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COVID-19 in Germany: Further restrictions ahead - no formal lockdown

19. November 2021
In the face of rapidly rising COVID-19 infection rates causing regional bottlenecks in intensive care units, the current caretaker federal government and heads of federal states agreed on further restrictions yesterday. From now on, the hospitalisation ratio in federal states will be the new single most important indicator to watch. It measures how many COVID-19 patients per 100,000 people have been hospitalised during the last 7 days. As soon as certain thresholds are exceeded, new restrictions will come into effect. In this Germany Blog, we explain the new thresholds and measures in detail and provide an economic assessment to illustrate the impact. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Deutschland"

479 Dokumente
18. Mai 2022
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Als die Fed im März das erste Mal in diesem Zyklus ihren Leitzins anhob, lag die US-Inflationsrate bei 8,5%. In der EWU erreichte die Inflationsrate zuletzt 7,5% und die EZB scheint sich nunmehr dazu durchzuringen, im Juli den Einlagenzinssatz von seinem Rekordtief von minus 0,5% um 25 Bp anzuheben. Der Fairness halber sollte man den Notenbanken zugestehen, dass sich diesmal innerhalb kürzester Zeit ein perfekter Inflationssturm zusammengebraut hat. Der massiv verzögerte Kurswechsel der Geldpolitik nährt nun Zweifel, ob die Inflation in überschaubarer Zeit wieder unter Kontrolle gebracht werden kann. [mehr]
11. Mai 2022
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Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine schlagen sich nun auch in harten Konjunkturdaten nieder. So sanken die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im März 2022, dem ersten vollständigen Kriegsmonat, um real 4,7% gg. Februar, die Produktion gab um 4,6% gg. Vm. nach. Besonders betroffen ist die Automobilindustrie. Wir rechnen damit, dass die Materialengpässe und Störungen der Lieferketten noch weit bis ins 2. Halbjahr 2022 akut bleiben (Halbleiter wohl bis 2023). Die Kurzarbeit ist im April weiter gesunken; der Rückgang des Lkw-Maut-Fahrleistungsindex deutet auf einen schwachen Start ins zweite Quartal hin. Wir haben unsere Prognose für die Produktion im deutschen Verarbeitenden Gewerbe von +3% auf +1% gesenkt. [mehr]
5. Mai 2022
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In 2021, global sales in the semiconductor industry reached an all-time high of USD 556 bn. Despite this record figure, the industry currently faces severe challenges as the present semiconductor cycle is characterized by a triple whammy: Huge demand due to a boost for digitalization, COVID-related and non-COVID related supply shortages and geopolitical tensions. Due to the sharp rise in chip demand, new chip factories are currently being built in the US, Asia and Europe to meet rising demand over the next decade. We think, the present sales cycle will be extraordinary long. [mehr]
26. April 2022
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Oftmals wird das aktuelle Wirtschaftsumfeld mit den 1970er Jahren verglichen. Es gibt viele Parallelen: Hohe Rohstoffpreise, lockere Fiskalpolitik, eine lockere Geldpolitik und Kriege. Damals konnte die hohe Inflation – in Deutschland von durchschnittlich 5% pro Jahr – erst mit dem Zinsschock Anfang der 1980er Jahre eingefangen werden. Auch jetzt könnte die in Aussicht gestellte Geldpolitik, die die Zinsen wohl nur leicht über ihr neutrales Niveau bringen dürfte, eventuell nicht ausreichen, die Inflation unter Kontrolle zu bringen. Für Kapitalanleger drohen damit deutlich höhere Zinsen und eine Neubewertung. [mehr]
7. April 2022
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Nach technischer Rezession im Winterhalbjahr erwarten wir trotz des Krieges in der Ukraine und der hohen Inflation eine verhaltene wirtschaftliche Erholung ab dem Frühjahr. Für das Gesamtjahr 2022 rechnen wir mit einem BIP-Wachstum von 2,3%. Aufgrund der aktuell hohen Energie-, Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise dürften die Konsumentenpreise deutlich anziehen. Wir erwarten eine Inflationsrate von fast 7,0% im Jahr 2022. Für das Jahresende 2022 gehen wir von 5-10-jährigen Hypothekenzinsen von 2,45% aus und bis zum Jahresende 2023 von einer weiteren Erhöhung auf 2,95%. Die Angebotsknappheit am Wohnungsmarkt dürfte perspektivisch abnehmen, die Erschwinglichkeit dürfte im Jahr 2022 wegen höherer Zinsen und höherer Hauspreise sinken. [mehr]
