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Immobilienpreise: Korrektur wahrscheinlich

21. April 2022
Die Preise für Wohnraum sind in den vergangenen zehn Jahren rasant gestiegen. Besonders in deutschen Großstädten explodierten die Hauspreise. Doch damit könnte bald Schluss sein, sagt Jochen Möbert in der neuen Ausgabe von Podzept. [mehr]

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21. Juli 2022
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Deutschlands Leistungsbilanz verändert sich. Aktuell reduziert der „Terms of Trade“-Schock den Überschuss in der Güterbilanz. Aber auch strukturelle Faktoren wie eine geringere Bedeutung der Industrie und die Demografie deuten geringere Überschüsse an. Zudem erwarten wir ein weiteres Abschmelzen der Defizite in der Dienstleistungsbilanz. Die Überschüsse aus der Primär- und Sekundärbilanz dagegen dürften weiter zulegen. In Summe wird insbesondere gemessen am BIP die Leistungsbilanzquote im Jahr 2022 kräftig fallen und auch danach tendenziell deutlich niedriger liegen als in der Vergangenheit. Entsprechend dürfte die Kritik an Deutschlands Überschüssen zunehmend verstummen. [mehr]
20. Juli 2022
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Im Gesamtjahr 2022 dürfte das BIP-Wachstum nur noch 1,2% erreichen und im Jahr 2023 dürfte das BIP um 1% schrumpfen, da die negativen Effekte der Gas-Krise fortbestehen und zudem die US-Wirtschaft in eine Rezession rutschen könnte. Wir erwarten eine jahresdurchschnittliche Inflationsrate von 8% im Jahr 2022 und 6% im Jahr 2023. Für das Jahresende 2022 rechnen wir mit 5-10-jährigen Hypothekenzinsen von 2,45% und bis zum Jahresende 2023 mit einer weiteren Erhöhung auf 2,95%. Die Angebotsknappheit dürfte später beseitigt sein, als wir es im Wohnungsmarktausblick 2022 berechnet hatten. Angesichts der seit Dezember deutlich gestiegenen Hypothekenzinsen ist die Erschwinglichkeit kräftig gefallen. [mehr]
19. Juli 2022
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Auf dem Weg in die Rezession. In unserem Baseline-Szenario wird die Gas-Krise – auch ohne umfassende Rationierung – zusammen mit der US-Rezession und weiteren Hemmnissen zu moderaten BIP-Rückgängen in den kommenden Quartalen führen. Nach einer Expansion um 1 ¼% im Jahr 2022 dürfte das deutsche BIP 2023 um rund 1% schrumpfen. In einem „der Gashahn bleibt zu“-Szenario, könnte das BIP im Jahr 2023 um 5 - 6% einbrechen. [mehr]
1. Juli 2022
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Ab 2035 sollen in der EU nur noch klimaneutrale Pkw zugelassen werden dürfen. Grundsätzlich werden alle Weichen Richtung batterieelektrische Mobilität gestellt. Allerdings ist die Option, sogenannte E-Fuels einzusetzen, nicht gänzlich vom Tisch. Die Marktanteile von Elektroautos an den gesamten Neuzulassungen fallen innerhalb der EU aktuell sehr unterschiedlich aus. Süd- und osteuropäische Länder sind hier die Nachzügler. Um Akzeptanz der E-Mobilität zu erhöhen, muss der Ausbau der Ladeinfrastruktur massiv beschleunigt werden. Dies ist eine große Herausforderung, bei der auch der Staat gefragt ist. Der Trend in Richtung Elektromobilität hat am Automobilstandort Deutschland bereits einen spürbaren Strukturwandel ausgelöst. Die Netto-Bilanz dieses Strukturwandels für die Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland wird negativ ausfallen. [mehr]
22. Juni 2022
