1. Research

Marc Schattenberg

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27. Juli 2021
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The recent flood caused by heavy rain was among the most severe natural disasters hitting Germany since reunification. More than 170 people lost their lives and many private homes and public buildings, roads and municipal infrastructure were destroyed. Since the flooding occurred in regions with low industrial density, the expected negative impact on overall economic activity, in particular on industrial production, should be relatively limited. Still, the regional impact on agricultural production (such as wine-growing) might be significant. Some of the most recent polls already fully capture post-flood views. As expected, there is no big shift in voter preferences. The events will likely confirm voters' previous choices. [mehr]
12. Juli 2021
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Die Delta-Variante des Coronavirus und ihre Auswirkungen auf die Hospitalisierungsquoten werden in den kommenden Wochen weiter genau beobachtet werden. Zu den wichtigsten Wirtschaftsnachrichten der Woche zählen die US-Verbraucherpreise. Ein erneutes Übertreffen der Markterwartungen könnte die Diskussion über die Dauerhaftigkeit der Inflationsentwicklung befeuern. Die chinesische Zentralbank hat den Mindestreservesatz gesenkt. Mögliche Konjunktursorgen? In der Eurozone hat die EZB ihre Strategieüberarbeitung beendet, wir erörtern erste Ergebnisse. Mit dem Treffen von Kanzlerin Merkel und US-Präsident Biden rückt die Weltpolitik in den Mittelpunkt. [mehr]
2. Juli 2021
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Im ersten Quartal 2021 schrumpfte die deutsche Wirtschaft aufgrund des anhaltenden Lockdowns um 1,8% ggü. Vorquartal. Vorlaufindikatoren für die Binnen- und die Exportwirtschaft deuten einen kräftigen Aufschwung im zweiten und dritten Quartal an. Für die Jahre 2021 und 2022 erwarten wir BIP-Zuwächse von 4,0% und 4,2%. Leicht fallende Inflationsraten im Jahr 2022 dürften für die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen eine Seitwärtsbewegung auf dem Niveau von 1,25% einläuten. Im Vergleich mit dem Zinsniveau von 5% im Jahr 2008 bleibt Wohneigentum erschwinglich. Im Jahr 2021 wird die Erschwinglichkeit wohl etwas sinken wegen höherer Hypothekenzinsen, schwacher Einkommensentwicklung und vermutlich weiter steigender Hauspreise. [mehr]
30. Juni 2021
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Die Kredite an Unternehmen und Selbstständige haben sich im ersten Quartal 2021 gut behauptet (EUR +27,3 Mrd., +3,7% ggü. Vj.). Der Markt ist zunehmend zweigeteilt: Das Kreditvolumen mit der Industrie sinkt, mit Dienstleistern und Selbstständigen expandiert es kräftig. Gleiches gilt für kurz- und mittel-/langfristige Kredite. Die Verbünde wachsen stetig, die Auslandsbanken sind auf dem Rückzug. Die Zinsen rutschten auf ein neues Rekordtief; Aktien- und Anleiheemissionen boomten. Der anhaltende Lockdown ließ die deutsche Wirtschaft in Q1 schrumpfen, vor allem der private Verbrauch brach ein. Infolge starker Importe sorgte auch der Außenhandel für negative Impulse. Angebotsseitige Engpässe und steigende Preise dämpften die Industrieproduktion. Ab Q2 dürfte die Konjunktur wieder Fahrt aufnehmen, da nun die Binnenwirtschaft zunehmend von den Lockerungen profitiert. Im Gesamtjahr 2021 dürfte das deutsche BIP um 4% zulegen. [mehr]
17. Juni 2021
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The demand for office space will be largely shaped by the development of home office over the decade. There is no doubt that remote work has the potential to reduce demand for office space substantially and uncertainty remains unusually high. But our projections show that even with a strong expansion of home office, demand for office space could remain high. We continue to expect that the traditional office will remain the hub of economic life. [mehr]
14. Juni 2021
