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Plädoyer gegen massive Infrastrukturinvestitionen in den USA

18. Oktober 2016
Wirtschaftsexperten, Politiker und Kommentatoren sprechen sich einhellig für ein großangelegtes Investitionsprogramm für die US-Infrastruktur aus, selbst die beiden Präsidentschaftskandidaten stimmen in diesem Punkt überein. Im Sinne einer ausgewogeneren Debatte widmet sich unser Leitartikel der Frage, was gegen eine solche Investitionsoffensive spricht. [mehr]

Weitere Dokumente von David Folkerts-Landau

14 Dokumente
7. Juni 2021
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This paper examines the potential for higher inflation and a return of boom/bust cycles over the next few years.
The report notes the very role of government in the economy is undergoing its biggest shift in 40 years manifested in the receding fear of inflation and rising levels of government debt that shaped a generation of policymakers. Replacing it is the perspective that economic policy should now prioritise broader social goals.
At its heart the research report debates whether inflation is transitory or the pursuit of these important social priorities by governments will mean inflation will have longer-term and far reaching implications for the health of the global economy. Either way, higher inflation is coming and policymakers are about to face their toughest battle in 40 years. [mehr]
24. März 2021
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David Folkerts-Landau, Group Chief Economist & Global Head of Research and Peter Hooper, Global Head of Economics have just published an updated outlook for the global economy and financial markets. The report is titled ‘Goldilocks with Inflation Risk’ and outlines how Goldilocks could be about to enter the global economy as conditions appear just right for strong growth. [mehr]
1. Februar 2021
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Der globale Konjunkturoptimismus, der sich durch die schnelle Entwicklung von hochgradig wirksamen Impfstoffen und nicht zuletzt durch die Erwartungen eines massiven Fiskalstimulus in den USA Bahn gebrochen hatte, erlitt zuletzt einen herben Dämpfer. Schleppende Impfstarts mit Lieferproblemen in Europa, verlängerte und verschärfte Lockdowns aufgrund der Sorge über noch ansteckendere Mutationen des Coronavirus haben hier die Stimmung der Unternehmen und Konsumenten gedrückt und den Höhenflug an den Aktienmärkten zunächst einmal beendet. [mehr]
15. Dezember 2016
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Deutschland ist Stabilitätsanker mit unangefochtener Führungsrolle in Europa und befindet sich als einziges Land auf annähernd gleicher Augenhöhe mit den USA. Dies basiert auf vielen, sich zum Teil bedingenden und verstärkenden strukturellen Faktoren, die wir in fünf Gruppen einteilen: (1) Stabilitäts- und wachstumsorientierte Makropolitik (2) Ordo-liberal geprägte Institutionen (3) Global aufgestellte – strukturell einzigartige – Unternehmen (4) Ein ausgleichendes Sozialsystem mit kooperativen Tarifpartnern (5) Eine langfristige Orientierung von Unternehmen und Bürgern mit der Bereitschaft, auf sofortige Belohnung zu verzichten – dem ultimativ wichtigsten Erfolgsfaktor! Die Kombination aus innovativen, international aufgestellten Firmen, funktionierenden Institutionen und gut ausgebildeten Arbeitnehmern wird unserer Meinung nach auch zukünftig Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand sichern. Die deutsche Politik steht damit vor der großen Herausforderung, die Eurozone zusammenzuhalten. Sollten in wichtigen Partnerländern eurokritische Strömungen die Oberhand gewinnen und damit die disruptiven Risiken steigen, könnte es auch in Deutschland zu einer Neueinschätzung der Kosten und Nutzen kommen. [mehr]
7. November 2016
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Offensichtlich war die chinesische Regierung not amused, als Wirtschaftsminister Gabriel, angesichts der immer länger werdenden Liste deutscher Technologieunternehmen, die durch chinesische Investoren aufgekauft werden, Klartext mit Blick auf die fehlende Reziprozität bei den chinesischen Investitionsbedingungen für deutsche Unternehmen redete. Allein im ersten Halbjahr investierten chinesische Unternehmen Presseberichten zufolge mindestens EUR 8 Mrd. in deutsche Unternehmen. [mehr]
1. November 2016
Region:
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Das Eigenlob der Europäischen Zentralbank für Ausmaß und Kreativität ihrer Geldpolitik seit 2012 ist zunehmend unangebracht. Tatsache ist vielmehr, dass der Euroraum seit der berühmten „Whatever it takes“-Rede von Herrn Draghi im Jahr 2012 kaum Wachstum, dafür aber die schlechteste Arbeitsmarktentwicklung aller wichtigen Industrienationen, nicht tragfähige Verschuldungsquoten sowie eine weit hinter dem eigenen Ziel zurückbleibende Inflation verzeichnet. Die Argumente für die Intervention der EZB werden zunehmend schwächer, mittlerweile dominieren die negativen Folgen. Dieser Artikel befasst sich mit fünf Schattenseiten der aktuellen Geldpolitik. [mehr]
30. Juni 2016
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Eine lahmende Wirtschaft, die massive Flüchtlingskrise und ein wenig vertrauenerweckendes Bankensystem – allem Anschein nach steht Europa vor unlösbaren Problemen. Zwar existieren vernünftige Lösungen. Umsetzen lassen sich diese jedoch nur, wenn althergebrachte und liebgewonnene Ansichten und die ökonomischen Dogmen der vergangenen Jahrzehnte über Bord geworfen werden. Politische Entscheidungsträger müssen mutig und entschlossen neue Wege gehen, wenn sie Europas Zukunft sichern wollen. [mehr]
23. Juni 2016
Region:
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Man kann darüber streiten, was der Erfolg der Austritts-Befürworter für Großbritannien bedeutet. Aber Europa wird ohne seinen hellsten Stern auf jeden Fall ein dunklerer Ort sein. Das wäre vermeidbar gewesen. Dass Großbritannien nun seinen eigenen Weg geht, spiegelt ein verbreitetes Misstrauen in das europäische Projekt wider. Dies ist wiederum eine Folge des schwachen Wirtschaftswachstums. [mehr]
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