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17. Juni 2019
Die Weltwirtschaft durchlebt derzeit eine Phase erhöhter Unsicherheit. Sebastian Becker und Michael Blumenroth erläutern im heutigen Montags-Marktcall, warum unsere Volkwirte in diesem Kalenderjahr noch drei Zinssenkungen der Federal Reserve erwarten und die EZB schon im September ihren geldpolitischen Kurs lockern könnte. [mehr]
14. Juni 2019
Im Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen hielt das starke Wachstum zum Jahresauftakt an, es hat sich im letzten halben Jahr aber nicht weiter beschleunigt. Das Kreditvolumen (EUR +24,9 Mrd. in Q1; +5,3% ggü. Vj.) entwickelte sich in vielen Branchen positiv, wobei unternehmensnahe Dienstleister herausragten. Auslandsbanken verzeichneten erneut das größte Plus; der Margendruck ließ nach. Anleiheemissionen erholten sich etwas. Die deutsche Volkswirtschaft expandierte in Q1 überraschend kräftig (+0,4% ggü. Vq.). Dabei profitierten die Investitionen der Unternehmen, der private Konsum und der Bau von Sondereffekten. Die Exporte schnitten ebenfalls gut ab, während rückläufige Staatsausgaben und der Lagerabbau negativ wirkten. Die Industrie verharrt in der Rezession. Im Rest des Jahres dürfte das Wachstum aufgrund handels- und europapolitischer Risiken recht schwach ausfallen. [mehr]
12. Juni 2019
Die Immobilienkredite der privaten Haushalte in Deutschland sind in den letzten Jahren dank der guten Konjunktur und sinkender Zinsen auf EUR 1.240 Mrd. angewachsen (+29% seit 2011). Um den gestiegenen Risiken für die Banken Rechnung zu tragen, hat die Finanzaufsicht Ende Mai erstmalig die Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers beschlossen. So hat mittlerweile fast die Hälfte aller neuen Kredite eine Zinsbindungsfrist von über 10 Jahren. Das Bankgeschäft mit privaten Haushalten ist stark ins Jahr 2019 gestartet. Die Nettokreditvergabe betrug im ersten Quartal EUR 8,8 Mrd. und die Einlagen erhöhten sich um EUR 21,8 Mrd., beides Rekordwerte für einen Jahresbeginn. Sowohl die Immobilien- als auch die Konsumentenkredite wuchsen kräftig. [mehr]
6. Juni 2019
Capacity utilisation in the German electricity sector has steadily declined over the last few years and amounted only to 34% in 2017. Much of this downtrend is due to the development of renewable energy generation. Average capacity utilisation is particularly low at wind and photovoltaic power plants, which are dependent on the weather. At the same time, these plants benefit from extremely low marginal costs and priority feed-in conditions. This enables them to (temporarily) squeeze out other electricity providers, whose average capacity utilisation has declined as a consequence. There is a political preference for natural gas to compensate for the consequences of the exit from nuclear and coal power generation during the coming years. Nevertheless, there are some risks for operators and investors. [mehr]
6. Juni 2019
Das globale Wachstumstempo hat zuletzt nachgelassen, die Eurozone dürfte dieses Jahr nur noch schwach expandieren und die deutsche Wirtschaft dürfte erstmals seit vielen Jahren wieder schwächer wachsen, als es ihr Wachstumspotenzial hergibt. Sebastian Becker, Volkswirt bei Deutsche Bank Research, erklärt, warum aus seiner Sicht Konjunkturhilfen in der gegenwärtigen Phase des Konjunkturzyklus weder notwendig noch sinnvoll sind. [mehr]
5. Juni 2019
Die Kapazitätsauslastung im deutschen Stromsektor ist in den letzten Jahren stetig gesunken und lag 2017 nur noch bei 34%. Hierfür ist vor allem der Ausbau der erneuerbaren Energien maßgeblich. Gerade Windkraft und Fotovoltaik haben wegen ihrer Wetterabhängigkeit systembedingt eine sehr geringe Auslastung. Gleichzeitig verdrängen sie durch ihre extrem niedrigen Grenzkosten und den Einspeisevorrang (temporär) die Stromproduktion durch andere Energieträger, weshalb auch dort die Auslastung gesunken ist. Die Politik präferiert für die kommenden Jahre Gas als Übergangsenergie für die Kompensation von Kernenergie- und Kohleausstieg. Für die Betreiber bzw. aus Investorensicht existieren gleichwohl Risiken. [mehr]
2.1.5