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Positive Signale

8. Mai 2017
Im Jahr 2016 war das Wachstum des Welthandels mit +1,3% schwach und in manchen Monaten sogar rückläufig. Im Winterhalbjahr aber nahm der Welthandel mit einem Plus von rund 3% gegenüber den Vorjahresmonaten wieder Fahrt auf. Unser Modell prognostiziert allerdings nur ein moderates Wachstum von etwas mehr als 2% im Jahr 2017 und rund 3% im Jahr 2018. Aufgrund der aktuellen Wachstumsdynamik und struktureller Unsicherheiten beschreibt dies wohl eher den unteren Rand des Prognosekorridors. Die insgesamt vorsichtige Prognose steht allerdings auch mit den zunehmenden globalen Handelsrestriktionen im Einklang, denn trotz gegenteiliger Beteuerungen auf G20-Gipfeln steigt die Zahl der Handelshemmnisse an. (Weitere Beiträge in dieser Ausgabe: Deutsches Beschäftigungswunder; EZB-Geldpolitik) [mehr]

Weitere Dokumente von Jochen Möbert

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1. Juli 2013
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Deutsche Unternehmen haben insbesondere die Öffnung Osteuropas und der Schwellenländer genutzt, um globale Produktionsketten aufzubauen, und damit ihre Wettbewerbsposition gestärkt. Die Politik sollte daher alles daran setzen, Hemmnisse für die internationale Arbeitsteilung zu reduzieren.
Ist die Trendwende am ostdeutschen Wohnimmobilienmarkt vollzogen? In wachsenden Städten liegen positive Preis-Einkommens-Relationen vor, in schrumpfenden Städten besteht jedoch ein negativer Zusammenhang. Unsere Prognosen zeigen eine zunehmende Ausdifferenzierung der ostdeutschen Städte in den nächsten Jahren an. Als ökonomische Gründe für die zunehmende Auseinanderentwicklung diskutieren wir Infrastrukturkosten pro Kopf, Pfadabhängigkeit der Baukosten sowie Binnenwanderung. [mehr]
15. März 2011
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Natürlich ist es wichtig, die weitere Inflationsentwicklung – vor allem angesichts der volatilen Ölpreise – genau im Auge zu behalten, und die EZB hat hier ja auch ihre „starke Wachsamkeit“ zum Ausdruck gebracht. Dennoch ist eine Inflationsrate von 2% oder vielleicht 2 ½% in den nächsten Monaten zum großen Teil eine Normalisierung nach den rezessionsbedingt niedrigen Raten der beiden Vorjahre, die zu einem erheblichen Teil den höheren Öl- und Nahrungsmittelpreisen geschuldet ist. Unterstellt, diese normalisieren sich, prognostiziert das von uns entwickelte Inflationsmodell jedenfalls keine dramatische Inflationsentwicklung. Uns ist allerdings bewusst, dass einige der strukturellen Veränderungen der letzten Dekaden die Aussagekraft derartiger Modellprognosen beeinträchtigt haben könnten. [mehr]
30.3.9