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Europäische Banken: Geht der Erholung die Puste aus?

18. August 2016
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Während sie 2014 und 2015 beträchtliche Fortschritte erzielen konnte, hat die europäische Bankenbranche in diesem Jahr bislang den Rückwärtsgang eingelegt. Erträge und Gewinne schrumpfen wieder und die Möglichkeiten, dies durch eine geringere Kreditrisikovorsorge zu kompensieren, scheinen ausgeschöpft. Einmal mehr haben Kosteneinsparungen mit dem Einnahmerückgang nicht Schritt halten können. In einem anhaltend schwierigen Umfeld dürften die Banken nicht umhin kommen, noch einschneidendere Maßnahmen zu ergreifen, um sich langfristig wieder robust und tragfähig aufzustellen (nur auf Englisch verfügbar). [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Banken und Finanzmärkte"

230 (133-144)
23. Juli 2015
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133
Die Geldmarktfonds im Euroraum weisen nach langer Durststrecke wieder Wachstum auf, wie aus den jüngsten Daten der EZB hervorgeht. Im März 2015 verwalteten sie Vermögenswerte in Höhe von EUR 1.032 Mrd., was einem Anstieg von EUR 120 Mrd. gg. Vj. entspricht. Ein ähnlich hoher Anstieg des verwalteten Vermögens wurde zuletzt vor der Finanzkrise verzeichnet, welche den Beginn eines lange andauernden Rückgangs markierte. Erstaunlicherweise setzte der Aufwärtstrend ein, während die Geldmarktrenditen Rekordtiefstände erreichten, besonders für den Euro. Was also sind die Gründe für das Wachstum der Geldmarktfonds? [mehr]
16. Juli 2015
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Die Blockchain-Technologie wird derzeit in vielen On- und Offlinemedien kontrovers diskutiert. Im Prinzip handelt es sich bei dieser Technologie um ein dezentrales Buchungssystem, welches über Peer to Peer(P2P)-Netzwerke koordiniert werden kann. Aufkommende Eigentums- und Sicherheitsfragen bei den über das Buchungssystem dezentral geleiteten Transaktionen werden ebenfalls über P2P-Mechanismen, also auch ohne zentrale Instanz geregelt. Eigentumsverhältnisse werden durch den digitalen Austausch von kryptographischen Schlüsseln (öffentlich vs. privat) geklärt, während Fälschungen mit Hilfe des kryptographischen „Proof of Work“-Systems weitgehend ausgeschlossen werden können. Somit ermöglicht die Blockchain-Technologie beispielsweise den schnellen und kostengünstigen Transfer von Vermögenswerten und Finanzprodukten zwischen Individuen, die sich weder kennen noch vertrauen, ohne dass ein Intermediär zur Reduzierung vorhandener Informationsasymmetrien dazwischengeschaltet werden muss. [mehr]
1. Juli 2015
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Die derzeit vorgestellten Digitalisierungsstrategien traditioneller Banken greifen zu kurz und bieten oft nur fragmentierte Insellösungen. Isoliert nach Geschäftsbereichen, gemäß dem kaum innovationsfreundlichen Siloprinzip, werden viele (digitale) Finanzinnovationen vor allem am Kunden-Frontend erlebbar gemacht und auch gerne angenommen. Aber der große Wurf wird den Banken damit nicht gelingen. [mehr]
24. Juni 2015
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Anleger mit Migrationshintergrund werden im Privatkundengeschäft von Banken immer wichtiger. In Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth haben wir die Risikoeinstellungen dieser Kundengruppe mit Hilfe von Daten des Sozio-Ökonomischen Panels untersucht. Aus den Ergebnissen lassen sich Implikationen für die passgenaue Beratung von Kunden mit Migrationshintergrund ableiten. Banken können so die Qualität der Beratung zum Vorteil des Kunden erhöhen - und zugleich einen wichtigen Wachstumsmarkt erschließen. [mehr]
22. Juni 2015
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In Q1 wuchs die deutsche Wirtschaft um 0,3% ggü. Vorquartal, wobei der Zuwachs damit etwas geringer als erwartet ausfiel. Daher sehen wir aktuell eine Zunahme des BIP um 1,6% für 2015. Die Bauinvestitionen dürften in diesem Jahr um rd. 2,7% zulegen, weiter vor allem getragen durch den Wohnungsbau. Historisch und im Jahresvergleich ist Baugeld weiterhin sehr günstig. Aufgrund der nun wieder höheren Renditen für Bundesanleihen könnte der Tiefpunkt jedoch in Q2 erreicht worden sein. [mehr]
11. Juni 2015
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Den europäischen Banken ist ein guter Start ins Jahr 2015 geglückt. Die Geschäftsvolumina haben angezogen, auch die Qualität der Aktiva hat zugenommen und die Profitabilität ist dank des fortschreitenden Umbaus in der Branche gestiegen. Die neuen, umfangreichen Interventionen der EZB haben die Stimmung an den Kapitalmärkten aufgehellt und zum anhaltenden Rückgang des Euro-Wechselkurses beigetragen – was unter dem Strich für die Banken von Vorteil gewesen sein dürfte (nur auf Englisch verfügbar). [mehr]
