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Weiter im Aufwind

27. Januar 2014
Wir erwarten im laufenden Jahr ein reales BIP-Wachstum von 1,5%. Ein erneut kräftiger privater Konsum sowie erstmals seit zwei Jahren wieder steigende Ausrüstungsinvestitionen sollten dafür den Grundstein legen. Zudem rechnen wir angesichts einer weltwirtschaftlichen Erholung auch mit einem leicht positiven Außenbeitrag. Fundamentale Stütze der Binnenwirtschaft bleibt auch im laufenden Jahr der Arbeitsmarkt. Bei weiter relativ stabilen Ölpreisen sowie einem ruhigen binnenwirtschaftlichen Preisklima dürfte die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2014 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (1,5%) verharren. Der öffentliche Haushalt wird einen leichten Überschuss ausweisen und die öffentliche Verschuldung wird in Richtung 76% des BIP fallen. [mehr]

Weitere Dokumente der Reihe "Ausblick Deutschland"

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2. Februar 2015
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Wir erwarten nunmehr ein Wachstum in Deutschland von 1,4% für 2015. Gründe sind: Ein leicht besser als erwartetes BIP-Wachstum im vierten Quartal 2014, eine nochmals reduzierte Prognose für die Ölpreisentwicklung in 2015 und die stärker als erwartete Abwertung des Euro gegenüber dem USD. Mit dieser günstigen Konjunkturprognose dürfte der deutsche öffentliche Haushalt auch 2015 einen leichten Überschuss aufweisen. Zudem wird der Leistungsbilanzüberschuss deutlich auf 8,0% des BIP steigen. Damit dürften die Forderung, Deutschland müsse seinen fiskalischen Spielraum für öffentliche Investitionsprogramme ausnutzen, und die internationale Kritik an der deutschen Wirtschaftspolitik weiter zunehmen. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Deutsche Industrieprognose auf 1,5% angehoben, 10 „goldene“ Regeln für ifo, PMI und Co., QE: Die EZB kauft im großen Stil Staatsanleihen. [mehr]
6. Januar 2015
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Nach einem schwachen Winterhalbjahr 2014/15 dürfte sich die Konjunktur im weiteren Jahresverlauf wieder festigen, das jahresdurchschnittliche Wachstum im Jahr 2015 dürfte aber aufgrund des schwachen Jahresauftakts wohl nur 1% betragen, nach 1,4% in 2014. Erfreulich ist, dass der private Konsum weiter der Wachstumspfeiler bleibt, während der Außenhandel nicht zum Wachstum beitragen dürfte. Allerdings mehren sich die Zeichen, dass die unserer Einschätzung zufolge falschen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen, wie beispielsweise die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns sowie die Rentenpakete, den Arbeitsmarkt und damit den Konsum schwächen. Aufgrund der schwächeren Konjunktur sowie der Kosten der wirtschaftspolitischen Maßnahmen erwarten wir im laufenden Jahr ein leichtes Budgetdefizit beim Gesamtstaat. [mehr]
2. Dezember 2014
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Nach durchschnittlichen Wachstumsraten von etwa 0,3% gg. Vq. in den vorherigen sechs Quartalen wuchs die deutsche Wirtschaft in Q3 2014 nur um 0,1%. Im Winterhalbjahr dürfte die Wirtschaft in etwa stagnieren und es besteht das Risiko eines leicht rückläufigen BIPs in einem der Quartale, da sich die Stimmungsindikatoren zuletzt weiter abgeschwächt haben. Die wenig dynamische Entwicklung des Welthandels seit dem Jahr 2012 deutet auf strukturelle Veränderungen hin, die insbesondere die deutschen Exporte treffen. Die deutschen Exporte dürften daher auch in den nächsten Jahren relativ verhalten steigen. Wir rechnen mit einem durchschnittlichen Wachstum der realen deutschen Exporte im unteren Bereich des Korridors von 4% bis 6% im Zeitraum von 2014 bis 2019, das durch eine Abwertung des Euro unterstützt werden dürfte. [mehr]