1. April 2022
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Wir halten ein Zyklusende im Laufe der Dekade für sehr wahrscheinlich. Im Mittel unserer verschiedenen Ansätze rechnen wir trotz aller Unsicherheit mit dem Zyklusende im Jahr 2024. Nach dem Erreichen des Preisgipfels droht nicht zwangsläufig eine massive Korrektur, im Basisszenario erwarten wir ein isoliertes Zyklusende. Der geringere Zuzug und der dynamisch wachsende Neubau in den Pandemiejahren hat die fundamentale Angebotsknappheit in vielen Städten beseitigt. Die aktuelle Flüchtlingswelle führt nur temporär zu Engpässen. Wohnimmobilien bieten heute einen geringeren Inflationsschutz als in der Vergangenheit. [mehr]
30. März 2022
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Trotz des langjährigen Ausbaus der erneuerbaren Energien ist Deutschland – wie die meisten anderen Industrieländer der Welt – immer noch auf fossile Energieträger angewiesen. Deutschland importiert fast 70% seiner Energieressourcen, wobei Russland derzeit der größte Lieferant von fossilen Energien ist. Deutschland ist bestrebt, seine Abhängigkeit von Energieeinfuhren aus Russland so schnell wie möglich zu verringern und plant einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien, wird aber auch in LNG-Infrastrukturen zur Diversifizierung der Gasversorgung investieren. Das kurzfristige Risiko, von den russischen Gas- und Öllieferungen abgeschnitten zu werden, ist im (industriellen) Wärmemarkt ausgeprägter und weniger schwerwiegend im Stromsektor. Ein schnellerer Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine Konsequenz aus der aktuellen Energiekrise, aber keine kurzfristige Lösung angesichts der begrenzten Möglichkeiten auf der Angebotsseite. [mehr]
28. März 2022
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Aufgrund des Krieges in der Ukraine dürften die Unternehmen ihre kurzfristige Liquidität weiter erhöhen, v.a. die Industrie (mehr als die Dienstleister). 2021 stiegen die Kredite an Unternehmen und Selbstständige dank eines kräftigen Schlussspurts um 4,6% ggü. Vj. Kreditgenossenschaften und Großbanken profitierten, Auslandsbanken verloren Marktanteile. Aktienemissionen stellten einen neuen Rekord auf, das Anleihegeschäft normalisierte sich. Die Zinsen dürften 2022 steigen. Der Krieg belastet den wirtschaftlichen Ausblick und drängt die Verbesserung der Pandemielage vorerst in den Hintergrund. 2022 ist ein BIP-Wachstum von 2,7% zu erwarten, in einem pessimistischen Szenario wären es allerdings nur 1-1½%. Im Winterhalbjahr dämpften Corona-Einschränkungen, Lieferengpässe und hohe Energiepreise. In Q4 schrumpfte das BIP um 0,3% ggü. Vq. und dürfte auch in Q1 leicht zurückgehen. [mehr]
9. März 2022
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Ukraine-Krieg bremst Konjunkturerholung, beendet sie aber nicht. In einem moderaten Energiepreisszenario (neue Basisprognose) erwarten wir ein Wachstum des deutschen BIP in 2022 zwischen 2 ½% und 3% (vorher 4%). Höhere Staatsausgaben dürften die Wachstumsverluste etwas begrenzen. In einem schwerwiegenderen Szenario könnte die Inflation auf 6 ½% bis 7% steigen, da die Öl- und Gaslieferungen zumindest vorübergehend gestoppt werden. Das jährliche BIP-Wachstum dürfte auf magere 1% bis 1 ½% sinken. [mehr]
21. Februar 2022
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James Brand, Head of European Utility Research has just published a new report discussing the ambitious targets set by Germany's coalition government, arguably Europe's most ambitious decarbonisation targets. The targets aims to transform Germany's power market, reaching 80% renewable generation by 2030 while closing its remaining nuclear plants and phasing out coal and could put Germany at the forefront of the energy transition. He uses an hourly German power market model to analyse how its targeted mix can adapt to the biggest challenges of energy transition: renewable intermittency and demand seasonality. [mehr]
29.10.3