5. Juni 2015
139
Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige legte im ersten Quartal des Jahres einen starken Auftakt hin (+0,8% gg. Vq.). Kredite an die Industrie machten verlorenen Boden gut, aber auch das Geschäft mit dem Dienstleistungssektor und den Selbstständigen entwickelte sich robust. Die Konvergenz unter den Bankengruppen setzte sich mit Ausnahme der Landesbanken fort. Bei den Finanzierungsalternativen enttäuschten sowohl Anleihe- als auch Aktienemissionen. Die deutsche Volkswirtschaft wuchs in Q1 schwächer als erwartet (+0,3% gg. Vq.), jedoch bleibt die zugrundeliegende Dynamik solide. Alleiniger Wachstumstreiber war die Binnenwirtschaft, insbesondere der private Konsum. Höhere Investitionen kompensierten nur den Lagerabbau. Die Wachstumsprognose für 2015 wurde auf 1,6% gesenkt. [mehr]
18. Mai 2015
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Geldmarktfonds sind in Europa und den USA ein wichtiger Akteur an den Finanzmärkten. Sie bieten einerseits den Anlegern Kapitalschutz und tägliche Liquidität und stellen andererseits kurzfristige Finanzierungen an den Geldmärkten zur Verfügung. Allerdings unterscheiden sich die Struktur und die wirtschaftliche Funktion der Märkte in Europa und den USA. In Europa, wo der Markt aus zwei klar unterscheidbaren Segmenten besteht, sind Geldmarktfonds vor allem als Intermediäre innerhalb des Finanzsektors tätig und konzentrieren sich bei ihren Investitionen in hohem Maße auf Bankschuldverschreibungen. In den USA dagegen bestehen einheitliche Standards für den Sektor, und das Geschäft der Geldmarktfonds ist stärker auf die direkte Intermediation zwischen den Nichtfinanzsektoren ausgerichtet. [mehr]
28. April 2015
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Etablierte Banken sollten sich jetzt zu einem digitalen plattformbasierten Banken-Ökosystem wandeln. Mit den bestehenden Digitalisierungsstrategien wird den Banken der große Wurf nicht gelingen, um sich mittel- bis langfristig im Wettbewerb behaupten zu können. Einige Geschäftsmodelle, Vertriebs- und Kommunikationskanäle, Produkte, Dienste sowie Prozesse, vor allem aber der Umgang mit Daten, müssen neu gedacht und reformiert werden. Eine grundlegende, dem digitalen Zeitalter angemessene Reform bietet jetzt die Chance, dass sich traditionelle Banken die Stärken und insbesondere die Monetarisierungsstrategien (Walled Garden) der erfolgreichen digitalen Ökosysteme bewusst und zu eigen zu machen. [mehr]
8. April 2015
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In Europa sind die Schweiz und Deutschland traditionell „Schlusslichter“ bei der Wohneigentumsquote, trotz Anstiegen ggü. den 1990er Jahren. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig: Beide Länder verfügen über einen vergleichsweise gut entwickelten Mietmarkt – gewissermaßen Ursache und Folge des geringeren Eigentümeranteils. Hinzu kommen jeweils spezielle historische Gründe, wie die Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg, der zur Stärkung des Mietangebots beitrug, und die Auswirkungen der deutschen Teilung (nach wie vor niedrigere Eigentumsquoten in den neuen Bundesländern). [mehr]
30. März 2015
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Das Zusammenspiel von strukturell langsamerem Wachstum des Welthandels, zunehmender Lokalisierung der Produktion, demografischem Wandel, den von politischer Seite veränderten Rahmenbedingungen und einem sich weiter verschärfenden internationalen Wettbewerb dürfte auf mittlere Sicht eine erhebliche Herausforderung für die deutsche Exportwirtschaft darstellen. Die Binnenwirtschaft dürfte daher künftig wieder eine größere Rolle spielen. Die Politik kann helfen, diesen Wandel zu gestalten. Die deutschen Exporteure könnten dadurch mittelfristig noch stärker zu global agierenden Unternehmen werden, wobei die Reaktion auf Branchenebene unterschiedlich ausfallen dürfte. Die generierten Gewinne könnten für eine alternde, stärker binnenorientierte Volkswirtschaft in den nächsten Dekaden ein Segen sein. [mehr]
20. März 2015
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Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland der Bau von rund 285.000 Wohnungen genehmigt. Dies entspricht einem Plus von 5,4% gg. 2013. Damit setzt sich der seit 2009 andauernde Aufwärtstrend bei den Baugenehmigungen fort. Die Bauzinsen waren 2014 weiter rückläufig und lagen im Durchschnitt des 4. Quartals bei 2,2%. Insgesamt dürfte Baugeld auch 2015 außerordentlich günstig bleiben. Die deutsche Konjunktur expandierte im 4. Quartal 2014 um 0,7% gg. Vq. Für 2015 erwarten wir ein BIP-Wachstum von 2%. Die Bauinvestitionen dürften insgesamt erneut stärker als die Gesamtwirtschaft wachsen und um rd. 2,7% zulegen (2014: 3,6%). [mehr]
6.4.1