5. November 2014
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Infolge des schwächeren internationalen Umfelds haben wir unsere BIP-Prognose für Deutschland von 1,5% auf 1,3% für 2014 und von 1,5% auf 0,8% für das Jahr 2015 gesenkt. Wir rechnen nicht damit, dass Deutschland im dritten Quartal in eine technische Rezession fällt. Der sechste Rückgang in Folge des ifo-Index hat das Risiko, dass wir im vierten Quartal 2014 oder im ersten Quartal 2015 ein negatives BIP-Quartalswachstum sehen, erhöht. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Deutsche Industrie zunächst schwach; Deutsche Baukonjunktur: Robuste Investitionen und Preise steigen weiter; Erbschaftsteuer: Bundesverfassungsgerichtsurteil dürfte Firmenerben stärker belasten; 25 Jahre nach dem Mauerfall: Nur teilweise „blühende Landschaften“; EZB: Verbale Interventionen reichen nicht aus. [mehr]
30. September 2014
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Die zuletzt positive Überraschung bei den realwirtschaftlichen Konjunkturindikatoren haben die Sorgen, Deutschland könne in Q3 in eine Rezession schlittern, erst einmal verfliegen lassen. Die anhaltenden geopolitischen Risiken und Fragezeichen hinter der Stärke der erwarteten Konjunkturerholung dürften aber für eine schwächere Entwicklung bei den Exporten und den Unternehmensinvestitionen sorgen. Daher haben wir unsere Wachstumsprognose für das Winterhalbjahr 2014/2015 gesenkt. Für 2015 reduziert sich unsere Prognose damit von 1,8% auf 1,5%. Weitere Themen dieser Ausgabe befassen sich mit der Geldpolitik, der Entwicklung der öffentlichen Finanzen, möglichen Konsequenzen russischer Sanktionen im Gasbereich sowie dem Anlagenverhalten deutscher Haushalte. [mehr]
2. September 2014
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Deutsches BIP nur 1 ½% in 2014, erhebliche Risiken für 2015. Wir haben unsere BIP-Prognose für 2014 von 1,8% auf 1 ½% abgesenkt (2015 von 2,0% auf 1,8%). Die Risiken, dass auch dies noch eine zu optimistische Erwartung darstellt, haben deutlich zugenommen. Der deutsche Investitionszyklus wird wegen des nach wie vor schwachen Welthandels und zunehmender geopolitischer Belastungen voraussichtlich schwächer als erwartet ausfallen. Selbst beim bis dato noch robusten privaten Verbrauch zeigen sich erste Warnsignale. [mehr]
4. August 2014
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Der Wachstumsrückschlag im zweiten Quartal ist wohl kräftiger ausgefallen, als zunächst vermutet. Wir erwarten nunmehr lediglich eine Stagnation, schließen aber auch einen minimalen Rückgang nicht mehr aus. Insgesamt deuten die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht auf eine dynamische Konjunktur in H2 hin. Insbesondere die verschärften Sanktionen gegen Russland und das Risiko einer weiteren Eskalation des Konfliktes sollten trotz des geringen Anteils Russlands an den deutschen Exporten die Stimmung und Investitionstätigkeit dämpfen. Aufgrund der Unsicherheiten bzgl. der Q2-Daten haben wir zunächst noch von einer Abwärtsrevision unser BIP-Prognose von 1,8% für das Gesamtjahr abgesehen. [mehr]
30. Juni 2014
