1. Research

Sebastian Becker

Mehr Dokumente von Sebastian Becker

39 Dokumente
6. Juni 2019
1
Das globale Wachstumstempo hat zuletzt nachgelassen, die Eurozone dürfte dieses Jahr nur noch schwach expandieren und die deutsche Wirtschaft dürfte erstmals seit vielen Jahren wieder schwächer wachsen, als es ihr Wachstumspotenzial hergibt. Sebastian Becker, Volkswirt bei Deutsche Bank Research, erklärt, warum aus seiner Sicht Konjunkturhilfen in der gegenwärtigen Phase des Konjunkturzyklus weder notwendig noch sinnvoll sind. [mehr]
20. Mai 2019
2
This edition of Focus Germany has quite a lot but rather short articles. We are taking stock of the German economy after Q1’s surprisingly strong growth. We expect the economy to flatline in Q2 and foresee an only subdued recovery in H2 given the recent flare-up of several geopolitical hotspots, rather than their hoped for de-escalation. We cross-check this analysis with deep dives into the auto and the mechanical engineering sector. We look at the impossible trinity of Germany’s fiscal policy (tax cuts, higher social expenditures and the black zero) and peek into the difficulties finance ministers are facing in the digital economy. We discuss to what extent the upcoming EP and Länder elections might spell more trouble for the Groko and introduce our new German financial conditions index. [mehr]
17. Mai 2019
3
Diese Ausgabe des Ausblicks Deutschland besteht aus einer Reihe eher kurzer Beiträge. Wir fühlen den Pulsschlag der deutschen Konjunktur nach dem überraschend starken ersten Quartal. Dieser ist weiterhin flach, das BIP dürfte im zweiten Quartal stagnieren und auch im zweiten Halbjahr dürfte das Wachstum eher kraftlos bleiben. Dieser Befund wird durch weitere detaillierte Analysen der Automobilindustrie und des Maschinenbaus bestätigt. Wir beschreiben das Trilemma der deutschen Fiskalpolitik bestehend aus Forderungen nach Steuersenkungen sowie nach höheren Sozialausgaben bei gleichzeitiger Einhaltung der „Schwarzen Null“ und werfen einen Blick auf die Probleme, mit denen Finanzminister in der Digitalwirtschaft konfrontiert werden. Außerdem stellen wir unseren neuen „Financial Conditions Index“ für Deutschland vor und schauen auf die Zinspolitik der EZB. [mehr]
9. April 2019
4
If you think of Germany in the night (and you are an economist) three questions will jolt you from your sleep. Will external demand recover? Will the auto industry overcome its WLTP-induced supply shock and (if you are a Keynesian economist) will the government launch a fiscal package? The answers, of course, are not independent of each other. (Included in this issue: German exports 2019, world trade, the automotive industry's performance, public finances and the view from Berlin) [mehr]
8. April 2019
5
Denkt man an Deutschland in der Nacht (und ist man ein Volkswirt), dann bringen einen wohl die folgenden drei Fragen um den Schlaf: Wird sich die Exportnachfrage beleben? Wann wird die Automobilindustrie ihren WLTP-Schock ausgestanden haben (und falls man ein keynesianischer Volkswirt ist), wird die Regierung sich irgendwann zu einem Fiskalpaket durchringen? Natürlich sind die Antworten auf die drei Fragen nicht voneinander unabhängig. (In dieser Ausgabe: Deutsches Exportwachstum, Welthandel, Update Automobilindustrie, Staatsfinanzen, EZB.) [mehr]
3. April 2019
Region:
6
At the recent meeting of the Governing Council on 7 March 2019, the ECB decided to maintain an extremely expansionary degree of monetary accommodation in future. It now announced to keep target rates at their present extraordinarily low levels at least through year-end 2019 – instead of just "through the summer", as previously pledged. Furthermore, it reiterated that it intends to maintain the huge size of EMU sovereign bond holdings purchased between March 2015 and the end of December 2018 for an incalculable period of time. As a consequence, principal payments from maturing securities bought under the APP (asset purchase programme), including sovereign bonds from the PSPP portfolio (public sector purchase programme) have to be reinvested in full. This ought to support demand for EMU bonds for some time to come, putting downward pressure on yields. [mehr]
28. März 2019
Region:
7
