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Deutsches BIP 香0,5% in 2013 – trotz Verlangsamung in H2

2. September 2013
Wir haben unsere Prognose für das deutsche BIP-Wachstum in 2013 von 0,1% auf 0,5% angehoben. Das deutsche BIP ist im 2. Quartal mit 0,7% gg. Vq. (0,9% gg. Vj.) etwas stärker als erwartet gestiegen. Die Wachstumsimpulse kamen überwiegend von der inländischen Verwendung, die 0,5 Prozentpunkte zum Wachstum beitrug. Diese verteilte sich gleichmäßig auf den privaten Konsum und die Anlageinvestitionen, die beide jeweils 0,3 Prozentpunkte beitrugen. [mehr]

Weitere Dokumente der Reihe "Ausblick Deutschland"

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2. September 2014
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Deutsches BIP nur 1 ½% in 2014, erhebliche Risiken für 2015. Wir haben unsere BIP-Prognose für 2014 von 1,8% auf 1 ½% abgesenkt (2015 von 2,0% auf 1,8%). Die Risiken, dass auch dies noch eine zu optimistische Erwartung darstellt, haben deutlich zugenommen. Der deutsche Investitionszyklus wird wegen des nach wie vor schwachen Welthandels und zunehmender geopolitischer Belastungen voraussichtlich schwächer als erwartet ausfallen. Selbst beim bis dato noch robusten privaten Verbrauch zeigen sich erste Warnsignale. [mehr]
4. August 2014
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Der Wachstumsrückschlag im zweiten Quartal ist wohl kräftiger ausgefallen, als zunächst vermutet. Wir erwarten nunmehr lediglich eine Stagnation, schließen aber auch einen minimalen Rückgang nicht mehr aus. Insgesamt deuten die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht auf eine dynamische Konjunktur in H2 hin. Insbesondere die verschärften Sanktionen gegen Russland und das Risiko einer weiteren Eskalation des Konfliktes sollten trotz des geringen Anteils Russlands an den deutschen Exporten die Stimmung und Investitionstätigkeit dämpfen. Aufgrund der Unsicherheiten bzgl. der Q2-Daten haben wir zunächst noch von einer Abwärtsrevision unser BIP-Prognose von 1,8% für das Gesamtjahr abgesehen. [mehr]
30. Juni 2014
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Die deutsche Industrieproduktion dürfte im Gesamtjahr um real etwa 4% wachsen. Zwar haben sich am aktuellen Rand die Geschäftserwartungen eingetrübt, sie befinden sich aber nach wie vor im positiven Bereich. Trotz der guten Arbeitsmarktlage in Deutschland hat sich die Inflation spürbar verlangsamt. Die Erholung der Weltwirtschaft, der abwertende Euro sowie die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland führen in unserer Prognose dazu, dass der Tiefpunkt der Inflation erreicht ist. Nach 1,1% im laufenden Jahr könnte sie 2015 auf 1,6% steigen. Die EZB hat am 5. Juni ein umfangreiches Maßnahmenpaket aufgelegt. Dabei handelte sie aus Sorge über die niedrige Inflation sowie ein Absinken der langfristigen Inflationserwartungen, was sich negativ auf die Kreditvergabe und die Schuldentragfähigkeit auswirken würde. Wir erwarten dass die EZB im ersten Halbjahr 2015 mit einem auf private Kreditforderungen abzielenden quantitativen Lockerungsprogramm nachlegen wird. Vorsichtige Zinserhöhungen sehen wir erst gegen Ende 2016. [mehr]
4. Juni 2014
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Angesichts des exzellenten Starts der deutschen Wirtschaft ins Jahr 2014 haben wir unsere BIP-Prognose auf 1,8% angehoben (von zuvor 1,5%). Für 2015 bleiben wir bei unserer BIP-Prognose von 2%, da wir erwarten, dass der nur temporäre Anstieg der Bruttolöhne in Folge der Einführung des Mindestlohns durch geringere Investitionsausgaben kompensiert wird. [mehr]
2. Mai 2014
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Bei einer anhaltend kräftigen Zunahmne der Beschäftigung und Löhne sowie einem leichten Plus bei den Arbeitsstunden dürften die verfügbaren Einkommen im laufenden Jahr um 2,5% steigen, auch wenn sich die monetären Sozialleistungen sowie die Einkommen aus selbständiger Arbeit und Vermögen nur unterdurchschnittlich entwickeln. Dies ermöglicht aufgrund der niedrigeren Inflation einen Anstieg der realen Konsumausgaben von 1,2%, so dass der Konsum weiter das Fundament des gesamtwirtschaftlichen Wachstums bildet. Ab 2015 plant die Bundesregierung mit ausgeglichenem Haushalt. Strukturell wird der Bundeshaushalt bereits dieses Jahr einen Überschuss ausweisen. Haushaltsrisiken liegen in möglicherweise höheren Zinsen und einer schwächeren Konjunkturentwicklung, da hierfür im Haushalt kaum Reserven vorhanden sind, aber auch in möglichen Mehrausgaben durch Anpassungen von Existenzminimum (Grundfreibetrag) und Kinderfreibetrag oder auch notwendige Aufstockungen der Infrastrukturausgaben. [mehr]
28. Februar 2014
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Die diese Woche veröffentlichten Details zum Wachstum im vierten Quartal des letzten Jahres (0,4% gg. Vq.) haben unsere Prognose für das Wachstum im laufenden Jahr nicht verändert (1,5%). Wenn überhaupt, haben sie unsere Skepsis bestärkt, dass die aktuellen Umfragen bei Unternehmen und Konsumenten ein zu optimistisches Bild zeichnen. Allerdings schätzen wir den Ausblick für 2015 jetzt etwas günstiger ein. Wir haben unsere BIP-Prognose von 1,4% auf 2% angehoben. [mehr]
27. Januar 2014
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Wir erwarten im laufenden Jahr ein reales BIP-Wachstum von 1,5%. Ein erneut kräftiger privater Konsum sowie erstmals seit zwei Jahren wieder steigende Ausrüstungsinvestitionen sollten dafür den Grundstein legen. Zudem rechnen wir angesichts einer weltwirtschaftlichen Erholung auch mit einem leicht positiven Außenbeitrag. Fundamentale Stütze der Binnenwirtschaft bleibt auch im laufenden Jahr der Arbeitsmarkt. Bei weiter relativ stabilen Ölpreisen sowie einem ruhigen binnenwirtschaftlichen Preisklima dürfte die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2014 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (1,5%) verharren. Der öffentliche Haushalt wird einen leichten Überschuss ausweisen und die öffentliche Verschuldung wird in Richtung 76% des BIP fallen. [mehr]
29. November 2013
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Die Koalition will die Rentenleistungen massiv ausweiten, einen Mindestlohn einführen und die Staatsausgaben leicht erhöhen. Steuererhöhungen (SPD-Petiten) sind ebenso wenig vorgesehen wie Steuerentlastungen (CDU/CSU-Vorhaben). Das Trendwachstum – insbesondere das Arbeitsangebot – wird belastet. Ineffizienzen in der Energiepolitik werden unzureichend adressiert. Die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen wird substantiell reduziert.

