1. Research
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21. November 2019
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As German policymakers plan to do without nuclear power, coal and lignite in the future, natural gas remains the last traditional source for power generation. And since Germany targets complete climate neutrality by 2050, natural gas will also be a transitional source of energy – nothing more and nothing less. The completion and operation of Nord Stream II is clearly in line with the declared goals of German energy policy. Nord Stream II will improve supply security and pipeline gas, such as that delivered by Nord Stream II, is more environmentally friendly than LNG. [mehr]
6. November 2019
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In Deutschland bleibt Erdgas durch die politisch veranlassten Ausstiege aus der Kernenergie, Stein- und Braunkohle die letzte Säule der konventionellen Stromerzeugung. Da die heimische Politik bis 2050 Klimaneutralität anstrebt, ist Erdgas für Deutschland nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine Übergangsenergie. Die Gewichtung der energiepolitischen Ziele spricht für die Fertigstellung und Inbetriebnahme von Nord Stream II. Die Versorgungssicherheit wird durch Nord Stream II erhöht und Pipelinegas, wie das von Nord Stream II, hat im Vergleich zu LNG-Anlieferungen per Saldo gewisse Umweltvorteile. [mehr]
1. November 2019
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Between 2000 and 2018, German net energy imports declined by almost 12%. Oil and nuclear energy imports were down considerably as oil heating becomes less popular and the German government has decided to give up nuclear energy. In contrast, net natural gas imports are trending upwards. Coal imports did not start to decline until 2016 and were still considerably higher in 2018 than in 2000 because domestic coal mining was abandoned. Germany’s dependence on energy commodity imports has not declined much over time. In 2018, almost 71% of the necessary energy commodities were imported (2000: 72.6%). [mehr]
29. Oktober 2019
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Die deutschen Nettoenergieimporte sind zwischen 2000 und 2018 um knapp 12% gesunken. Während bei Mineralöl wegen der geringeren Bedeutung im Wärmemarkt und bei der Kernenergie wegen des Ausstiegsbeschlusses starke Rückgänge zu verzeichnen sind, nehmen die Nettoimporte von Erdgas tendenziell zu. Bei Steinkohle sinken die Nettoimporte erst seit 2016. Sie lagen 2018 aber noch deutlich über dem Niveau von 2000, weil die heimische Steinkohlenförderung zurückgefahren wurde. Deutschlands Importabhängigkeit von Energierohstoffen hat im langfristigen Vergleich kaum abgenommen. Sie betrug 2018 knapp 71% (2000: 72,6%). [mehr]
17. September 2019
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As our planet heats up, the public debate has increasingly focused on the use of fossil fuels in the last few years, in particular coal. There is only one major exception, namely the US, whose current administration doubts that human activities are behind the climate change. German hard coal had a share of only 6% in total coal consumption in 2018. 99.9% of the lignite consumed were mined in Germany itself, namely in the Rhineland, in Lusatia and in the Central German district. A number of market observers have been skeptical about or even downright against phasing out lignite mining, mainly due to the negative impact on employment. This is probably the main reason why policymakers have decided to provide up to EUR 40 bn to support/subsidise the exit from lignite production by 2038. [mehr]
16. September 2019
6
Infolge der steigenden Klimagefahren fokussierte sich die Debatte in den letzten Jahren weltweit immer mehr auf die fossilen Energieträger, insbesondere Kohle. Die große Ausnahme sind die USA, da die amtierende Regierung Zweifel am Anteil der Menschen am Klimawandel hat. Während in Deutschland die heimische Steinkohle im Jahr 2018 nur noch auf einen Anteil von 6% am Aufkommen kam, entstammte das Braunkohleaufkommen zu 99,9% den deutschen Fördergebieten Rheinland, Lausitz und Mitteldeutschland. Das Ende der Braunkohle in Deutschland wurde von manchen Marktbeobachtern bisher vor allem aufgrund der negativen Beschäftigungseffekte kritisch bis ablehnend gesehen. Das ist wohl der Hauptgrund, weshalb die Politik den Ausstieg nun bis zum Jahr 2038 mit sogenannten Struktur- und Wirtschaftshilfen in Höhe von bis zu EUR 40 Mrd. fördert bzw. subventioniert. [mehr]
20. August 2019
