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Stefan Schneider

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22. März 2023
1
Inflation, Zinserhöhungen, Zentralbanken und Finanzstabilität stehen aktuell im Fokus der Märkte. Immerhin fällt in den letzten Monaten der Preisdruck bei den Großhandels- und Erzeugerpreisen und potenziell auch bei der Inflation. Zudem könnten die aktuellen Finanzmarktturbulenzen das wirtschaftliche Umfeld schwächen und die Inflation weiter dämmen. Ob angesichts einer lockeren Fiskalpolitik und eines boomenden Arbeitsmarktes die Inflation unter das 2%-Ziel fällt, bleibt aber unklar. [mehr]
15. März 2023
2
Der Kollaps von drei US-Banken hat Ängste vor einer neuen globalen Banken- und Finanzmarktkrise geschürt und die Geldpolitik womöglich in einen nur schwer aufzulösenden Zielkonflikt zwischen Preis- und Finanzstabilitätsrisiken gebracht. Denn einerseits müssten die Leitzinsen noch wesentlich stärker ansteigen, um die noch immer viel zu hohe Inflation unter Kontrolle zu bringen. Andererseits hat das Finanzbeben den Notenbanken eindringlich vor Augen geführt, dass die im Zuge ihres scharfen Straffungskurses entstehenden Kursverluste bei Anleihen im Extremfall eine neue Finanzkrise ermöglichen könnten. Wir haben unsere Einschätzungen angepasst. Während wir in unserem Basis-Szenario weiterhin davon ausgehen, dass die Fed in der kommenden Woche die Zinsen wie erwartet um 0,25 Pp. anheben dürfte, halten wir jedoch aufgrund von „Vorsichtsmotiven“ auch eine Zinspause für möglich. [mehr]
13. März 2023
3
Mit den überraschend starken harten Daten für Januar steigen die Chancen, dass in Q1 ein weiterer BIP-Rückgang vermieden werden könnte. Dies ist noch nicht unsere Basisprognose, doch es würde Deutschland vor einer technischen Rezession bewahren. Allerdings erwarten wir weiterhin eine Stagnation der Investitionsausgaben des privaten Verbrauchs. Daher halten wir an unserer 0%-Prognose für das deutsche BIP-Wachstum 2023 fest, obwohl die Aufwärtsrisiken seit Jahresbeginn zugenommen haben. [mehr]
8. März 2023
4
Kräftiger Renditeanstieg am Anleihemarkt: Innerhalb der letzten Wochen sind die Zinsen 10jähriger Staatsanleihen kräftig gestiegen. In den USA kletterten sie zeitweise auf über 4%, die Rendite von Bundesanleihen stieg bis auf 2 ¾%. Ursächlich ist ein Cocktail verbesserter Konjunktur- und enttäuschender Inflationsdaten. Sollte die EZB darüber nachdenken, ab Herbst Anleihen aus dem PEPP-Programm mit in ihr QT einzubeziehen, könnte der Renditeanstieg noch weiter gehen. Nach Analysen der EZB haben die veränderten Markterwartungen zur EZB-Bilanz in den letzten 6 Monaten rund 40 Bp zum Renditeanstieg am langen Ende beigetragen. [mehr]
6. März 2023
5
Nach dem deutlichen Renditeanstieg der vergangenen Woche ist diese Woche Warten auf die am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktzahlen für Februar angesagt. Sollte es nach dem überraschend starken Beschäftigungsanstieg von 517.000 im Januar nicht zu einer deutlichen Beruhigung kommen, könnte auch wieder ein 50 Bp-Zinsschritt bei der Fed-Entscheidung am 22. März in Betracht kommen. [mehr]
17. Februar 2023
6
With our new German Economic Chartbook, we take the pulse of the German economy, both from a cyclical and a structural perspective. What better time for its launch than the upward revision to our 2023 forecast. We now expect only a mild technical recession in the winter half-year, so annual GDP should move sideways rather than contract. The abating energy price shock has also prompted a downward revision to our inflation forecast, although we remain concerned about wage dynamics and their impact on core inflation, given the increasingly structural tightness in the labour market. Still, the resulting loss of real purchasing power will prevent private consumption from boosting growth as its did in 2022, when the normalisation of the savings rate more than offset the decline in real disposable income. [mehr]
21. Dezember 2022
8
Der massive Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit und die Energiepreisexplosion dürften im Winterhalbjahr zu einer Rezession führen, die aber dank umfangreicher Fiskalpakete nicht so stark ausfallen dürfte, wie zunächst befürchtet. Erneute kräftige Kaufkraftverluste werden zu einem Rückgang des privaten Verbrauchs im Jahr 2023 führen. Investitionen werden schrumpfen – die Bauinvestitionen deutlich. Der Export leidet unter der schwachen Weltkonjunktur, den Anpassungserfordernissen in der Industrie sowie der Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Diese Faktoren werden auch die Erholung in der zweiten Jahreshälfte und im Jahr 2024 begrenzen. [mehr]
25. November 2022
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Deutsche Konjunktur: Gasrationierung im Winter unwahrscheinlich, aber Realeinkommensschock. Während sich die deutsche Wirtschaft im Sommerhalbjahr überraschend robust hielt, deuten aktuelle Stimmungsindikatoren auf eine Kontraktion im Winterhalbjahr hin. Aufgrund der nahezu vollständig aufgefüllten Gasspeicher und der stärker als erwartet ausgefallenen fiskalischen Unterstützung dürfte die Rezession nicht so tief ausfallen, wie noch vor einigen Wochen erwartet. [mehr]
27. September 2022
11
German economy: Out in the cold. The real income and confidence shock resulting from the NS1 shutoff as well as the negative real wealth shock of some EUR 1.5 tn will likely send private consumption into a tailspin in 2023. Surging uncertainty and the energy shock causing a slump in competitiveness and profits will put a brake on corporate investment spending, in our opinion. The three fiscal packages and a probable additional one will likely not prevent a GDP slump. Together with a weaker global outlook, we expect the loss in final domestic demand to result in a GDP drop of 3% to 4% in 2023, after an increase of around 1% in 2022. [mehr]
33.3.0