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Die Deutschland-Diagnose – wie es jetzt wieder aufwärts geht

18. Oktober 2023
In der neuen Folge von Podzept spricht Stefan Schneider über die Problemzonen der deutschen Wirtschaft. Unterm Strich erwartet DB Research im kommenden Jahr nur ein Wachstum von 0,3%. Zugleich aber identifiziert Schneider auch erste Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Deutschland"

573 Dokumente
21. Februar 2024
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Sollten sich die deutschen Stimmungsdaten Ende der Woche gemäß den Erwartungen zeigen, würden sie unserer Ansicht nach immer noch auf ein leicht negatives Wachstum in Q1 hindeuten. Auch die Bundesbank erwartet nun für den Jahresbeginn einen geringen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Im Gegensatz dazu zeigt sich die Konjunktur in vielen EWU-Ländern so robust, dass wir die Wachstumsprognose für das laufende Jahr leicht angehoben haben. Mit Blick auf die EZB halten wir weiterhin eine erste Zinssenkung im April für plausibel, rechnen allerdings nur noch mit 25 Basispunkten. Die US-Fed dürfte hingegen erst im Juni folgen. [mehr]
20. Februar 2024
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Two large German industrial sectors have experienced significant losses in domestic production during the last few years: the automotive and the chemical industries. In the automotive industry, production level in Q4 2023 was 21% below the former peak reached in autumn 2017. Chemical output in Germany was 27% lower than at its the former peak.
Compared to the significant drop in domestic production, employment in both sectors has remained quite stable during the last few years. The number of employees in the automotive industry declined moderately between 2018 und 2022 but has stabilised since. Employment in the chemical industry was even only 2% below its peak at the latest reading.
In our view, production volumes in both sectors are unlikely to return to former peaks. Thus, we expect employment in these sectors to decline before long, as an adaptation to lower production volumes and probably also as a result of more automatisation and efficiency gains. [mehr]
19. Februar 2024
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Deutschland hinkt bei der Digitalisierung hinterher. Ein Beispiel dafür ist das E-Government. Innerhalb Deutschlands gibt es signifikante Unterschiede zwischen Kreisen und Bundesländern. Interessanterweise schneidet Bayern besser ab und scheint einen zentraleren Ansatz als andere Bundesländer zu verfolgen. Erfolgreiche IT-Projekte in der öffentlichen Verwaltung beruhen wohl generell auf einer klaren zentralen Steuerung. Wir denken, auch Deutschland muss diesen Weg beschreiten, um eine öffentliche Cloud zu implementieren, die Registermodernisierung erfolgreich umzusetzen und umfassend digitale Dienste für Bürger und Unternehmen anzubieten. [mehr]
14. Februar 2024
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Die Spannung steigt. Wann werden EZB und Fed die Leitzinsen senken? In der Eurozone und insbesondere Deutschland stottert der Konjunkturmotor. Die traditionellen und energieintensiven Industrien stehen weiterhin unter Druck. Das könnte auch die Inflation dämpfen und die EZB könnte die Zinsen bereits im April senken. Nachdem diese Woche die US-Inflation etwas stärker zulegte als erwartet, erscheint eine Zinssenkung der Fed im März unwahrscheinlich. Die EZB könnte die Leitzinsen also vor der Fed senken. [mehr]
13. Februar 2024
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Production in the manufacturing industry in Germany dropped by 1.2% in 2023 in real terms. This was the second decline in a row (2022: -0.2%) and the fourth decline in the last five years. Thus, industrial output was roughly 9% below the record level of 2018. Since manufacturing output dropped significantly in both Q3 and Q4 2023 (-2.0% and -2.2% qoq respectively), 2024 starts with a significant negative statistical overhang. Sentiment indicators seem to have reached a bottom, but business expectations are still far in negative territory. The negative impact of the recent increase in interest rates on domestic industrial production will likely become visible with a time lag because companies have been able to partly compensate the downturn in new orders by working off the orders booked before 2023. We have revised our forecast for manufacturing production in Germany in 2024 to -2.5% down from -1.5%. In this report, we also look at the economic development in major industrial sectors in Germany. [mehr]