Die EZB hat auf ihrer jüngsten Ratssitzung am 7. März 2019 beschlossen, die Geldpolitik weiterhin extrem expansiv auszurichten. So hat sie angekündigt, ihre Leitzinsen nunmehr bis mindestens Ende 2019 auf den derzeit sehr niedrigen Niveaus zu halten – zuvor galt diese Zusicherung nur bis „über den Sommer hinaus“. Ebenso hat sie nochmals bekräftigt, ihren hohen Bestand an EWU-Staatsanleihen, der zwischen März 2015 und Ende Dezember 2018 aufgebaut wurde, auf unabsehbare Zeit aufrechtzuerhalten. Somit müssen sämtliche zur Rückzahlung fällige Assets aus dem APP-Programm (Asset Purchase Programme) reinvestiert werden, so auch jene Staatsanleihen aus dem PSPP-Portfolio (Public Sector Purchase Programme). Dies dürfte also noch einige Zeit die Nachfrage nach EWU-Staatsanleihen stützen und deren Renditen nach unten drücken. [mehr]
25. März 2019
Region:
8
While digitalisation does promise significant additional prosperity, it also threatens to lead to higher inequality. A major automation wave or increasingly capital-intensive production would reduce the overall wage share and raise corporate and capital income. According to our scenario analysis, the EU countries would, on average, have to deal with a huge annual fiscal deficit if automation dramatically reduced employment. It is uncertain how digitalisation will affect the demand for labour and the public finances. Nevertheless, governments should try and prepare their countries for the future, for example by paying more attention to education policy and adapting the international tax system to the realities of the 21st century, for example in the field of corporate taxation. [mehr]
6. März 2019
9
Die Rezession in der deutschen Industrie wurde durch die massive Verlangsamung des Welthandels ausgelöst. Wird der Dienstleistungssektor sich der Rezession des Verarbeitenden Gewerbes entziehen können, wie einige Umfragedaten es jüngst nahegelegt haben? Wir glauben dies nicht. Frühere Abschwünge in der Industrie haben auch Bremsspuren im Dienstleistungsbereich hinterlassen. In der Tat, dieser Zusammenhang ist bereits im Verlauf von 2018 sichtbar geworden. (Außerdem in dieser Ausgabe: Nationale Industriestrategie des BMWi, Bundeshaushalt, neuer Warenkorb dämpft Mietinflation und Inflationsrate insgesamt, Kreditvergabe an deutsche Unternehmen, EZB-Geldpolitik) [mehr]
4. März 2019
10
The recession in German industry can be traced to the massive slowdown of global trade in 2018. Will the German service sector withstand the recession in industry, as some recent survey data seems to suggest? We doubt it. In previous downswings in the manufacturing sector services were pulled lower, too. Indeed, the two sectors' output trends during 2018 did already follow this pattern. (Also in this issue: Economic Minister Altmaier's National Industrial Strategy 2030, the German Federal Budget, lower total and rental inflation thanks to new basket, corporate lending in Germany, the view from Berlin) [mehr]
11. Februar 2019
Region:
11
Die Digitalisierung verspricht große Wohlstandsgewinne, droht jedoch die Ungleichheiten zu erhöhen. Die Folgen einer großen Automatisierungswelle bzw. zunehmend kapitalintensiveren Produktion wären ein Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Lohnquote und steigende Unternehmens- und Vermögenseinkommen. Unsere Szenario-Analyse für die EU-Staaten zeigt, dass die europäischen Sozialstaaten bei einem automatisierungsbedingten Beschäftigungsrückgang im Durchschnitt mit einer deutlichen Finanzierungslücke zu kämpfen hätten. Angesichts der ungewissen Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsnachfrage und die Staatsfinanzen sollten Staat und Gesellschaft vorsorgen, u.a. über eine Stärkung der Bildungspolitik und eine Anpassung des internationalen Steuersystems an die Begebenheiten des 21. Jahrhunderts, insbesondere im Bereich der Unternehmensbesteuerung. [mehr]
5. Februar 2019
12
Angesichts der im Januar weiter sinkenden Konjunkturumfragen – wobei insbesondere die weiter in die Zukunft reichenden Komponenten enttäuschten – erwarten wir, dass die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal erneut geschrumpft sein dürfte. Da wir noch keine belastbaren Daten zu Q4 haben, und angesichts widersprüchlicher Signale lassen wir derzeit unsere Prognose, dass das deutsche BIP in 2019 um 1% zulegen dürfte, unverändert, erwarten aber, sie am 22. Februar um einige zehntel Prozentpunkte reduzieren zu müssen. Es sei denn, die an diesem Tag publizierten Details zum Q4-BIP oder die bis dahin veröffentlichten Konjunkturindikatoren überraschten uns sehr positiv. Mit einer knapp positiven Rate für das Q4-BIP könnte eine technische Rezession um Haaresbreite vermieden werden. Allerdings zeigt die Entwicklung einer Reihe wichtiger Konjunkturindikatoren, dass sich die deutsche Wirtschaft zumindest aktuell auf eine zubewegt. [mehr]
2.3.3