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COVID-19 in Germany: Further restrictions ahead - no formal lockdown

19. November 2021
In the face of rapidly rising COVID-19 infection rates causing regional bottlenecks in intensive care units, the current caretaker federal government and heads of federal states agreed on further restrictions yesterday. From now on, the hospitalisation ratio in federal states will be the new single most important indicator to watch. It measures how many COVID-19 patients per 100,000 people have been hospitalised during the last 7 days. As soon as certain thresholds are exceeded, new restrictions will come into effect. In this Germany Blog, we explain the new thresholds and measures in detail and provide an economic assessment to illustrate the impact. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Deutschland"

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30. März 2022
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Trotz des langjährigen Ausbaus der erneuerbaren Energien ist Deutschland – wie die meisten anderen Industrieländer der Welt – immer noch auf fossile Energieträger angewiesen. Deutschland importiert fast 70% seiner Energieressourcen, wobei Russland derzeit der größte Lieferant von fossilen Energien ist. Deutschland ist bestrebt, seine Abhängigkeit von Energieeinfuhren aus Russland so schnell wie möglich zu verringern und plant einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien, wird aber auch in LNG-Infrastrukturen zur Diversifizierung der Gasversorgung investieren. Das kurzfristige Risiko, von den russischen Gas- und Öllieferungen abgeschnitten zu werden, ist im (industriellen) Wärmemarkt ausgeprägter und weniger schwerwiegend im Stromsektor. Ein schnellerer Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine Konsequenz aus der aktuellen Energiekrise, aber keine kurzfristige Lösung angesichts der begrenzten Möglichkeiten auf der Angebotsseite. [mehr]
28. März 2022
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Aufgrund des Krieges in der Ukraine dürften die Unternehmen ihre kurzfristige Liquidität weiter erhöhen, v.a. die Industrie (mehr als die Dienstleister). 2021 stiegen die Kredite an Unternehmen und Selbstständige dank eines kräftigen Schlussspurts um 4,6% ggü. Vj. Kreditgenossenschaften und Großbanken profitierten, Auslandsbanken verloren Marktanteile. Aktienemissionen stellten einen neuen Rekord auf, das Anleihegeschäft normalisierte sich. Die Zinsen dürften 2022 steigen. Der Krieg belastet den wirtschaftlichen Ausblick und drängt die Verbesserung der Pandemielage vorerst in den Hintergrund. 2022 ist ein BIP-Wachstum von 2,7% zu erwarten, in einem pessimistischen Szenario wären es allerdings nur 1-1½%. Im Winterhalbjahr dämpften Corona-Einschränkungen, Lieferengpässe und hohe Energiepreise. In Q4 schrumpfte das BIP um 0,3% ggü. Vq. und dürfte auch in Q1 leicht zurückgehen. [mehr]
9. März 2022
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Ukraine-Krieg bremst Konjunkturerholung, beendet sie aber nicht. In einem moderaten Energiepreisszenario (neue Basisprognose) erwarten wir ein Wachstum des deutschen BIP in 2022 zwischen 2 ½% und 3% (vorher 4%). Höhere Staatsausgaben dürften die Wachstumsverluste etwas begrenzen. In einem schwerwiegenderen Szenario könnte die Inflation auf 6 ½% bis 7% steigen, da die Öl- und Gaslieferungen zumindest vorübergehend gestoppt werden. Das jährliche BIP-Wachstum dürfte auf magere 1% bis 1 ½% sinken. [mehr]
21. Februar 2022
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James Brand, Head of European Utility Research discusses with Debbie Jones, Global Head of ESG Company Research the ambitious targets set by Germany's coalition government, arguably Europe's most ambitious decarbonisation targets. The targets aims to transform Germany's power market, reaching 80% renewable generation by 2030 while closing its remaining nuclear plants and phasing out coal. It could put Germany at the forefront of the energy transition. [mehr]
21. Februar 2022
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James Brand, Head of European Utility Research has just published a new report discussing the ambitious targets set by Germany's coalition government, arguably Europe's most ambitious decarbonisation targets. The targets aims to transform Germany's power market, reaching 80% renewable generation by 2030 while closing its remaining nuclear plants and phasing out coal and could put Germany at the forefront of the energy transition. He uses an hourly German power market model to analyse how its targeted mix can adapt to the biggest challenges of energy transition: renewable intermittency and demand seasonality. [mehr]
