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Ausblick 2022: Neue Realitäten

17. Dezember 2021
4% BIP-Wachstum im Jahr 2022, trotz technischer Rezession im Winterhalbjahr. Eine synchrone Beschleunigung dürfte zu einem jährlichen BIP-Wachstum von 4% führen. In 2023 werden sich die Quartalsraten auf Trendwachstum verlangsamen. In der Fiskalpolitik führen ehrgeizige Ausgabenpläne und Festhalten an der Schuldenbremse zu offenen Finanzierungsfragen. Auf Basis des bisherigen fiskalischen Regimes wird das Haushaltsdefizit deutlich zurückgehen. Die großen, aber noch nicht bezifferten Ausgabenpläne der neuen Regierung bergen Aufwärtsrisken. Abschwächung der Inflationsraten von über 5%, aber Kernrate wegen Kostenexplosion und großen Preisüberwälzungsspielräumen dauerhaft höher. Gesamt- und Kerninflationsraten dürften auch im Jahr 2023 nicht unter 2% fallen. Neue Bundesregierung: „Team Scholz“ wird Klimaschutz und umfangreiche Steuererleichterungen für grüne und digitale Investitionen in den Mittelpunkt stellen. Die deutsche EU-Politik mit weniger fiskalischem Dogma offener für vorsichtige Reform der EU-Defizitregeln. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Immobilien"

116 Dokumente
12. Januar 2023
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House prices are cooling off around the world after the boom years of historically low interest rates and a pandemic race for space. Countries like Sweden, Canada and Australia, which had the biggest gains, heaviest household debt and highest proportion of variable rate mortgages, are most exposed. In the latest episode of Podzept, Michael Hsueh, FX Strategist and author of the G10 Housing Monitor, Jon Bell, Head of the European Construction and House Building Research, and Adrian Cox, Thematic Strategist, discuss the outlook. [mehr]
11. Januar 2023
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Aufgrund verbesserter Vorlaufindikatoren, umfangreicher Fiskalpakete und des weiterhin robusten Arbeitsmarkts erwarten wir in Deutschland nun eine milde Rezession im Winterhalbjahr 2022/23. Nach -1% im Jahr 2023 erwarten wir einen BIP-Zuwachs von rund 1% im Jahr 2024. Basiseffekte bei Energie- und Rohstoffen dürften die Inflation noch etwas weiter fallen lassen, doch könnten sie Zweitrundeneffekte über dem EZB-Zielwert von 2% halten. Wir erwarten eine jahresdurchschnittliche Inflationsrate von rund 7% im Jahr 2023 und fast 4% im Jahr 2024. Die Preise für Wohnimmobilien stiegen in Q3 2022 um 4,9% gegenüber Q3 2021. Dies impliziert für die letzten Monate wohl bereits fallende Preise. Für das Jahresende 2023 erwarten wir für die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen einen Anstieg auf 3,6%. Angesichts noch etwas höherer Zinsen im Laufe des Jahres dürfte die Erschwinglichkeit von Wohneigentum in Deutschland weiter nachgeben. [mehr]
21. Dezember 2022
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Der massive Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit und die Energiepreisexplosion dürften im Winterhalbjahr zu einer Rezession führen, die aber dank umfangreicher Fiskalpakete nicht so stark ausfallen dürfte, wie zunächst befürchtet. Erneute kräftige Kaufkraftverluste werden zu einem Rückgang des privaten Verbrauchs im Jahr 2023 führen. Investitionen werden schrumpfen – die Bauinvestitionen deutlich. Der Export leidet unter der schwachen Weltkonjunktur, den Anpassungserfordernissen in der Industrie sowie der Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Diese Faktoren werden auch die Erholung in der zweiten Jahreshälfte und im Jahr 2024 begrenzen. [mehr]
9. Dezember 2022
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Das Einlagenwachstum der Privathaushalte ist bis Ende September deutlich auf nur noch 1,9% ggü. Vorjahr zurückgegangen, infolge gestiegener Lebenshaltungskosten und stark negativer Realzinsen. Andere Finanzanlagen verzeichneten hingegen im ersten Halbjahr vergleichbar hohe Zuflüsse wie in den zwei Rekordjahren zuvor. Im kommenden Jahr ist ein ähnliches Anlageverhalten zu erwarten. Die Baukredite legten mit netto EUR 53,9 Mrd. in den ersten neun Monaten nochmals kräftig zu, aber 2023 dürften die Neukredite sinken und der Bestand deutlich langsamer wachsen. [mehr]