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Q2-BIP sollte trotz des holprigen Aprils deutlich zulegen. Die harten Daten für April waren eher schwach. Die starke Auslandsnachfrage und die geringen Bestände in den Fertigwarenlagern deuten jedoch auf einen starken Aufschwung hin, sobald die angebotsseitigen Behinderungen nachlassen. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen der Verbraucher verbessern sich. Zusammen mit einer erwarteten Normalisierung der Sparquote sollte dies eine starke Stütze für das Wachstum des privaten Verbrauchs darstellen. Trotz des schleppenden Starts senken wir unsere BIP-Prognose für das zweite Quartal von knapp 2% gg. Vq. nicht. Seit Jahresanfang hat die deutsche Inflationsrate kräftig angezogen. Aufgrund der nach wie vor über den Erwartungen liegenden Preisdynamik und der Aussicht auf eine deutliche(re) Konjunkturbelebung in den Sommermonaten rechnen wir nunmehr damit, dass die VPI-Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2021 auf rund 2,8% steigen dürfte. In einzelnen Monaten könnte die Jahresteuerungsrate sogar auf bis zu 4% klettern. [mehr]
10. Juni 2021
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Q2 GDP should be o.k., despite April’s little stumble. Strong external demand and depleted finished goods inventories suggest a strong bounce back once current supply constraints ease. Consumers’ economic outlook and income expectations are improving. Together with an expected normalization of the savings rate that should provide a strong underpinning for consumption growth. We stick to our Q2 GDP forecast of close to 2% qoq and 4% for the whole year. The rate of inflation has been rising sharply since the start of 2021. With price dynamics continuing to outstrip expectations and given the prospect of stronger economic recovery in the summer, we now expect the annual average CPI inflation rate to rise to 2.8% in 2021, monthly numbers could even touch 4%. [mehr]
2. Juni 2021
8
Bis zum Ende der Dekade dürfte die Zahl der Bürobeschäftigten auf deutlich über 8 Mio. steigen und die Nachfrage nach Büroflächen wird wesentlich von der Entwicklung des Homeoffice geprägt sein. Zweifellos hat Homeoffice das Potenzial, die Nachfrage nach Büroflächen kräftig zu reduzieren und die Unsicherheit bleibt ungewöhnlich hoch. Doch unsere Projektionen zeigen, dass auch bei einer kräftigen Ausweitung des Homeoffice die Nachfrage nach Büroflächen hoch bleiben könnte. Wir gehen weiterhin davon aus, dass das traditionelle Büro der Dreh- und Angelpunkt des Wirtschaftslebens bleibt. [mehr]
11. Mai 2021
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Die Voraussetzungen für eine kräftige Expansion der deutschen Wirtschaft im Sommerhalbjahr manifestieren sich: Die weltweite Nachfrage belebt sich deutlich und die Impfkampagne nimmt endlich Fahrt auf. Angesichts des schwächer als erwartet ausgefallenen Rückgangs des BIP in Q1 (-1,7%) und der Aufwärtsrevisionen für H2 2020 haben wir unsere BIP-Prognose für 2021 von 3,7% auf 4,0% angehoben. Derweil hängen die Wahlumfragen in der Schwebe. Die Nominierungen von Annalena Baerbock und Armin Laschet als Kanzlerkandidaten haben den Grünen klar zu einem Aufschwung verholfen. Der aktuelle Stimmungsumschwung in der Wählerschaft lässt eine ganze Reihe von Koalitionsoptionen zu. [mehr]
7. Mai 2021
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The catalysts for a strong expansion of the German economy during the summer half are falling into place: Global demand is picking up strongly and the vaccination momentum is finally accelerating. Given the slightly smaller than expected drop of Q1 GDP (-1.7%) and upward revisions to H2 2020, we have lifted our GDP forecast for 2021 from 3.7% to 4.0%. Meanwhile election polls are hanging firmly in the balance. The nominations of Annalena Baerbock and Armin Laschet as chancellor candidates have clearly helped the Greens to gain ground. The current shift in voters’ sentiment allows for a whole bunch of coalition options. [mehr]
28. April 2021
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We compare the current debate with the discussion about the introduction of the computer in the 1980s. Then as now, positive and negative effects on a macroeconomic level could almost cancel each other out at first. Accordingly, we anticipate that the question of productivity is only likely to be answered in some years’ time. [mehr]
22. April 2021
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Wir vergleichen die aktuelle Debatte mit der Diskussion rund um die Einführung der Computer in den 1980er Jahren. Damals wie heute könnten sich positive und negative Effekte gesamtwirtschaftlich zunächst nahezu egalisieren. Wir erwarten daher, dass die Produktivitätsfrage erst in einigen Jahren geklärt werden dürfte. [mehr]
19.5.0