1. Research
  2. Über uns
  3. Autoren
  4. Autoren (nach Nachname)

Liebling, wir haben die Wirtschaft geschrumpft!

13. Mai 2020
Schwächer als erwartete „harte Daten“ für März und geradezu erschreckende Umfrageergebnisse für April deuten darauf hin, dass die Talsohle der Konjunktur auf einem tieferen Niveau liegen könnte als bisher angenommen. Wir prognostizieren inzwischen für das zweite Quartal eine BIP-Kontraktion um 14% gg. Vq., wobei die Abwärtsrisiken weiterhin überwiegen. Im Jahr 2009 hat der private Konsum in der Rezession als wichtiger Puffer fungiert. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen, der sozialen Distanzierung und der voraussichtlich deutlich sinkenden Einkommenserwartungen dürfte der private Konsum im Jahr 2020 um 10% schrumpfen. Angesichts des weltweit asynchronen Verlaufs der Corona-Pandemie und der anhaltenden Einschränkungen des Welthandels wird die Erholung (die Mitte Mai einsetzen und sich dann in der zweiten Jahreshälfte verstärken sollte) wahrscheinlich nicht so dynamisch sein wie ursprünglich erhofft. Für Deutschland erwarten wir daher in diesem Jahr eine BIP-Kontraktion um 9% und 2021 wieder ein Wachstum von etwa 4%. (Außerdem in dieser Ausgabe enthalten: Öffentliche Finanzen, Verarbeitendes Gewerbe, krisenbedingter Burgfriede in der Politik geht zu Ende) [mehr]

Weitere Dokumente von Kevin Körner

53 (49-53)
24. April 2014
Region:
49
Am 1. Mai 2004 traten acht mittel- und osteuropäische Staaten der Europäischen Union bei, gefolgt von Bulgarien und Rumänien im Januar 2007. Die ausgeprägte wirtschaftliche und finanzielle Integration dieser Volkswirtschaften in die EU bildete dabei den Eckpfeiler ihres erfolgreichen wirtschaftlichen Aufholprozesses, der bereits viel früher begann als der eigentliche EU-Beitritt. Zehn Jahre und einen „Boom-and-Bust“-Zyklus wie aus dem Lehrbuch später haben die CEE-10 nicht nur die Vorteile, sondern auch die Schattenseiten ihrer ausgeprägten Handels- und Finanzintegration kennengelernt. Dennoch erwarten wir, dass die hohe und weiterhin steigende Handelsoffenheit sowie die starke Integration in die europäischen Wertschöpfungsketten auch in Zukunft das industriebasierte Wachstumsmodell der CEE-10 unterstützen werden. (nur auf Englisch verfügbar) [mehr]
18. Februar 2014
50
Substantielle Veränderungen im globalen Wirtschaftsgefüge über die letzten Jahrzehnte, insbesondere der Aufstieg Chinas und Indiens, haben den wirtschaftlichen Fokus der Golfstaaten zunehmend in Richtung des asiatischen Kontinents verschoben. Dieser Trend wird zusätzlich durch massive Veränderungen der globalen Energiemärkte – die „Shale-Gas-Revolution” in den USA - verstärkt. Asien ist mittlerweile der wichtigste Handelspartner der Golfstaaten, sowohl im Bezug auf Öl- und Gasexporte als auch für Importe von Maschinen, Industriegütern und Lebensmitteln. Die wachsenden Handelsbeziehungen gehen einher mit einer vertieften bilateralen Investitionstätigkeit. Diese Verschiebungen versprechen den Golfstaaten besseren Zugang zu den stark wachsenden asiatischen Märkten, nicht nur im Energiebereich, sondern auch in Sektoren wie Telekommunikation und „Islamic Finance“. Dies sollte den Golfstaaten auch in ihren Bestrebungen helfen, ihre Wirtschaften zu diversifizieren. Arbeitskräfte aus Asien leisten einen maßgeblichen Beitrag zu wirtschaftlichem Wohlstand und Fortschritt in den Golfmonarchien. Allerdings stellen die sozio-ökonomischen Implikationen einer rapiden Zuwanderung die Region auch zunehmend vor Herausforderungen (auf Englisch verfügbar) [mehr]
25. Januar 2013
52
In this study, we analyse some of the political and economic consequences of the Arab Spring and assess opportunities and challenges for the affected countries. Political instability has taken a toll on the region’s economies. There has been a sharp slowdown in economic activity, deteriorating external and fiscal accounts and decreasing FX reserves. The long-term challenges for the region remain as pressing as ever: high unemployment (especially among the youth), inefficient subsidy regimes and low trade diversification, among others. Expectations for rapid improvement after the Arab Spring will be disappointed, but there is a chance that less oppressive governments will be more responsive to their peoples’ demands and thus at least attempt to tackle those problems. [mehr]
24. August 2012
Region:
53
We assess the economic outlook for the Western Balkan region, including Croatia, Serbia, Albania, Bosnia-Herzegovina, Macedonia, and Montenegro. Each country in the region is on the road to EU accession, though they are at very different stages of the process. The most advanced, Croatia, is set to become the EU’s 28th member towards the middle of next year. For the rest, it could be a long road given the economic and political challenges that they face, and also a sense of enlargement fatigue among some existing member states. [mehr]
22.2.0