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Unseres Erachtens befindet sich die deutsche Wirtschaft in einer technischen Rezession: Wir erwarten für Q3 eine Kontraktion des BIP um ¼%. Außerdem haben wir unsere Prognose für 2019 auf 0,3% zurückgenommen. Da keine Hinweise auf eine Belebung in den kommenden Quartalen zu erkennen sind, haben wir die Prognose für 2020 auf 0,7% gesenkt. Angesichts des zunehmend fragilen Zustands der Weltwirtschaft könnte eine grundlegendere Änderung des Szenarios erforderlich werden, wenn eines oder mehrere der zuletzt immer deutlicher in den Blick gerückten Risiken eintreten sollte. Dann würden Prognosekorrekturen um einige Zehntelprozentpunkte nicht mehr ausreichen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutsche Automobilkonjunktur, Chemieindustrie, Hauspreise und Mieten, Unternehmensfinanzierung in Deutschland, Digitalpolitik, EZB.) [mehr]
19. August 2019
8
We see Germany in a technical recession, as we expect another ¼% GDP drop in Q3. Our forecast for 2019 is now 0.3%. Given no indication for a rebound we lowered our 2020 forecast to 0.7%. We acknowledge these revisions do not properly account for the recent accumulation of risks. Given the increasingly fragile state of the global economy, the realization of one or more risks could easily push the economy into a completely different scenario, where growth revisions of a few tenths of a percentage point will not be sufficient. (Also in this issue: German automotive industry, chemical industry, house prices, corporate lending, the view from Berlin, digital politics.) [mehr]
6. Juni 2019
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Capacity utilisation in the German electricity sector has steadily declined over the last few years and amounted only to 34% in 2017. Much of this downtrend is due to the development of renewable energy generation. Average capacity utilisation is particularly low at wind and photovoltaic power plants, which are dependent on the weather. At the same time, these plants benefit from extremely low marginal costs and priority feed-in conditions. This enables them to (temporarily) squeeze out other electricity providers, whose average capacity utilisation has declined as a consequence. There is a political preference for natural gas to compensate for the consequences of the exit from nuclear and coal power generation during the coming years. Nevertheless, there are some risks for operators and investors. [mehr]
5. Juni 2019
10
Die Kapazitätsauslastung im deutschen Stromsektor ist in den letzten Jahren stetig gesunken und lag 2017 nur noch bei 34%. Hierfür ist vor allem der Ausbau der erneuerbaren Energien maßgeblich. Gerade Windkraft und Fotovoltaik haben wegen ihrer Wetterabhängigkeit systembedingt eine sehr geringe Auslastung. Gleichzeitig verdrängen sie durch ihre extrem niedrigen Grenzkosten und den Einspeisevorrang (temporär) die Stromproduktion durch andere Energieträger, weshalb auch dort die Auslastung gesunken ist. Die Politik präferiert für die kommenden Jahre Gas als Übergangsenergie für die Kompensation von Kernenergie- und Kohleausstieg. Für die Betreiber bzw. aus Investorensicht existieren gleichwohl Risiken. [mehr]
20. Mai 2019
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This edition of Focus Germany has quite a lot but rather short articles. We are taking stock of the German economy after Q1’s surprisingly strong growth. We expect the economy to flatline in Q2 and foresee an only subdued recovery in H2 given the recent flare-up of several geopolitical hotspots, rather than their hoped for de-escalation. We cross-check this analysis with deep dives into the auto and the mechanical engineering sector. We look at the impossible trinity of Germany’s fiscal policy (tax cuts, higher social expenditures and the black zero) and peek into the difficulties finance ministers are facing in the digital economy. We discuss to what extent the upcoming EP and Länder elections might spell more trouble for the Groko and introduce our new German financial conditions index. [mehr]
17. Mai 2019
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Diese Ausgabe des Ausblicks Deutschland besteht aus einer Reihe eher kurzer Beiträge. Wir fühlen den Pulsschlag der deutschen Konjunktur nach dem überraschend starken ersten Quartal. Dieser ist weiterhin flach, das BIP dürfte im zweiten Quartal stagnieren und auch im zweiten Halbjahr dürfte das Wachstum eher kraftlos bleiben. Dieser Befund wird durch weitere detaillierte Analysen der Automobilindustrie und des Maschinenbaus bestätigt. Wir beschreiben das Trilemma der deutschen Fiskalpolitik bestehend aus Forderungen nach Steuersenkungen sowie nach höheren Sozialausgaben bei gleichzeitiger Einhaltung der „Schwarzen Null“ und werfen einen Blick auf die Probleme, mit denen Finanzminister in der Digitalwirtschaft konfrontiert werden. Außerdem stellen wir unseren neuen „Financial Conditions Index“ für Deutschland vor und schauen auf die Zinspolitik der EZB. [mehr]
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