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Government pays a lot to bring e-mobility forward

10. August 2021
Demand for electric vehicles has recently surged. Two key drivers are behind this gain in market share: Tight caps on vehicle CO2 emissions combined with the classification of electric cars as zero-emission vehicles and subsidies to buyers of electric cars. The transition to e-mobility helps to protect the climate. The contribution to climate protection will rise over time due to technological progress and scale effects in production. However, it is small and expensive for now. For every one million electric cars sold in Germany in the next few years, the total fiscal effect amounts to at least EUR 15 bn over the twelve years after the sale. Carbon abatement costs may amount to more than EUR 1,000 per ton. The current regulatory regime is obviously neither efficient from an economic vantage point nor effective in environmental protection terms. [mehr]

Weitere Dokumente von Eric Heymann

176 (157-168)
5. November 2014
157
Infolge des schwächeren internationalen Umfelds haben wir unsere BIP-Prognose für Deutschland von 1,5% auf 1,3% für 2014 und von 1,5% auf 0,8% für das Jahr 2015 gesenkt. Wir rechnen nicht damit, dass Deutschland im dritten Quartal in eine technische Rezession fällt. Der sechste Rückgang in Folge des ifo-Index hat das Risiko, dass wir im vierten Quartal 2014 oder im ersten Quartal 2015 ein negatives BIP-Quartalswachstum sehen, erhöht. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Deutsche Industrie zunächst schwach; Deutsche Baukonjunktur: Robuste Investitionen und Preise steigen weiter; Erbschaftsteuer: Bundesverfassungsgerichtsurteil dürfte Firmenerben stärker belasten; 25 Jahre nach dem Mauerfall: Nur teilweise „blühende Landschaften“; EZB: Verbale Interventionen reichen nicht aus. [mehr]
17. Oktober 2014
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Die Industrieproduktion in Deutschland dürfte – nach schwachem Winterhalbjahr 2014/15 – im Verlauf von 2015 wieder moderat nach oben tendieren. Daraus resultiert 2014 ein Plus von real rd. 1,5% und 2015 von etwa ¾%. Damit würde sich die seit 2011 insgesamt verhaltene Dynamik der Industriekonjunktur 2015 fortsetzen. Der Anteil der Industrie an der gesamten deutschen Bruttowertschöpfung (2013: 21,8%) dürfte wie schon 2012 und 2013 sinken. Das nur moderate Wachstum der Industrie ist primär auf die aktuell gedämpfte Konjunktur sowie auf externe Schocks zurückzuführen. Die strukturellen Faktoren werden jedoch wieder wichtiger. Hier liegt das Staffelholz in den Händen der Politik. Viele der zuletzt beschlossenen Maßnahmen lassen befürchten, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts künftig sinkt. [mehr]
30. Juni 2014
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Die deutsche Industrieproduktion dürfte im Gesamtjahr um real etwa 4% wachsen. Zwar haben sich am aktuellen Rand die Geschäftserwartungen eingetrübt, sie befinden sich aber nach wie vor im positiven Bereich. Trotz der guten Arbeitsmarktlage in Deutschland hat sich die Inflation spürbar verlangsamt. Die Erholung der Weltwirtschaft, der abwertende Euro sowie die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland führen in unserer Prognose dazu, dass der Tiefpunkt der Inflation erreicht ist. Nach 1,1% im laufenden Jahr könnte sie 2015 auf 1,6% steigen. Die EZB hat am 5. Juni ein umfangreiches Maßnahmenpaket aufgelegt. Dabei handelte sie aus Sorge über die niedrige Inflation sowie ein Absinken der langfristigen Inflationserwartungen, was sich negativ auf die Kreditvergabe und die Schuldentragfähigkeit auswirken würde. Wir erwarten dass die EZB im ersten Halbjahr 2015 mit einem auf private Kreditforderungen abzielenden quantitativen Lockerungsprogramm nachlegen wird. Vorsichtige Zinserhöhungen sehen wir erst gegen Ende 2016. [mehr]
17. April 2014
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Die Unterschiede zwischen der deutschen Automobilindustrie und der Automobilindustrie in Deutschland werden in den nächsten Jahren weiter zunehmen – der Aufbau von Produktionskapazitäten in den Wachstumsmärkten schreitet voran. Die Expansion im Ausland muss nicht zu Lasten des Automobilstandorts Deutschland gehen, eine stabile oder gar positive Entwicklung des Autostandorts Deutschland ist jedoch kein Selbstläufer. Wir skizzieren drei Szenarien zur möglichen Entwicklung des Autostandorts Deutschland bis 2025. In unserem wahrscheinlichsten Szenario bleibt die inländische stückzahlmäßige Pkw-Produktion bis dahin etwa auf dem heutigen Niveau. Deutschland profitiert dabei von einer allmählichen Erholung der westeuropäischen Autonachfrage. Zudem gewinnen kleinere Exportmärkte an Bedeutung. [mehr]
27. Januar 2014
161
