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Deutschland-Monitor Baufinanzierung Q2/2019

11. April 2019
Im Vergleich mit den hohen Zinsen zu Beginn des Zyklus bleibt Wohneigentum von der Zinsseite erschwinglich. Der Erschwinglichkeitsindex (2005=100) ist jedoch bereits 10 Indexpunkte von rund 40 in Q3 2016 auf rund 50 in Q1 2019 gestiegen. Auch im Jahr 2019 dürften höhere Hauspreise plus leicht steigende Zinsen die Erschwinglichkeit reduzieren. [mehr]

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69 Dokumente
12. Februar 2020
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Deutsche Konjunktur – immer anfälliger. Aufgrund der sehr schwachen Dezember-Daten erscheint ein leichter BIP-Rückgang in Q4 2019 wahrscheinlich. Zudem stellt das Coronavirus ein Risiko für die globale Erholung dar, da die Hoffnungen auf einer Belebung der chinesischen Wirtschaft ruhen. Dieser Faktor dürfte auch das deutsche BIP-Wachstum in Q1 0,2%-Punkte kosten. Eine technische Rezession im Winterhalbjahr erscheint durchaus möglich. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutsche Staatsfinanzen, Arbeitsmarkt, Autokonjunktur, Berliner Wohnungsmarkt, regionale Unterschiede im Bankgeschäft, (politischer) Sturm über Deutschland) [mehr]
10. Februar 2020
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After very weak December data a small drop in Q4 GDP seems likely. Looking forward, the coronavirus provides a substantial risk for the expected global recovery, as hopes were pinned on an improvement of the Chinese economy. We assume that the corona outbreak will shave off 0.2pp of Germany's Q1 GDP, making a technical recession quite probable during the winter half. [mehr]
7. Februar 2020
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Wie im Vorjahr dürfte die Kreditvergabe auch im Jahr 2020 erneut die Preise ankurbeln. Dämpfend wirkt dagegen das regulatorische Umfeld, insbesondere aufgrund des Berliner Mietendeckels. Beide Entwicklungen haben kaum Einfluss auf die Knappheit an Wohnraum. Eine schnelle Ausweitung des Wohnangebots dürfte auch im Jahr 2020 aufgrund zahlreicher Hindernisse ausbleiben. [mehr]
19. Dezember 2019
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Im abgelaufenen Jahr haben uns unsere Kunden ungewöhnlich viele Fragen zur deutschen Konjunkturentwicklung, der Zukunft der Groko und natürlich auch zur „Schwarzen Null“ gestellt, aber es kamen auch deutlich mehr grundsätzliche Fragen zu Deutschlands Zukunft vor dem Hintergrund einer wohl dauerhafteren Umkehr des Globalisierungstrends, den Herausforderungen durch die Umweltpolitik, der Zukunft der deutschen Automobilindustrie oder auch, ob Deutschland bei der Digitalisierung und anderen Zukunftstechnologien den Anschluss verloren hat. Wir haben uns deshalb auch mit diesen Themen in dem vorliegenden Bericht beschäftigt. In 2020 könnte sich der Welthandel im Jahresverlauf allmählich stabilisieren und damit könnte auch die Rezession in der deutschen Industrie zu Ende gehen. Die Ausrüstungsinvestitionen dürften im Jahr 2020 sinken. Die Wachstumsmotoren im Inland, privater und staatlicher Konsum und die Bauinvestitionen, sollten sich aber weiterhin solide entwickeln. Allerdings ist die Beschleunigung der Wachstumsrate von 0,5% im Jahr 2019 auf 1% in 2020 eine fragile Angelegenheit, basiert sie doch vor allem auf einer ungewöhnlich hohen Zahl von Arbeitstagen in 2020. [mehr]
4. November 2019
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Zuletzt haben sich deutsche Exporte und der Welthandel weitgehend parallel entwickelt und stagnieren jeweils im Vorjahresvergleich. Der Frühindikator der Bundesbank für die globale Industrieproduktion hat gegenüber den deutschen Exporten einen Vorlauf von 4 bis 5 Monaten. Dass dieser Indikator zuletzt gesunken ist, spricht gegen eine Belebung der deutschen Exporte vor dem Ende des ersten Quartals 2020 – auch wenn in jüngster Zeit Anzeichen für eine Stabilisierung der Auslandsaufträge zu erkennen waren. (Außerdem in dieser Ausgabe enthalten: Hauspreise in Deutschland, Arbeitsmarkt, Automobilkonjunktur, EZB-Geldpolitik) [mehr]
20. August 2019
