des Mindestlohns auf EUR 12 im Oktober 2022 erwarten. [mehr]
26. Januar 2022
Due to significant demand/supply imbalances as well as climate policy measures, energy prices were the main driver of consumer price inflation in Germany in 2021. In 2022 as a whole, prices might increase by more than 20% for gas on average and by more than 15% for electricity. In that case, higher gas and electricity prices would substantially boost Germany’s inflation rate in 2022 (by up to 1 percentage point). In the medium term, a more ambitious climate and energy policy will very likely continue to raise consumer price inflation. At least over the transition period, rising CO2 prices (via the national carbon levy or the EU-wide emissions trading system) will not only lead to a permanently higher price trend for fossil fuels (oil/gas heating, fuels) but also costs for electricity generation. Overall, this weakens the widespread argument to view energy price increases as temporary. [mehr]
25. Januar 2022
Nicole DeBlase, lead analyst covering the US Multi-Industry and Machinery Research, speaks with Luke Templeman, Thematic Research Analyst, on the macro setup of the sector in 2022. Often said to be a bellwether for the economy, will Industrials be constructive or destructive in 2022 as the US begins to raise interest rates? [mehr]
24. Januar 2022
Die Preisentwicklung bleibt im Fokus. In der Eurozone und Deutschland wurden die Inflationsraten für Dezember von 5% bzw. 5,3% bestätigt. Die Erzeugerpreise in Deutschland stiegen sogar um mehr als 24% gg. Vj. Dies ist der stärkste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1949. Inzwischen mehren sich auch Seiten der EZB die Signale, dass eine höhere Inflation über längere Dauer nicht ausgeschlossen werden kann. In dieser Woche könnten Frühindikatoren (ifo am Dienstag) positiv überraschen, wenn sich die Einschätzung verfestigt, dass die Omikron-Welle zu einem schnelleren Ende der pandemischen Lage führen kann. Zudem wird am Freitag die erste Schätzung zum deutschen BIP in Q4 veröffentlicht. Wir rechnen sowohl für Q4 2021 als auch für Q1 2022 mit einem Minus. Im Anschluss dürfte sich die Wirtschaft schnell erholen. In den USA stehen ebenfalls BIP-Daten auf dem Kalender (Donnerstag). Bereits am Mittwoch tagt die US-Notenbank Fed. Wir rechnen zwar erst im März mit dem ersten Zinsschritt, gleichwohl dürfte die Fed die Inflationsrisiken sehr viel stärker betonen als die EZB. [mehr]
19. Januar 2022
In a new report Peter Hooper, Head of Global Economic Research, and Matthew Luzzetti, Chief US Economist, explain that in recent months the Fed has pivoted toward a more aggressive path of exiting from its current ultra-accommodative pandemic emergency policy stance. They highlight that their view has also become considerably more hawkish, with their baseline expecting liftoff in March, four total rate hikes this year, and a rapid drawdown in the balance sheet beginning in Q3. The central message of the note is that we could be in for an even bigger hawkish surprise in the months ahead. [mehr]
19. Januar 2022
Zum Jahresbeginn 2022 drohen von mehreren Seiten Risiken: Die Inflationsraten liegen in den großen Volkswirtschaften deutlich über den Zielwerten und über den Erwartungen vom vergangenen Jahr, die Gesamtnachfrage bleibt lebhaft, die globalen Lieferketten funktionieren noch nicht wieder reibungslos, die COVID-19-Pandemie ist nicht überwunden und das geopolitische Klima trübt sich ein. Abwärtsrisiken sind wahrscheinlicher geworden und für eine sanfte Landung im Jahr 2022 müssen einige günstige Annahmen eintreten – und auch eine Portion Glück könnte nötig sein. [mehr]
19. Januar 2022
Im Gegensatz zu den meisten westlichen Notenbanken, die sich zunehmend gegen eine hohe Inflationsdynamik stemmen, hat die chinesische Zentralbank mit einer Lockerung der Geldpolitik auf die Wachstumsschwäche des Landes reagiert. Nachdem das deutsche BIP in Q4 2021 wohl deutlich geschrumpft ist und die Wirtschaftstätigkeit auch in Q1 2022 sinken dürfte, stehen die Zeichen in Deutschland erst einmal auf Rezession. Deutscher Staat mit hohem, aber niedriger als erwarteten Haushaltsdefizit. In Europa dürften in dieser Woche vor allem die finalen Dezember-Inflationszahlen sowie der Bericht zur EZB-Ratssitzung vom Dezember von größerem Interesse sein, da beide Veröffentlichungen weitere Hinweise auf die Persistenz des gegenwärtig hohen Inflationsdrucks bzw. die geldpolitische Reaktionsfunktion der EZB geben dürften. [mehr]
23.1.3