Wir erwarten im laufenden Jahr ein reales BIP-Wachstum von 1,5%. Ein erneut kräftiger privater Konsum sowie erstmals seit zwei Jahren wieder steigende Ausrüstungsinvestitionen sollten dafür den Grundstein legen. Zudem rechnen wir angesichts einer weltwirtschaftlichen Erholung auch mit einem leicht positiven Außenbeitrag. Fundamentale Stütze der Binnenwirtschaft bleibt auch im laufenden Jahr der Arbeitsmarkt. Bei weiter relativ stabilen Ölpreisen sowie einem ruhigen binnenwirtschaftlichen Preisklima dürfte die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2014 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (1,5%) verharren. Der öffentliche Haushalt wird einen leichten Überschuss ausweisen und die öffentliche Verschuldung wird in Richtung 76% des BIP fallen. [mehr]
18. Dezember 2013
162
Deutschland verfolgt ambitionierte energie- und klimapolitische Ziele und ist damit international Vorreiter. Der stockende UN-Klimaschutzprozess zeigt aber, dass andere Länder nicht nachreiten oder ein langsameres Tempo anschlagen. In Deutschland hat bei energieintensiven Branchen bereits ein schleichender Prozess der De-Industrialisierung begonnen. Er führt zu Verlagerungen von CO<sub>2</sub>-Emissionen von Deutschland in andere Länder. Um diesen schleichenden Prozess zu stoppen, sollte sich Deutschland zusammen mit Europa entweder für ein schnelleres Vorankommen und strengere Ziele im internationalen Klimaschutz einsetzen oder das eigene Tempo drosseln. Als Minimalziel muss die Energiewende in Deutschland effizienter gestaltet werden. Zudem benötigen energieintensive Unternehmen auch künftig Ausnahmeregelungen. [mehr]
4. November 2013
Region:
163
Das Ziel der EU-Kommission, den Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung in der EU bis 2020 auf 20% zu erhöhen, ist äußerst ambitioniert und aus unserer Sicht auf absehbare Zeit nicht zu erreichen. Es ist aber ein richtiges politisches Signal, dass der Industriestandort Europa gestärkt werden soll. Letztlich sind nicht allein industriespezifische Maßnahmen gefragt, sondern gute Bedingungen für Unternehmen – aus der Industrie ebenso wie dem Dienstleistungssektor –, um gegen außereuropäische Konkurrenten bestehen zu können. Dafür sind neben Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur auch ein offenes Investitionsklima, bezahlbare Energiepreise und eine intelligente Regulierung nötig. [mehr]
2. Oktober 2013
164
Die deutsche Industrie zeigt erste Anzeichen einer Erholung. Angesichts des großen Unterhangs von 1,6% aus dem Jahr 2012 erwarten wir aber, dass die Industrieproduktion im laufenden Jahr lediglich stagniert. 2014 zieht die Industriekonjunktur weiter an (+4%). Die Belebung geht mit einem stärkeren Wachstum in den USA und – in geringerem Maße – in China einher. Auch die EWU-Länder verzeichnen wieder ein positives BIP-Wachstum, sodass die Exporte der Konjunktur Schwung verleihen. Dies hilft z.B. der Automobilindustrie, der Elektrotechnik und dem Maschinenbau. [mehr]
23. August 2013
Region:
165
Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa haben sich die Möglichkeiten zur Finanzierung von Infrastrukturprojekten verschlechtert. Den verschlechterten Finanzierungsbedingungen steht ein enormer Investitionsbedarf im Bereich Infrastruktur gegenüber. Mit der Project Bond Initiative (PBI) haben EU-Kommission und EIB ein Instrument entwickelt, das dazu beitragen soll, den Investitionsstau aufzulösen. Das primäre Ziel der PBI ist es, institutionelle private Investoren für die Finanzierung von Infrastrukturprojekten zu gewinnen. [mehr]
22. Juli 2013
166
Der Anteil der unter 30-Jährigen an den Pkw-Neuzulassungen sinkt seit Jahren; heute spielt diese Bevölkerungsgruppe für den deutschen Automarkt nur noch eine kleine Rolle. Maßgeblich hierfür sind viele sozio-ökonomische und demografische Trends, die sich auch künftig fortsetzen dürften. Die Möglichkeiten der Autohersteller, diesen Trends entgegenzuwirken, sind begrenzt. Gleichwohl ist die Entwicklung für die Branche nicht existenzbedrohend. [mehr]
19. April 2013
167
Die nominalen Umsätze der deutschen Dienstleistungsunternehmen dürften 2013 um bestenfalls 1% steigen, nach einem Zuwachs um 2,2% im Jahr 2012. Ein höheres Wachstum wird u.a. durch die stagnierende Industrieproduktion in Deutschland verhindert. Den stärksten Zuwachs dürften die freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen erzielen. Auch für den Bereich Verkehr und Lagerei rechnen wir mit steigenden Umsätzen. [mehr]
11. Juli 2012
168
Die deutsche Energiewende zielt weit über den verordneten, beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergieerzeugung hinaus. Sie eröffnet Kommunen und Stadtwerken neue Handlungsfelder für die Energiebereitstellung, im Wärmemarkt sowie im Verkehrssektor. Angesichts des sehr hohen Investitionsbedarfs wird deutlich, dass die begrenzten Budgets der Kommunen und Stadtwerke der wichtigste Engpass für die regional unverzichtbare Energiewende sind. Für die Mittelverwendung sollte daher entscheidend sein, welche Maßnahmen die Energiewende insgesamt am meisten forcieren. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass ökologische, ökonomische und soziale Ziele nicht per se miteinander vereinbar sind. [mehr]
23.1.3