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  4. Ausblick Deutschland

Staatshaushalt glänzt (noch) trotz zunehmender Gegenwinde

4. Oktober 2018
Schwache Währungen in Schwellenländern dämpfen deutsche Exporte. Der Euro hat in den letzten Monaten gegenüber den Währungen vieler Schwellenländer aufgewertet. Dies wird die deutschen Exporte in diese Staaten 2018 und 2019 schmälern. Laut unserem Schätzmodell dürften die deutschen Exporte in diese Ländergruppe 2018 und 2019 um nominal 3,5% bis 4% wachsen. Dies wäre eine spürbar geringere Dynamik als 2017, als die Ausfuhren noch um gut 7% zunahmen. Der Anteil der Ländergruppe an den gesamten Exporten einer Branche ist bei den traditionellen Investitionsgüterherstellern am größten. [mehr]

Weitere Dokumente der Reihe "Ausblick Deutschland"

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30. April 2013
73
In den vergangenen Tagen hat sich die Stimmung in Deutschland deutlich aufgehellt und an manchen Orten zeigen sich sogar Zeichen von Euphorie – insbesondere in München und Dortmund. Anders als die beiden Teilnehmer an den Champions-League-Halbfinalen waren die zuletzt veröffentlichten Wirtschaftsdaten aber eine herbe Enttäuschung, nachdem sie zu Beginn des Jahres noch für Hoffnung sorgten. Daher haben wir unsere Prognose für das deutsche BIP-Wachstum im ersten Quartal von 0,1% gg. Vq. auf 0,3% angehoben. Unsere Erwartung für das zweite Quartal haben wir hingegen von 0,4% auf 0,2% zurückgeschraubt. Die Prognose für das Gesamtjahr bleibt dadurch unverändert bei 0,3% Wachstum. [mehr]
2. April 2013
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Bereits im dritten Jahr in Folge scheint monatlichen Konjunkturbefragungen wie dem ifo-Geschäftsklima oder dem Index der Einkaufsmanager (PMI) nach einer deutlichen Belebung um die Jahreswende im Frühjahr die Puste auszugehen. Wir erwarten in unserem jüngsten weltwirtschaftlichen Ausblick erst in Q3 einen leichten Anstieg des EWU-BIP und haben unsere Prognose für den Jahresdurchschnitt 2013 auf -0,6% reduziert (2014 +1,0%). Unsere vergleichsweise vorsichtige Wachstumsprognose für Deutschland (+0,3% und +1,5% in 2014) haben wir allerdings nicht nach unten angepasst. [mehr]
1. März 2013
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Vieles spricht dafür, dass die deutsche Wirtschaft im 1. Quartal wieder auf einen – wenn auch nur flachen – Wachstumspfad eingeschwenkt ist, nachdem das reale Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2012 noch um 0,6% geschrumpft war. Auftragseingänge und Industrieproduktion hatten schon im Dezember zugenommen, so dass die Produktion mit einem Wachstumsüberhang in das 1. Quartal gestartet ist. Zudem hat sich die Stimmung der Unternehmen schon seit vier Monaten aufgehellt. [mehr]
28. Januar 2013
76
Wir erwarten, dass eine Erholung der deutschen Wirtschaft im Zuge einer Stabilisierung der Eurozone sowie einer Belebung in den Schwellenländern etwa im Frühjahr 2013 einsetzt. Aufgrund der schwachen Startposition wird das jahresdurchschnittliche Wachstum 2013 aber wohl lediglich ¼% betragen. Dennoch dürfte der Arbeitsmarkt weiter relativ stabil bleiben. Der Anstieg der Konsumentenpreise dürfte sich bei stabilen Ölpreisen im Verlauf von 2013 leicht zurückbilden. Der öffentliche Haushalt wird sich 2013 zwar konjunkturbedingt verschlechtern. Mit einem öffentlichen Defizit von nur rund ½% des Bruttoinlandsprodukts würde Deutschland im internationalen Vergleich aber weiter eine herausragende Position einnehmen. [mehr]
23. April 2007
77
Deutschland steht vor historischen Herausforderungen. Der anhaltende Strukturwandel hin zu einer wissensbasierten Wirtschaft, neue Konkurrenz aus Asien und anderen Teilen der Welt, die beträchtliche Alterung, knappe öffentliche Haushalte und der globale Klimawandel sind die prominentesten Beispiele. Um zukunftssichere Entscheidungen treffen zu können, müssen Politik und Wirtschaft einen Blick auf das künftige Wechselspiel dieser Kräfte wagen. Wir skizzieren daher mit einer innovativen Szenarioanalyse, welche zukünftigen Entwicklungspfade bis 2020 für Deutschland denkbar sind. Das plausibelste dieser Zukunftsbilder ist die "Expedition Deutschland". [mehr]
7.0.5