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Klimawandel und Tourismus: Wohin geht die Reise?

5. März 2008
Der Klimawandel ist eine Herausforderung für die globale Tourismusindustrie. Es wird zu einer Verschiebung von regionalen und saisonalen Touristenströmen kommen. Es gibt also Gewinner und Verlierer. Der Mittelmeerraum zählt zu den Verlierern, während Dänemark, Deutschland, die Benelux-Länder sowie die baltischen Staaten profitieren können. Besonders gravierend wirken sich negative Klimaeffekte aus, wenn der klimasensible Tourismus ein großes wirtschaftliches Gewicht hat. In Europa gilt dies für Malta, Zypern, Spanien, Österreich und Griechenland. Global gesehen bleibt der Tourismussektor aber eine Wachstumsbranche. [mehr]

Weitere Dokumente der Reihe "Weitere Research-Beiträge"

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1. Juli 2010
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Die fiskalischen Kosten einer Finanzkrise können grob in zwei Kategorien eingeteilt werden: a) Direkte Kosten wie die Zufuhr von Eigenkapital, Garantien von Passiva und Aktiva durch den Staat oder kurzfristige Liquiditätshilfen für in Not geratene Finanzinstitute und b) indirekte Kosten, die sich aus geringeren Steuereinnahmen und höheren Staatsausgaben angesichts einer durch die Krise ausgelösten Rezession ergeben. ... [mehr]
30. April 2010
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Im richtigen Leben treffen Menschen nicht immer rationale Entscheidungen auf Basis feststehender Präferenzen und vollständiger Information. Viele Verhaltensweisen liegen darin begründet, dass der Mensch versucht, die Komplexität seiner Umwelt durch Näherungsverfahren in den Griff zu bekommen. Diese Verfahren liefern in der Regel brauchbare Ergebnisse, führen aber auch häufig zu verzerrten Wahrnehmungen und systematischen Fehlern. Investoren und Anlageberater sollten sich dieser Effekte bei der Beurteilung von Finanzprodukten, bei ihren Einschätzungen für den Anlageerfolg relevanter Faktoren, der eigenen Risikobereitschaft sowie bei der Reflexion über das eigene Anlageverhalten bewusst sein, um Fehlentscheidungen zu vermeiden. [mehr]
23. Februar 2010
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Die Weltwassermärkte stehen vor großen Herausforderungen. Der Anstieg der Weltbevölkerung und höhere Einkommen in Entwicklungs- und Schwellenländern gehen einher mit einer steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Energie und sonstigen Gütern. Dies führt zu einem erhöhten Wasserbedarf. Der Klimawandel wird viele wasserbezogene Probleme vergrößern und neue schaffen. Wir schätzen den jährlichen Investitionsbedarf in der globalen Wasserwirtschaft auf etwa EUR 400 bis 500 Mrd. Der Staat wird die notwendigen Finanzmittel nicht alleine aufbringen können. Daher halten wir es für sinnvoll, dass Staat und Privatwirtschaft enger zusammenarbeiten. Für Hersteller von "Wassertechnologien" besteht in den nächsten Jahrzehnten enormes Absatzpotenzial. Wir haben die Attraktivität verschiedener Länder für Investitionen in der Wasserwirtschaft mit einem Scoring-Modell bewertet. Unter den am besten platzierten Ländern finden sich viele Staaten aus dem Mittleren Osten, aber auch die bevölkerungsreichen Länder China und Indien sowie die USA und Deutschland. Grundsätzlich besteht aber in allen Ländern großer Investitionsbedarf in der Wasserwirtschaft. [mehr]
25. September 2009
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Weltweit wirken sich neue Einflussfaktoren dauerhaft auf die Versorgung der Menschheit mit Lebensmitteln aus. Zunehmende Knappheit natürlicher Ressourcen, steigende und sich verändernde Nachfrage nach Lebensmitteln sowie der Klimawandel stellen ernsthafte Herausforderungen dar. Dennoch erwarten wir, dass die wachsende Weltbevölkerung (neun Milliarden Menschen im Jahr 2050) ernährt werden kann – sofern wir die richtigen Entscheidungen treffen. Sektorübergreifende Innovationen, Reformen bei Agrarsubventionen und Lebensmittelhilfe, in der Handelsliberalisierung, dem Einsatz von Biotreibstoffen und bei geistigen Eigentumsrechten sind dringend erforderlich. Die weltweiten Produktions-, Distributions- und Konsumsysteme für Lebensmittel müssen verändert werden. Der Finanzsektor spielt eine zentrale Rolle bei Investionen entlang der Wirtschaftskette für Lebensmittel und der Kreditvergabe an Kleinbauern. [mehr]
17. August 2009
