1. Research
  2. Über uns
  3. Autoren
  4. Jan Schildbach

Halbzeitbilanz: Realwirtschaft auf Kurs, aber höhere Inflation

14. Juni 2021
Q2-BIP sollte trotz des holprigen Aprils deutlich zulegen. Die harten Daten für April waren eher schwach. Die starke Auslandsnachfrage und die geringen Bestände in den Fertigwarenlagern deuten jedoch auf einen starken Aufschwung hin, sobald die angebotsseitigen Behinderungen nachlassen. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen der Verbraucher verbessern sich. Zusammen mit einer erwarteten Normalisierung der Sparquote sollte dies eine starke Stütze für das Wachstum des privaten Verbrauchs darstellen. Trotz des schleppenden Starts senken wir unsere BIP-Prognose für das zweite Quartal von knapp 2% gg. Vq. nicht. Seit Jahresanfang hat die deutsche Inflationsrate kräftig angezogen. Aufgrund der nach wie vor über den Erwartungen liegenden Preisdynamik und der Aussicht auf eine deutliche(re) Konjunkturbelebung in den Sommermonaten rechnen wir nunmehr damit, dass die VPI-Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2021 auf rund 2,8% steigen dürfte. In einzelnen Monaten könnte die Jahresteuerungsrate sogar auf bis zu 4% klettern. [mehr]

Weitere Dokumente von Jan Schildbach

116 (109-116)
15. Februar 2010
109
Das Neugeschäft bei Konsortialkrediten belief sich im letzten Jahr weltweit auf rund USD 1,6 Bill., ein Minus von 41% nach einem Rückgang in gleicher Größenordnung bereits im Vorjahr. Damit fiel das Volumen neu syndizierter Kredite auf den niedrigsten Stand des letzten Jahrzehnts, nachdem es sich zwischen 2003 und 2007 noch mehr als verdoppelt hatte. [mehr]
16. Dezember 2009
110
Die Finanzmärkte haben sich nach der schweren Krise der letzten zwei Jahre wieder stabilisiert. Damit geht der Blick zunehmend auf die Konsequenzen, die die Krise für die Banken weltweit haben wird: Die Branche wird weniger attraktiv und noch stärker reguliert sein als bisher, sie wird sich einem größeren staatlichen Einfluss, Druck von Investoren und deutlich höheren Eigenkapitalvorschriften gegenübersehen. Im Ergebnis dürften Wachstum und Profitabilität des Sektors insgesamt sinken, erst recht da für die nächsten Jahre keine großen Wachstumstreiber in Aussicht sind. [mehr]
25. Juni 2008
Region:
114
Die europäischen Banken sind in den vergangenen Jahren deutlich internationaler geworden, sowohl im Hinblick auf ihre Ertrags- als auch ihre Aktionärsstruktur. Einen besonderen Fokus legten Banken dabei auf den Ausbau des europäischen Geschäfts außerhalb ihres jeweiligen Heimatmarktes, dessen Anteil an den Erträgen dementsprechend sank – bei den 20 größten europäischen Banken z.B. seit 2001 um 4 %-Punkte auf knapp unter die Hälfte. Dagegen wurden im übrigen Europa 2007 schon ein Viertel aller Erträge erzielt (2001: 18%). [mehr]
26. Mai 2008
Region:
115
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich in der europäischen Bankenlandschaft in den letzten Jahren ein tiefgreifender Wandel vollzogen: Aus vielen relativ kleinen und auf ihren Heimatmarkt fokussierten Instituten sind global agierende Finanzkonzerne geworden. Gleichzeitig hat sich das Geschäftsmodell von Banken grundlegend gewandelt. Die Verbindung mit den Kapitalmärkten spielt eine immer größere Rolle, und die differenzierten Bedürfnisse der Kunden tragen zu einer zunehmenden Spezialisierung bei. Warum ist es zu diesem Wandel gekommen, welchen Einfluss hatten die sich ebenfalls dynamisch verändernden Rahmenbedingungen - und schließlich: Wie wird es weitergehen? [mehr]
22.2.0