26. Januar 2022
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Due to significant demand/supply imbalances as well as climate policy measures, energy prices were the main driver of consumer price inflation in Germany in 2021. In 2022 as a whole, prices might increase by more than 20% for gas on average and by more than 15% for electricity. In that case, higher gas and electricity prices would substantially boost Germany’s inflation rate in 2022 (by up to 1 percentage point). In the medium term, a more ambitious climate and energy policy will very likely continue to raise consumer price inflation. At least over the transition period, rising CO2 prices (via the national carbon levy or the EU-wide emissions trading system) will not only lead to a permanently higher price trend for fossil fuels (oil/gas heating, fuels) but also costs for electricity generation. Overall, this weakens the widespread argument to view energy price increases as temporary. [mehr]
5. Januar 2022
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Nach technischer Rezession im Winterhalbjahr erwarten wir einen kräftigen Aufschwung ab dem Frühjahr. Für das Gesamtjahr 2022 rechnen wir mit einem BIP-Wachstum von 4%. Im Jahr 2023 dürfte das Wachstum nach unserer Prognose auf das Trendwachstum zurückfallen. Infolge des großen statistischen Überhangs dürfte das BIP-Wachstum im Jahr 2023 jedoch bei 3% liegen. Rohstoff- und Vorleistungspreise sowie gestiegene Effektivverdienste dürften die Kerninflationsrate von 2,3% im Jahr 2021 auf 2,7% im Jahr 2022 treiben. Für das Jahresende 2021 erwarten wir für die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen 1,25% und einen weiteren Anstieg auf 1,45% am Jahresende 2022. Die Angebotsknappheit am Wohnungsmarkt dürfte im Jahr 2021 erneut gesunken sein. Trotz höherer Zinsen und höherer Hauspreise bleibt Wohneigentum im Vergleich mit dem Zinsniveau von 5% im Jahr 2008 zinsseitig erschwinglich. [mehr]
22. Dezember 2021
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Wie immer um diese Jahreszeit stecken wir mitten in den Festvorbereitungen und manch einer fasst auch wieder gute Vorsätze für das neue Jahr – und wie immer erstellen wir Volkswirte unsere Ausblicke mit Prognosen für die nächsten zwölf oder vierundzwanzig Monate. Die Entwicklungen in den vergangenen beiden Jahren sollten jedoch selbst die stursten Vertreter der Gattung „Igel“ davon überzeugt haben, dass sich die Zukunft sehr viel schlechter vorhersagen lässt als wir gern glauben möchten. Dabei werden insbesondere Probleme der „systemischen Komplexität“ unseres Erachtens weder von den Prognostikern noch von den Rezipienten der Prognosen hinreichend gewürdigt. Der künftige Verlauf der COVID-19-Pandemie und die erhoffte, langsame Auflösung der Lieferengpässe sind die beiden zentralen Annahmen – wohlgemerkt: Annahmen, nicht Vorhersagen –, die für die BIP- und Inflationsprognosen derzeit entscheidend sind. Beide Annahmen sind praktisch Lehrbuchbeispiele für systemische Komplexität. Das gilt vermutlich auch für den Philips-Kurven-Ansatz, auf dem die Inflationsprognosen meist beruhen. Seien wir ehrlich: Der Glaube an Inflationsprognosen, womöglich gar an deren Nachkommastellen für einen Zeitraum von mehreren Jahren, ist genauso fundiert wie der Glaube an den Weihnachtsmann. [mehr]
22. Dezember 2021
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It is, once again, the season of the year when not only are we preparing for Christmas holidays and starting to think about new year resolutions, but economic forecasters are also offering their outlooks for the upcoming year. However, the last two years should have convinced even the most stubborn hedgehog that there is far less predictability, let alone certainty, around us than we like to believe. In particular, problems resulting from “system complexity” are, in our view, not sufficiently appreciated by forecasters and the recipients of these forecasts, alike. The critical assumptions, nota bene assumptions not predictions, driving – to a large extent – GDP and inflation forecasts for the next one or two years, are the future development of the COVID-19 pandemic and the – hoped for – gradual easing of supply bottlenecks, both almost textbook examples of system complexity. So are, probably, the Philips curve models used to forecast inflation. Let’s face it, believing in inflation forecasts with exact numbers, even behind the decimal point, for several years out, is little different to believing in Santa Claus. [mehr]
30.1.0