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Unseres Erachtens befindet sich die deutsche Wirtschaft in einer technischen Rezession: Wir erwarten für Q3 eine Kontraktion des BIP um ¼%. Außerdem haben wir unsere Prognose für 2019 auf 0,3% zurückgenommen. Da keine Hinweise auf eine Belebung in den kommenden Quartalen zu erkennen sind, haben wir die Prognose für 2020 auf 0,7% gesenkt. Angesichts des zunehmend fragilen Zustands der Weltwirtschaft könnte eine grundlegendere Änderung des Szenarios erforderlich werden, wenn eines oder mehrere der zuletzt immer deutlicher in den Blick gerückten Risiken eintreten sollte. Dann würden Prognosekorrekturen um einige Zehntelprozentpunkte nicht mehr ausreichen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutsche Automobilkonjunktur, Chemieindustrie, Hauspreise und Mieten, Unternehmensfinanzierung in Deutschland, Digitalpolitik, EZB.) [mehr]
5. Juli 2019
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Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2018 nur 285.900 neue Wohnungen fertiggestellt - ein mageres Plus von nur 0,4% ggü. Vorjahr. Wohneigentum bleibt von der Zinsseite erschwinglich, doch auch im Jahr 2019 dürften höhere Hauspreise die Erschwinglichkeit reduzieren. [mehr]
2. Juli 2019
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Die Millionenstadt Köln weist im aktuellen Zyklus seit 2009 die typischen Merkmale einer deutschen Metropole auf: hohe Nachfrage dank Zuwanderung und positiver Arbeitsmarktentwicklung und eine verhaltene Neubauaktivität bei relativ niedrigen Leerständen. Diese Lage dürfte sich auch vorläufig kaum verändern. Aufgrund des knappen Wohnraums erwarten wir, dass sich der Kölner Zyklus fortsetzen und Preise und Mieten über mehrere Jahre zulegen werden. [mehr]
12. Juni 2019
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Die Immobilienkredite der privaten Haushalte in Deutschland sind in den letzten Jahren dank der guten Konjunktur und sinkender Zinsen auf EUR 1.240 Mrd. angewachsen (+29% seit 2011). Um den gestiegenen Risiken für die Banken Rechnung zu tragen, hat die Finanzaufsicht Ende Mai erstmalig die Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers beschlossen. So hat mittlerweile fast die Hälfte aller neuen Kredite eine Zinsbindungsfrist von über 10 Jahren. Das Bankgeschäft mit privaten Haushalten ist stark ins Jahr 2019 gestartet. Die Nettokreditvergabe betrug im ersten Quartal EUR 8,8 Mrd. und die Einlagen erhöhten sich um EUR 21,8 Mrd., beides Rekordwerte für einen Jahresbeginn. Sowohl die Immobilien- als auch die Konsumentenkredite wuchsen kräftig. [mehr]
12. März 2019
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Der bundesweite Hauspreiszyklus geht im Jahr 2019 weiter, aber die regionale Divergenz dürfte stark zunehmen und die kausalen Wirkungskanäle sehr viel komplizierter werden. Dank Zuwanderung und eines boomenden Arbeitsmarktes werden Preise und Mieten im Wohnungsmarkt weiter steigen. Die Überbewertungen und das Risiko einer ausgewachsenen Preisblase im deutschen Häusermarkt steigen. Bis der Preisgipfel erreicht wird, dürften aber noch einige Jahre vergehen. Dies gilt sowohl bundesweit als auch für die meisten Metropolen. Wir befassen uns in dieser Studie mit den Wohnungsmärkten in München, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig und beurteilen darüber hinaus den deutschen Büromarkt. [mehr]
15. Januar 2019
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Nur schwerfällig adaptierte Berlin nach der Wiedervereinigung marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen. Nicht nur Ostberlin musste einen radikalen Wandel vollziehen, sondern auch Westberlin aufgrund der bis dahin üppigen Subventionen. Folglich hinkte Berlins Wirtschaft jahrzehntelang dem Westen hinterher. Jetzt beginnt sich abzuzeichnen, dass Berlin nicht nur zu westdeutschen Metropolen aufschließt, sondern auf dem Weg ist, diese zu überholen. Gerade der Jobaufbau in Zukunftsbranchen spricht für die Entstehung einer Innovationshochburg Berlin. Diese Entwicklung stellt eine exzellente Basis für den Wohnungsmarkt dar. Hier blicken wir auf das Jahr 2018 zurück, wir erwarten aber auch zukünftig einen lang anhaltenden Hauspreiszyklus. [mehr]
4.4.1