Weitere Themen: Deutschland, USA und China: Tango zu Dritt? Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – oder doch? Bund, Länder und Kommunen – alle in einem Boot.Schuldenquote in Deutschland weiter rückläufig. [mehr]
31. Oktober 2013
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Mit dem Anstieg der deutschen Hauspreise haben die Bedenken zugenommen, dass ein Immobilienboom begonnen hat, der mit spürbaren negativen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft enden könnte. Wir erwarten, dass sich der Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland fortsetzt, halten aber die Bildung einer Blase für unwahrscheinlich und sehen die Preisanstiege insgesamt als Normalisierung des Wohnimmobilienmarktes.
Das IAB hat im Oktober einen neuen Frühindikator für die kurzfristige Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes vorgestellt. Im Gegensatz zu anderen Arbeitsmarkt-Frühindikatoren zielt er auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und nicht der Beschäftigung ab. Aufgrund der Konstruktion und des Zwecks des IAB-Indikators ist er weniger gut geeignet, die Beschäftigungsentwicklung zu prognostizieren als zum Beispiel das ifo-Beschäftigungsbarometer und der PMI, für die die Unternehmen nach ihren Beschäftigungsabsichten befragt werden. [mehr]
1. Oktober 2013
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Nach dem Wahlsieg von CDU/CSU in den Bundestagswahlen bewegt sich Deutschland in großen Schritten in Richtung einer Koalition der Mitte aus CDU/CSU und SPD. Es gibt drei gewichtige Gründe für diese Richtungsentscheidung: die Energiewende, die Verhandlungen zum fiskalischen Föderalismus und die Bankenpolitik erfordern eine enge Abstimmung zwischen Bundesregierung und Bundesrat, in dem neun SPD-geführte Regierungen vertreten sind. Auch anstehende Entscheidungen im Eurokrisenmanagement würden von einer breiten Parlamentsmehrheit profitieren. Die CDU/CSU wird erhebliche Konzessionen machen müssen, um die Koalition zustande zu bringen. Wir erwarten, dass dies geschieht. [mehr]
1. August 2013
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Sieht man von den zyklischen Schwankungen ab und betrachtet das Trendwachstum der Beschäftigung in Deutschland, stellt sich die Frage, wie sich die Beschäftigung angesichts der demographischen Veränderungen in den kommenden Dekaden entwickeln wird, wenn das Durchschnittsalter der Bevölkerung weiter kräftig steigt und die geburtenstarken Jahrgänge der Baby Boomer aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Unseren Berechnungen zufolge wird die Bevölkerung insgesamt bis 2030 zwar nur um knapp 3% abnehmen, die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter allerdings um fast 12% sinken. [mehr]
1. Juli 2013
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Deutsche Unternehmen haben insbesondere die Öffnung Osteuropas und der Schwellenländer genutzt, um globale Produktionsketten aufzubauen, und damit ihre Wettbewerbsposition gestärkt. Die Politik sollte daher alles daran setzen, Hemmnisse für die internationale Arbeitsteilung zu reduzieren.
Ist die Trendwende am ostdeutschen Wohnimmobilienmarkt vollzogen? In wachsenden Städten liegen positive Preis-Einkommens-Relationen vor, in schrumpfenden Städten besteht jedoch ein negativer Zusammenhang. Unsere Prognosen zeigen eine zunehmende Ausdifferenzierung der ostdeutschen Städte in den nächsten Jahren an. Als ökonomische Gründe für die zunehmende Auseinanderentwicklung diskutieren wir Infrastrukturkosten pro Kopf, Pfadabhängigkeit der Baukosten sowie Binnenwanderung. [mehr]
30.3.9