1. Research

Jan Schildbach

Mehr Dokumente von Jan Schildbach

128 Dokumente
21. November 2019
1
In the lending and deposit-taking business with retail customers, there are substantial differences between the federal states. 30 years after the fall of the Berlin Wall, per capita loan volumes in east Germany are significantly lower than in the west. The latter, in turn, is characterised by a certain north-south divide. Savings banks have a market share of 25-35% throughout the country, whereas cooperative banks have a much stronger presence in the south and west than in the east and north. The large banks achieve an above-average market share of 20-25% in the city states and east Germany. The spread between the federal states is smaller for deposit volumes than for credit volumes. Primarily the savings banks, cooperative banks and other commercial banks have to cope with a considerable deposit overhang and thus an "investment plight" in the negative interest rate environment. In east Germany, the deposit overhang is particularly large. Due to digitisation, changes to the established regional focuses might now be possible. [mehr]
19. November 2019
2
Im Kredit- und Einlagengeschäft mit Privatkunden gibt es beträchtliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. So ist das Pro-Kopf-Kreditvolumen in Ostdeutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall deutlich niedriger als in Westdeutschland, wo es wiederum im Norden niedriger ist als im Süden. Die Sparkassen kommen flächendeckend auf einen Marktanteil von 25-35%, dagegen sind die Genossenschaftsbanken im Süden und Westen viel stärker vertreten als im Osten und Norden. Die Großbanken erreichen in den Stadtstaaten und in Ostdeutschland einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 20-25%. Auf der Einlagenseite ist die Spreizung zwischen den Bundesländern geringer als bei den Krediten. Vor allem die Verbünde und die sonstigen Kreditbanken haben mit einem erheblichen Einlagenüberhang und damit „Anlagenotstand“ im Negativzinsumfeld zu kämpfen. Der Einlagenüberhang ist in Ostdeutschland besonders groß. Durch die Digitalisierung könnten die etablierten regionalen Schwerpunkte in Bewegung geraten. [mehr]
23. September 2019
Region:
3
Improved performance in the second quarter has given European banks hope that 2019 may still end on a more conciliatory note and that longer-term prospects are not quite as gloomy as some fear. In H1, net interest income rose year-over-year, despite unrelenting margin pressure. Other revenue components were mixed, with fee and commission income disappointing again. Loans and total assets in general increased. Banks cut expenses further, while loan loss provisions picked up from record lows. In the end, profitability and capital levels remained largely stable. Once more, the transatlantic gulf in performance widened slightly, as US banks reported another rise in net income to a new all-time high. [mehr]
18. September 2019
4
Die Kredite an Unternehmen und Selbstständige sind auch im zweiten Quartal stark gestiegen (EUR +25,5 Mrd. bzw. +5,6% ggü. Vj.). Das größte Plus entfiel auf die Großbanken. Wachstum gab es mit einer Ausnahme in sämtlichen Branchen, wobei die kräftige Zunahme der kurzfristigen Kredite in konjunktursensiblen Branchen ein Warnsignal war. Das Zinsniveau geriet erneut unter Druck, der Margenverfall kam jedoch zum Stillstand. Die Finanzierungsalternativen schnitten allesamt sehr gut ab. Die deutsche Volkswirtschaft ist in Q2 um 0,1% ggü. Vq. geschrumpft. Nach einem starken Vorquartal entwickelten sich der private Konsum und die Investitionen der Unternehmen nur moderat positiv; der Bau war sogar rückläufig. Die Vorratsveränderungen wirkten stützend, konnten den kräftigen negativen Impuls aus dem Außenhandel aber nicht auffangen. Auch in H2 und 2020 ist keine nennenswerte Konjunkturbelebung in Sicht. [mehr]
20. August 2019
5
Unseres Erachtens befindet sich die deutsche Wirtschaft in einer technischen Rezession: Wir erwarten für Q3 eine Kontraktion des BIP um ¼%. Außerdem haben wir unsere Prognose für 2019 auf 0,3% zurückgenommen. Da keine Hinweise auf eine Belebung in den kommenden Quartalen zu erkennen sind, haben wir die Prognose für 2020 auf 0,7% gesenkt. Angesichts des zunehmend fragilen Zustands der Weltwirtschaft könnte eine grundlegendere Änderung des Szenarios erforderlich werden, wenn eines oder mehrere der zuletzt immer deutlicher in den Blick gerückten Risiken eintreten sollte. Dann würden Prognosekorrekturen um einige Zehntelprozentpunkte nicht mehr ausreichen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutsche Automobilkonjunktur, Chemieindustrie, Hauspreise und Mieten, Unternehmensfinanzierung in Deutschland, Digitalpolitik, EZB.) [mehr]
19. August 2019
6