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Einige Jahre vor Ausbruch der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise trieben reichliche globale Liquidität und ein starker Risikoappetit der Investoren die Vermögenspreise nach oben. Die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte wurden schwer getroffen, als sich die Subprime-Krise zu einer globalen Banken- und Wirtschaftskrise entwickelte. Die Notenbanken mussten zusätzliche Liquidität bereitstellen, um das Bankensystem, den Kreditkanal und die Gesamtwirtschaft zu unterstützen. Trotz der Überschussliquidität bleiben die Inflationsrisiken auf kurze bis mittlere Sicht aufgrund der geringen Kapazitätsauslastung sowie der steigenden Arbeitslosigkeit niedrig. Allerdings könnte die Überschussliquidität möglicherweise neue Vermögenspreisblasen begünstigen. Aus diesem Grund bereiten die Notenbanken derzeit Strategien für den Ausstieg aus der gegenwärtigen expansiven Geldpolitik für die Zeit nach der Krise vor. [mehr]
21. Februar 2008
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Nach vier Jahren überdurchschnittlichen Wachstums steht die Weltwirtschaft vor ernsten Herausforderungen: Die Auswirkungen der Subprime-Krise in den USA und hohe Ölpreise dämpfen das Wachstum weltweit, obwohl die Abwertung des USD, die Maßnahmen der Fed und das Fiskalpaket in Höhe von USD 150 Mrd. eine Rezession in den USA verhindern werden. Anders als früher sorgen robuste Binnennachfrage und solide Leistungsbilanzüberschüsse in den Schwellenländern zwar für eine gewisse Stabilität; für Europa aber wird die Konjunkturverlangsamung in den USA auch wegen des starken Euro nicht ohne Folgen bleiben. [mehr]
11. Juli 2007
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Infolge der sehr expansiven Geldpolitik der USA, Eurolands und Japans zwischen 2002 und 2005 ist die weltweite Geldmenge mit rasantem Tempo gewachsen. Diese Liquiditätsschwemme hat bisher nicht zu deutlich höheren Inflationsraten der Verbraucherpreise geführt; häufig wird daher argumentiert, sie sei in die internationalen Vermögensmärkte geflossen. Grundsätzlich sind zwei Szenarien - oder eine Kombination aus beiden - möglich, wie die globale Überschussliquidität wieder auf ein "normaleres" Niveau gebracht werden könnte: (1) durch eine weitere Straffung der Geldpolitik und (2) durch ein anhaltend hohes Wachstum der Weltwirtschaft, das längere Zeit deutlich über dem der globalen Geldmenge liegt. [mehr]
2. April 2007
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Für Länder mit hohem materiellen Wohlstand stellt sich die Frage, welche Prioritäten man für die Zukunft setzen will und welche Ziele die Reformpfade haben sollen. Ein Ziel könnte die glückliche Variante des Kapitalismus sein, die sich mit Hilfe der Glücksforschung identifizieren lässt. Länder der glücklichen Variante sind heute Australien, die Schweiz, Kanada, Großbritannien, die USA, Dänemark, Schweden, Norwegen und die Niederlande. Sie alle charakterisiert ein Bündel von Gemeinsamkeiten, zu denen niedrige Arbeitslosigkeit, ein hohes Bildungsniveau, eine hohe Beschäftigungsquote Älterer und hohe wirtschaftliche Freiheit gehören. [mehr]
21. Februar 2006
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Lebenserwartung und Gesundheitsausgaben steigen seit Jahrzehnten rund um den Globus. Dieser Trend der Ausdehnung des Lebens ist ein wichtiger Wachstumsmotor: Investitionen in Bildung bringen höhere Erträge; die niedrigere Sterblichkeit hebt das Bevölkerungswachstum. Allerdings werden Geschwindigkeit und Auswirkung des Trendclusters nach wie vor unterschätzt: Prognosen für die Lebenserwartung und für die Größe des Gesundheitssektors sind wahrscheinlich noch immer zu niedrig - der Anpassungsbedarf in Politik und Wirtschaft ist somit größer als von vielen gedacht. [mehr]
14. Juni 2005
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Humankapital ist der wichtigste Produktionsfaktor in modernen Volkswirtschaften - und Ausbildung ist eine Investition, die höheres Einkommen in der Zukunft nach sich zieht. Die in der Einführungsstudie identifizierten Wachstumsstars der kommenden Jahre bauen ihren Erfolg auf einem kräftigen Anstieg des Humankapitals auf. Erfolgsmodelle wie Spanien und Südkorea zeigen, dass politische Veränderungen das Humankapital nachhaltig beeinflussen können. [mehr]
9. Februar 2005
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Fundierte langfristige Wachstumsprognosen stehen nach der New Economy-Euphorie und wiederholten Krisen in Schwellenländern im Blickpunkt. Mit Hilfe von "Formel-G" analysieren wir die Ursachen für langfristiges Wachstum und erstellen Prognosen für 34 Volkswirtschaften bis in das Jahr 2020. Indien, Malaysia und China werden laut "Formel-G" die höchsten Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts in den Jahren 2006 bis 2020 aufweisen. Starkes Bevölkerungswachstum, eine kräftige Zunahme des Humankapitals und mehr Handel mit dem Ausland ermöglichen Wachstumsraten von über 5% pro Jahr. Irland, die USA und Spanien werden die wachstumsstärksten OECD-Länder sein. [mehr]
2.6.7