13. Oktober 2022
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Trotz des neuen Fiskalpakets der Bundesregierung erwarten wir aufgrund der extremen Energiepreise für H2 2022 und H1 2023 in Deutschland ein rückläufiges BIP. Im Jahresdurchschnitt 2022 dürfte das BIP-Wachstum noch bei rund 1% liegen. Im Jahr 2023 erwarten wir einen Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung um 2%. Aufgrund hoher Energie-, Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise sowie Zweitrundeneffekten dürfte der Preisdruck hoch bleiben. Die Preise für Wohnimmobilien stiegen in Q2 2022 um 10,2% gegenüber Q2 2021. Dies impliziert für die letzten Monate wohl bereits fallende Preise. Für das Jahresende 2022 erwarten wir für die 5-10jährigen Hypothekenzinsen 2,9% und bis zum Jahresende 2023 eine weitere Erhöhung auf 3,2%. Angesichts weiter anziehender Zinsen dürfte die Erschwinglichkeit von Wohneigentum in Deutschland weiter nachgeben. [mehr]
20. Juli 2022
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Im Gesamtjahr 2022 dürfte das BIP-Wachstum nur noch 1,2% erreichen und im Jahr 2023 dürfte das BIP um 1% schrumpfen, da die negativen Effekte der Gas-Krise fortbestehen und zudem die US-Wirtschaft in eine Rezession rutschen könnte. Wir erwarten eine jahresdurchschnittliche Inflationsrate von 8% im Jahr 2022 und 6% im Jahr 2023. Für das Jahresende 2022 rechnen wir mit 5-10-jährigen Hypothekenzinsen von 2,45% und bis zum Jahresende 2023 mit einer weiteren Erhöhung auf 2,95%. Die Angebotsknappheit dürfte später beseitigt sein, als wir es im Wohnungsmarktausblick 2022 berechnet hatten. Angesichts der seit Dezember deutlich gestiegenen Hypothekenzinsen ist die Erschwinglichkeit kräftig gefallen. [mehr]
25. Mai 2022
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Im zweiten Pandemiejahr erhöhten die Privathaushalte ihre Bankeinlagen „nur“ noch um EUR 84,6 Mrd., denn negative Nominalzinsen und steigende Inflationsraten machten Einlagen zunehmend unattraktiv. Stattdessen investierten die Haushalte eine Höchstsumme von EUR 287,5 Mrd. in andere Finanzanlagen. Die Kreditvergabe erreichte mit EUR 76 Mrd. einen neuen Rekord, getragen vom Baukreditboom. Konsumentenkredite wurden hingegen netto zurückgezahlt (EUR -1,4 Mrd.). Im laufenden Jahr dürfte sich das Wachstum leicht abschwächen – sowohl bei Einlagen und anderen Finanzanlagen als auch bei Krediten. [mehr]
26. April 2022
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Oftmals wird das aktuelle Wirtschaftsumfeld mit den 1970er Jahren verglichen. Es gibt viele Parallelen: Hohe Rohstoffpreise, lockere Fiskalpolitik, eine lockere Geldpolitik und Kriege. Damals konnte die hohe Inflation – in Deutschland von durchschnittlich 5% pro Jahr – erst mit dem Zinsschock Anfang der 1980er Jahre eingefangen werden. Auch jetzt könnte die in Aussicht gestellte Geldpolitik, die die Zinsen wohl nur leicht über ihr neutrales Niveau bringen dürfte, eventuell nicht ausreichen, die Inflation unter Kontrolle zu bringen. Für Kapitalanleger drohen damit deutlich höhere Zinsen und eine Neubewertung. [mehr]
7. April 2022
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Nach technischer Rezession im Winterhalbjahr erwarten wir trotz des Krieges in der Ukraine und der hohen Inflation eine verhaltene wirtschaftliche Erholung ab dem Frühjahr. Für das Gesamtjahr 2022 rechnen wir mit einem BIP-Wachstum von 2,3%. Aufgrund der aktuell hohen Energie-, Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise dürften die Konsumentenpreise deutlich anziehen. Wir erwarten eine Inflationsrate von fast 7,0% im Jahr 2022. Für das Jahresende 2022 gehen wir von 5-10-jährigen Hypothekenzinsen von 2,45% aus und bis zum Jahresende 2023 von einer weiteren Erhöhung auf 2,95%. Die Angebotsknappheit am Wohnungsmarkt dürfte perspektivisch abnehmen, die Erschwinglichkeit dürfte im Jahr 2022 wegen höherer Zinsen und höherer Hauspreise sinken. [mehr]
32.9.0