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Libra – eine globale Herausforderung im Zahlungsverkehr und für Zentralbanken?

21. August 2019
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Mit dem Libra-Projekt will Facebook sowohl eine private, durch einen Korb harter Währungen gedeckte digitale Währung als auch ein globales Zahlungsnetzwerk schaffen. Das fordert viele etablierte Akteure im Finanzsystem heraus – u.a. Zentralbanken, Kreditinstitute und Zahlungsanbieter. Facebook kann Libra-Dienste in seine digitalen Plattformen integrieren und von starken Netzwerkeffekten profitieren. In Europa würde Libra auf einen wettbewerbsintensiven, aber fragmentierten Markt für digitale Zahlungen stoßen. Als Währung wird Libra für die Europäer mit einem Wechselkursrisiko verbunden sein. Würde die EZB die Zinssätze allerdings deutlich unter null drücken, könnte Libra einen einfachen digitalen Ausweg bieten. Die Kehrseite der Medaille wäre jedoch ein Verlust an Souveränität für Europa. [mehr]

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206 Dokumente
3. August 2020
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Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen bleibt weiterhin eines der bestimmenden Themen. Das gilt insbesondere für die USA, wo die jüngst weiter hohen Neuinfektionszahlen eine Diskussion um die erneute Verschärfung der Eindämmungsmaßnahmen in verschiedenen Bundesstaaten befeuern. Das wäre ein Dämpfer für wirtschaftliche Erholung. Die Corona-Krise hat in den USA deutliche Spuren am Arbeitsmarkt hinterlassen. Nachdem das FPUC-Programm zur Unterstützung der Arbeitslosen Ende Juli ausgelaufen ist, ringen Republikaner und Demokranten weiter um ein Folgepaket. Bis dahin könnte FPUC verlängert werden. Auch in der Eurozone sind die Corona-Fallzahlen weiterhin ein Thema. Die wirtschaftliche Erholung wird auch hier davon bestimmt, ob Eindämmungsmaßnahmen wieder verschärft werden müssen. Hinweise, mit wie viel Schwung die deutsche Wirtschaft in die zweite Jahreshälfte gestartet ist, dürften die Juni-Zahlen zu den Auftragseingängen und der Industrieproduktion geben. Zu Wochenbeginn zeichnet die Veröffentlichung der finalen PMIs das aktuelle Stimmungsbild im Juli nach. [mehr]
27. Juli 2020
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Die weiter steigenden Corona-Fallzahlen in großen Teilen der Welt trüben die wirtschaftlichen Erholungsperspektiven (nicht nur) der deutschen Exportwirtschaft ein. Gleichwohl überraschten die PMI-Daten am letzten Freitag positiv. Der Verhandlungserfolg beim EU-Gipfel bildete den wirtschaftspolitischen Höhepunkt der letzten Woche. Nach den heutigen ifo-Daten sind die BIP-Zahlen für Deutschland für das 2. Quartal der wichtigste Datenpunkt in der kommenden Woche. Auch in den USA werden BIP-Zahlen für Q2 erwartet. Zudem dürften die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA aufzeigen, ob die anhaltende Corona-Krise wieder tiefere Spuren am Arbeitsmarkt hinterlässt. In der letzten Woche war hier wieder ein Anstieg zu verzeichnen. [mehr]
20. Juli 2020
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Am Wochenende konnte beim EU-Sondergipfel noch keine Einigung erzielt werden. Im Gegenteil: Die sehr zähen Verhandlungen zum geplanten Wiederaufbaufonds, der die europäische Wirtschaft wieder auf Kurs bringen soll, sind ins Stocken geraten. Vor dem Hintergrund der nach wie vor schwierigen Wirtschaftslage hat die EZB letzte Woche im Anschluss an ihre Ratssitzung betont, das PEEP-Programm von EUR 1350 Mrd. bis mindestens Ende Juni 2021 fortzuführen. In dieser Woche dürften die zur Veröffentlichung anstehenden Juli-Einkaufmanagerindizes von besonderem Interesse sein. Auch wenn in vielen Volkswirtschaften ein weiterer Anstieg auf Werte von leicht über 50 (Wachstumsgrenze) erwartet wird, dürfte die Wirtschaftserholung insgesamt nur schleppend voranschreiten. In den USA geht von dem derzeitigen Infektionsgeschehen gar ein Rückschlagpotenzial für die Wirtschaft aus. [mehr]
10. Juli 2020
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Die Arbeitslosenquoten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen standen bereits während der Finanz- und Eurokrise im Fokus. Nun hat die Corona-Krise in vielen Ländern zu massiven Verwerfungen an den Arbeitsmärkten geführt. Allerdings entwickelte sich die offizielle Jugendarbeitslosigkeit international sehr divers. In einigen Ländern ist die Arbeitslosenquote sogar kräftig gefallen. [mehr]
9. Juli 2020
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Derzeit halten wir an unseren Prognosen vom Mai fest und erwarten für die USA bzw. den Euroraum eine Kontraktion um 7,1% bzw. 12,0% in diesem Jahr. Die US-Daten fielen zwar zuletzt besser aus, was aber durch die erneuten Ausbrüche und eine langsamere Öffnung der Wirtschaft wieder zunichte gemacht werden dürfte. In Europa könnten dagegen leichte Aufwärtsrisiken bestehen, da das Hochfahren der Wirtschaft bisher relativ erfolgreich verlief. Unsere Wachstumsprognose für China haben wir für 2020 kürzlich auf +1,1% nach oben korrigiert, da sich eine nahezu V-förmige Erholung abzeichnet. [mehr]
26. Juni 2020
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Machine learning, with all of their processing power, they’re able to more quickly highlight or find patterns in big data that would have otherwise been missed by human beings. Machine learning is a tool that can be used to enhance humans’ abilities to solve problems and make informed inferences on a wide range of problems, much wider than financial services for example helping diagnose diseases to coming up with solutions for global climate change. [mehr]
17. Juni 2020
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Unser persönliches, geschäftliches, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben beginnt sich zu verändern. Diese Ausgabe von Konzept untersucht 20 Lebensbereiche, die nach Covid-19 nicht mehr so sein werden wie zuvor. Viele schwierige Fragen sind zu beantworten - von der Arbeit im Homeoffice über die dramatischen Auswirkungen auf die Wirtschaft bis hin zur Finanzierung der gigantischen Konjunkturmaßnahmen. Das globale Gesundheits- und Wirtschaftsumfeld ist nach wie vor hochgradig unsicher. Angesichts dessen ist die Art und Weise, wie wir die Probleme verstehen ebenso wichtig wie die Art und Weise, wie wir sie angehen. [mehr]
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