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After two years in the virtual world Deutsche Bank Research returned to Paris to host another highly successful Global Consumer Conference. Around 700 people and including 90 companies, attended over the three days of the conference. Company and investor engagement was extremely high with more than 7,000 meeting requests. Tom Sykes, Head of European Consumer Staples and Stephen Powers, Head of US Consumer Staples, co-hosts of the event, said: “Feedback has been very positive from the companies and investment communities and we look forward to seeing everybody again in Paris in 2023 for our celebratory 20th year!” [mehr]
15. Juni 2022
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Steigende Kosten und hohe Unsicherheit haben den Liquiditätsbedarf der Unternehmen und Selbstständigen in Q1 kriegsbedingt in die Höhe getrieben. Das Rekordplus der Kredite von 2,2% zu Beginn der Corona-Pandemie wurde eingestellt (ggü. Vj.: +4,9%). Es profitierten v.a. kurzfristige Kredite; das Wachstum der Bankengruppen konvergierte. Die Kreditzinsen legten um 0,25-0,5% zu, so kräftig wie zuletzt 2011. Anleiheemissionen liefen (noch) rund, im Gegensatz zum Aktiengeschäft. Die deutsche Volkswirtschaft ist im ersten Quartal mit einer leichten BIP-Zunahme von 0,2% ggü. Vq. knapp an einer technischen Rezession vorbeigeschrammt, den Unternehmensinvestitionen (inkl. Bau) und Lageraufbau sei Dank. Der private Konsum blieb dagegen schwach, der Außenbeitrag zum Wachstum war stark negativ. Die galoppierende Inflation trübt den Ausblick deutlich: direkt über die geringere Kaufkraft, indirekt über die Zinswende der EZB und höhere Finanzierungskosten. [mehr]
31. Mai 2022
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Deutsche Bank Research last week hosted its annual dbAccess German Corporate Conference for the 25th time. Joining the event this year were 300 participants, 70 of them attendees from top German blue-chip companies, representing around two thirds of the DAX index. There were more than 1,000 meeting requests between corporates and investors at the conference. [mehr]
30. Mai 2022
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Der weltweite Umsatz der Halbleiterindustrie erreichte mit USD 556 Mrd. für 2021 ein Allzeithoch. Trotzdem steht die Branche derzeit vor großen Herausforderungen, denn der aktuelle Halbleiterzyklus ist gekennzeichnet durch drei außergewöhnliche Entwicklungen: eine enorme Nachfrage aufgrund des Digitalisierungsschubs, Lieferengpässe und geopolitische Spannungen. Wegen des starken Anstiegs der Chipnachfrage werden derzeit in den USA, Asien und Europa neue Chipfabriken gebaut, um die Nachfrage zu decken. Wir gehen davon aus, dass der gegenwärtige Zyklus mindestens bis Ende 2023 andauern könnte. Wenn das globale Wachstum 2023/24 zurückgeht, dann dürfte auch die Nachfrage nach Halbleitern sinken, da die Halbleiterindustrie stark konjunkturabhängig ist. Es besteht das Risiko, dass sich die Interessenkonflikte zwischen China und anderen Ländern zu einem kalten Krieg im Technologiebereich ausweiten. Neue Chip-Architekturen und Chip-Designs werden die Leistung von Halbleitern weiter verbessern – und im nächsten Jahrzehnt wird die Branche in eine Post-Silizium-Ära eintreten. [mehr]
25. Mai 2022
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Im zweiten Pandemiejahr erhöhten die Privathaushalte ihre Bankeinlagen „nur“ noch um EUR 84,6 Mrd., denn negative Nominalzinsen und steigende Inflationsraten machten Einlagen zunehmend unattraktiv. Stattdessen investierten die Haushalte eine Höchstsumme von EUR 287,5 Mrd. in andere Finanzanlagen. Die Kreditvergabe erreichte mit EUR 76 Mrd. einen neuen Rekord, getragen vom Baukreditboom. Konsumentenkredite wurden hingegen netto zurückgezahlt (EUR -1,4 Mrd.). Im laufenden Jahr dürfte sich das Wachstum leicht abschwächen – sowohl bei Einlagen und anderen Finanzanlagen als auch bei Krediten. [mehr]
31.2.4