We see Germany in a technical recession, as we expect another ¼% GDP drop in Q3. Our forecast for 2019 is now 0.3%. Given no indication for a rebound we lowered our 2020 forecast to 0.7%. We acknowledge these revisions do not properly account for the recent accumulation of risks. Given the increasingly fragile state of the global economy, the realization of one or more risks could easily push the economy into a completely different scenario, where growth revisions of a few tenths of a percentage point will not be sufficient. (Also in this issue: German automotive industry, chemical industry, house prices, corporate lending, the view from Berlin, digital politics.) [mehr]
14. Juni 2019
7
Im Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen hielt das starke Wachstum zum Jahresauftakt an, es hat sich im letzten halben Jahr aber nicht weiter beschleunigt. Das Kreditvolumen (EUR +24,9 Mrd. in Q1; +5,3% ggü. Vj.) entwickelte sich in vielen Branchen positiv, wobei unternehmensnahe Dienstleister herausragten. Auslandsbanken verzeichneten erneut das größte Plus; der Margendruck ließ nach. Anleiheemissionen erholten sich etwas. Die deutsche Volkswirtschaft expandierte in Q1 überraschend kräftig (+0,4% ggü. Vq.). Dabei profitierten die Investitionen der Unternehmen, der private Konsum und der Bau von Sondereffekten. Die Exporte schnitten ebenfalls gut ab, während rückläufige Staatsausgaben und der Lagerabbau negativ wirkten. Die Industrie verharrt in der Rezession. Im Rest des Jahres dürfte das Wachstum aufgrund handels- und europapolitischer Risiken recht schwach ausfallen. [mehr]
23. Mai 2019
Region:
8
Shrinkage – and no end in sight: in the first quarter of the year, the European banks once more saw revenues and costs alike decline compared to 12 months ago (-2% each). Non-interest income was particularly weak. As a result, profitability dipped, with loan loss provisions also rising, albeit from very low levels. Banks tried to make up for the revenue loss by taking more risk and expanding their balance sheets. Total assets and risk-weighted assets both increased by 4%. Consequently, the average CET1 capital ratio fell 0.4 pp yet remained in comfortable territory. [mehr]
15. März 2019
9
Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige war im letzten Jahr so stark wie seit der Euroeinführung nicht mehr (EUR +65 Mrd. bzw. 5,2% ggü. Vj.). Im vierten Quartal gab es jedoch einen Dämpfer, der Höhepunkt des Zyklus dürfte erreicht sein. Das Kreditvolumen legte 2018 in fast allen Branchen zu; den größten Schwung verzeichneten Auslandsbanken und Landesbanken. Leidtragender waren Anleiheemissionen, die auf das schlechteste Ergebnis seit der Krise kamen. Die deutsche Volkswirtschaft hat in Q4 eine technische Rezession knapp vermieden. Nach dem Schrumpfen im Vorquartal stagnierte die Wirtschaftsleistung zum Jahresende hin. Im Gesamtjahr 2018 wuchs das reale BIP um 1,4%. Nachlassende Exporte und ein nicht mehr so kräftiger privater Konsum waren die Hauptgründe für die Verlangsamung ggü. Vj. Die Prognose für dieses Jahr wurde angesichts einer Vielzahl von Risikofaktoren auf nur noch 0,5% gesenkt. [mehr]
6. März 2019
10
Die Rezession in der deutschen Industrie wurde durch die massive Verlangsamung des Welthandels ausgelöst. Wird der Dienstleistungssektor sich der Rezession des Verarbeitenden Gewerbes entziehen können, wie einige Umfragedaten es jüngst nahegelegt haben? Wir glauben dies nicht. Frühere Abschwünge in der Industrie haben auch Bremsspuren im Dienstleistungsbereich hinterlassen. In der Tat, dieser Zusammenhang ist bereits im Verlauf von 2018 sichtbar geworden. (Außerdem in dieser Ausgabe: Nationale Industriestrategie des BMWi, Bundeshaushalt, neuer Warenkorb dämpft Mietinflation und Inflationsrate insgesamt, Kreditvergabe an deutsche Unternehmen, EZB-Geldpolitik) [mehr]
4. März 2019
11
The recession in German industry can be traced to the massive slowdown of global trade in 2018. Will the German service sector withstand the recession in industry, as some recent survey data seems to suggest? We doubt it. In previous downswings in the manufacturing sector services were pulled lower, too. Indeed, the two sectors' output trends during 2018 did already follow this pattern. (Also in this issue: Economic Minister Altmaier's National Industrial Strategy 2030, the German Federal Budget, lower total and rental inflation thanks to new basket, corporate lending in Germany, the view from Berlin) [mehr]
28. Februar 2019
Region:
12
In 2018, net income at the major European banks climbed to its highest level since the financial crisis. Lower administrative expenses and a further fall in loan loss provisions to multi-year lows more than made up for a decline in revenues. Whereas net interest income stabilised, fee and commission income as well as trading income declined. Banks took a bit more risk, and risk-weighted assets edged up. Total capital remained flat despite higher profits as banks increased returns to shareholders and implemented the new IFRS 9 accounting standard. Consequently, capital ratios declined for the first time since 2008. The gap between European banks and their US peers remained huge as the latter benefited from higher interest rates and lower corporate taxes. [mehr]
2.7.1