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Die deutsche Industrieproduktion dürfte im Gesamtjahr um real etwa 4% wachsen. Zwar haben sich am aktuellen Rand die Geschäftserwartungen eingetrübt, sie befinden sich aber nach wie vor im positiven Bereich. Trotz der guten Arbeitsmarktlage in Deutschland hat sich die Inflation spürbar verlangsamt. Die Erholung der Weltwirtschaft, der abwertende Euro sowie die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland führen in unserer Prognose dazu, dass der Tiefpunkt der Inflation erreicht ist. Nach 1,1% im laufenden Jahr könnte sie 2015 auf 1,6% steigen. Die EZB hat am 5. Juni ein umfangreiches Maßnahmenpaket aufgelegt. Dabei handelte sie aus Sorge über die niedrige Inflation sowie ein Absinken der langfristigen Inflationserwartungen, was sich negativ auf die Kreditvergabe und die Schuldentragfähigkeit auswirken würde. Wir erwarten dass die EZB im ersten Halbjahr 2015 mit einem auf private Kreditforderungen abzielenden quantitativen Lockerungsprogramm nachlegen wird. Vorsichtige Zinserhöhungen sehen wir erst gegen Ende 2016. [mehr]
4. Juni 2014
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Angesichts des exzellenten Starts der deutschen Wirtschaft ins Jahr 2014 haben wir unsere BIP-Prognose auf 1,8% angehoben (von zuvor 1,5%). Für 2015 bleiben wir bei unserer BIP-Prognose von 2%, da wir erwarten, dass der nur temporäre Anstieg der Bruttolöhne in Folge der Einführung des Mindestlohns durch geringere Investitionsausgaben kompensiert wird. [mehr]
2. Mai 2014
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Bei einer anhaltend kräftigen Zunahmne der Beschäftigung und Löhne sowie einem leichten Plus bei den Arbeitsstunden dürften die verfügbaren Einkommen im laufenden Jahr um 2,5% steigen, auch wenn sich die monetären Sozialleistungen sowie die Einkommen aus selbständiger Arbeit und Vermögen nur unterdurchschnittlich entwickeln. Dies ermöglicht aufgrund der niedrigeren Inflation einen Anstieg der realen Konsumausgaben von 1,2%, so dass der Konsum weiter das Fundament des gesamtwirtschaftlichen Wachstums bildet. Ab 2015 plant die Bundesregierung mit ausgeglichenem Haushalt. Strukturell wird der Bundeshaushalt bereits dieses Jahr einen Überschuss ausweisen. Haushaltsrisiken liegen in möglicherweise höheren Zinsen und einer schwächeren Konjunkturentwicklung, da hierfür im Haushalt kaum Reserven vorhanden sind, aber auch in möglichen Mehrausgaben durch Anpassungen von Existenzminimum (Grundfreibetrag) und Kinderfreibetrag oder auch notwendige Aufstockungen der Infrastrukturausgaben. [mehr]
28. Februar 2014
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Die diese Woche veröffentlichten Details zum Wachstum im vierten Quartal des letzten Jahres (0,4% gg. Vq.) haben unsere Prognose für das Wachstum im laufenden Jahr nicht verändert (1,5%). Wenn überhaupt, haben sie unsere Skepsis bestärkt, dass die aktuellen Umfragen bei Unternehmen und Konsumenten ein zu optimistisches Bild zeichnen. Allerdings schätzen wir den Ausblick für 2015 jetzt etwas günstiger ein. Wir haben unsere BIP-Prognose von 1,4% auf 2% angehoben. [mehr]
29. November 2013
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Die Koalition will die Rentenleistungen massiv ausweiten, einen Mindestlohn einführen und die Staatsausgaben leicht erhöhen. Steuererhöhungen (SPD-Petiten) sind ebenso wenig vorgesehen wie Steuerentlastungen (CDU/CSU-Vorhaben). Das Trendwachstum – insbesondere das Arbeitsangebot – wird belastet. Ineffizienzen in der Energiepolitik werden unzureichend adressiert. Die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen wird substantiell reduziert.Weitere Themen: Deutschland, USA und China: Tango zu Dritt? Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – oder doch? Bund, Länder und Kommunen – alle in einem Boot.Schuldenquote in Deutschland weiter rückläufig. [mehr]
2.3.4