12. Februar 2024
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In early February, the German parliament approved the 2024 budget, ending a prolonged period of uncertainty and provisional budget management. But, torn between the intensifying consolidation requirements under the debt brake and the need to solve the economy's cyclical and structural challenges, the coalition government has already started to debate the upcoming 2025 budget. This fiscal policy debate appears unlikely to be settled anytime soon. In this note we discuss three possible scenarios for how the budget 2025 process might play out. [mehr]
9. Februar 2024
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Viele Jahrzehnte lang gab es in Deutschland und in den USA Zeiten geteilter wirtschaftlicher Unsicherheit. Nachrichtenbasierte Unsicherheitsindizes für die USA und Deutschland waren stark korreliert. Von den USA ausgehende Schocks wie der 11. September 2001 oder die Finanzkrise lösten in Deutschland eine erhöhte politische Unsicherheit aus. Und Schocks, die von Europa ausgingen – die Staatsschuldenkrise oder der Brexit – erhöhten die Unsicherheit in beiden Volkswirtschaften. Im Vergleich zu solchen externen Schocks verursachten selbst wichtige wirtschaftspolitische Debatten in Deutschland, wie die Agenda-Reformen Mitte der 2000er Jahre, wenig Unsicherheit. [mehr]
8. Februar 2024
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The German government this week agreed on the main features of a new power plant strategy. It is intended to address the problem that there will continue to be phases in the future when weather-dependent renewable energies are unable to cover the entire demand for electricity. Back-up power plants with base load capability are currently a necessary building block of an energy strategy based on renewables. German government has decided to bank on hydrogen-ready gas-fired power plants. The government aims to establish a new capacity mechanism by 2028 whereby power plant operators are remunerated for providing secured capacity via tenders. In a first step, 10 gigawatts (GW) of capacity are to be put out to tender in the short term (4 x 2.5 GW). This corresponds to around 20 power plant units. Pending further details, we believe that these plans for a capacity market are a positive development. In our view, it promises greater investment and thus energy security than the alternative of relying on market incentives, i.e., electricity prices remaining temporarily high enough in future to be able to operate such power plants profitably even at low capacity utilisation. One of the major challenges of the future is to obtain sufficient (green) hydrogen for the operation of power plants and industrial processes. [mehr]
7. Februar 2024
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Regierung ringt weiter um künftigen finanzpolitischen Kurs. Nach vier krisenbedingten Ausnahmejahren will die Bundesregierung in diesem Jahr wieder die reguläre Grenze der Schuldenregel einhalten. Auch wenn sie im nun erzielten Haushaltskompromiss die „Balance zwischen Zukunftsinvestitionen, sozialer Sicherung, steuerlicher Entlastung und Konsolidierung“ gewahrt sieht, geht die Debatte über die weitere finanzpolitische Ausrichtung unvermindert weiter. Und angesichts der Tatsache, dass bereits zwei Drittel des Bundeshaushaltes für Sozial-, Personal- und Zinsausgaben gebunden sind – und das Wachstumspotenzial weiter absinken dürfte –, dürften sich die Ausgabenspielräume auf absehbare Zeit in sehr engen (grundgesetzlichen) Grenzen halten. [mehr]
31. Januar 2024
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FED-Sitzung am Mittwoch: Nachdem die EZB ihre Leitzinsen letzte Woche unverändert ließ, aber mit insgesamt taubenhafteren Einschätzungen zur weiteren Konjunktur- und Preisentwicklung unsere Erwartungen einer ersten Zinssenkung im April gestützt hat, dürfte die Fed heute einen ähnlichen Kurs einschlagen. Auch sie wird die Zinsen unverändert lassen und ebenfalls den Weg für eine Zinssenkung (spätestens) in Q2 bereiten. In der Pressekonferenz dürfte Powell herausstellen, dass über Zeitpunkt und Ausmaß datenabhängig, von Sitzung zu Sitzung entschieden wird. Damit hält er einerseits die Tür für einen Zinsschritt schon im März offen, würde aber andererseits die Spekulation wohl nicht weiter befeuern. [mehr]
37.4.8