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State elections: Eyes peeled for AfD’s scoring, little impact on federal race

2. Juni 2021
Next Sunday’s regional election in the small eastern German state Saxony-Anhalt is the last electoral test in the run-up to the federal election in September. Polls suggest that the CDU will remain the strongest political force, despite being challenged by the right-wing AfD. Even a narrow win would be a positive for the CDU’s federal campaign. Whereas an AfD victory would be a (non-lethal) blow for Laschet’s election campaign. The federal election campaign is just heating up. The electorate seems a little disenchanted with Greens and their chancellor candidate, allowing the Conservatives to regain the lead in the neck-and-neck race in the polls. Still, the two parties are polling too close to speak of a turning point (yet). [mehr]

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441 Dokumente
22. Juli 2021
1
Germany has weathered the COVID-19 crisis better than most other EMU partners. With a much smaller output gap and additional headwinds from several structural trends it is more prone to experience higher inflation, in fact, it already has. Given that the ECB will aim its policy towards the EMU average inflation, German inflation could exceed the 2% mark for several years, without triggering an ECB policy response. The ECB's new strategy with the increased 2% symmetric inflation target - implying the acceptance of inflation overshoots - and its announced preparedness to wait until it is fully convinced that its policy has worked before adjusting its policy, make such a scenario even more likely. [mehr]
22. Juli 2021
2
Rund 220.000 Personen zogen netto im Jahr 2020 nach Deutschland. Die Lockdown-Monate verhinderten eine stärkere Zuwanderung und insbesondere der Zuzug von außerhalb der EU ist im Vergleich zum Vorjahr kräftig eingebrochen. Unsere Berechnungen legen nahe, dass die Zuwanderung auch im Jahr 2021 gegenüber 2020 nur leicht ansteigt. Da die Corona-Krise den Wohnungsneubau kaum beeinträchtigt, dürfte der geringere Zuzug den Wohnungsmangel erneut reduzieren. Für den Arbeitsmarkt könnte der verstärkte Arbeits- und Fachkräftemangel den Lohndruck über das gesamte Jahrzehnt erhöhen. [mehr]
14. Juli 2021
3
Konjunktur zur Jahresmitte 2021: Handel und Dienstleistungen auf Erholungskurs, Produktion leidet unter Lieferengpässen, hält sich aber stabil, höhere Inflation. * Im April 9% weniger Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahr. Insolvenzantragspflicht war im April 2021 weiterhin für Unternehmen ausgesetzt, bei denen die Auszahlung der seit November 2020 vorgesehenen Corona-Hilfen noch nicht erfolgt ist. * Großhandelspreise im Juni um 10,7% über Vorjahr. Basiseffekt nach niedrigen Preisen im Vorjahr. Zudem höhere Preise für Energie und Vorprodukte. * Lkw-Maut-Fahrleistungsindex im Juni um 7,7% über Vorjahr. * Mehr Neuinfektionen in Deutschland (7-Tage-Inzidenz auf 7,1 gestiegen), aber weiter weniger Intensivpatienten und Todesfälle. * Unser Corona-Update geht mit der heutigen Ausgabe in eine Sommerpause bis Anfang/Mitte August. [mehr]
12. Juli 2021
4
All eyes are on the next government’s EU fiscal stance. The Greens are advocating looser debt rules and turning the NGEU into a permanent fiscal capacity. However, in the two most plausible coalition scenarios, the Greens have to find common ground with either the Conservatives (black-green coalition) or the Liberals (traffic light coalition). Both call for re-instating the debt rules in the post-pandemic world and emphasize the one-off nature of the NGEU. Thus, we do not expect any significant shift of Germany’s EU fiscal policy course. The odds of an election surprise contributing to a stronger EUR remain low. The autumn debate about the reform of the SGP will be the first proof of this new/old fiscal stance. Beyond the immediate focus of financial markets, we also sketch which impulses we expect from the next German government in the areas of EU climate, trade, foreign policies and institutional reform. With respect to putting the Green Deal to work, we expect Germany to role-model green transformation at measured pace. The German response to this week’s “Fit for 55” legislative proposals is likely to be mixed. [mehr]
2. Juli 2021
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Im ersten Quartal 2021 schrumpfte die deutsche Wirtschaft aufgrund des anhaltenden Lockdowns um 1,8% ggü. Vorquartal. Vorlaufindikatoren für die Binnen- und die Exportwirtschaft deuten einen kräftigen Aufschwung im zweiten und dritten Quartal an. Für die Jahre 2021 und 2022 erwarten wir BIP-Zuwächse von 4,0% und 4,2%. Leicht fallende Inflationsraten im Jahr 2022 dürften für die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen eine Seitwärtsbewegung auf dem Niveau von 1,25% einläuten. Im Vergleich mit dem Zinsniveau von 5% im Jahr 2008 bleibt Wohneigentum erschwinglich. Im Jahr 2021 wird die Erschwinglichkeit wohl etwas sinken wegen höherer Hypothekenzinsen, schwacher Einkommensentwicklung und vermutlich weiter steigender Hauspreise. [mehr]
1. Juli 2021
6
Die Verbreitung der Delta-Variante wird in der Sommersaison 2021 Touristenströme umlenken, wenn einzelne Urlaubsländer – wie zuletzt Portugal – als Virusvariantengebiete eingestuft werden. Allerdings dürfte sich Delta in Kürze auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern durchsetzen. Es stellt sich daher die Frage, wie lange die Einstufung von Ländern mit einem hohen Delta-Anteil als Virusvariantengebiet zu rechtfertigen ist. Letztlich könnte die Einteilung in Risikogebiet und Hochinzidenzgebiet wieder sinnvoller sein. Sollte nach den Sommerferien ein Schutzkonzept an den Schulen fehlen und Delta zu Störungen des Schulbetriebs führen, könnte dies die Wahlentscheidung vieler Menschen beeinflussen. [mehr]
30. Juni 2021
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Die Kredite an Unternehmen und Selbstständige haben sich im ersten Quartal 2021 gut behauptet (EUR +27,3 Mrd., +3,7% ggü. Vj.). Der Markt ist zunehmend zweigeteilt: Das Kreditvolumen mit der Industrie sinkt, mit Dienstleistern und Selbstständigen expandiert es kräftig. Gleiches gilt für kurz- und mittel-/langfristige Kredite. Die Verbünde wachsen stetig, die Auslandsbanken sind auf dem Rückzug. Die Zinsen rutschten auf ein neues Rekordtief; Aktien- und Anleiheemissionen boomten. Der anhaltende Lockdown ließ die deutsche Wirtschaft in Q1 schrumpfen, vor allem der private Verbrauch brach ein. Infolge starker Importe sorgte auch der Außenhandel für negative Impulse. Angebotsseitige Engpässe und steigende Preise dämpften die Industrieproduktion. Ab Q2 dürfte die Konjunktur wieder Fahrt aufnehmen, da nun die Binnenwirtschaft zunehmend von den Lockerungen profitiert. Im Gesamtjahr 2021 dürfte das deutsche BIP um 4% zulegen. [mehr]
21. Juni 2021
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At last, the Conservatives revealed their 140-page election manifesto earlier this afternoon. The manifesto is centered on the key themes of stability and, as Laschet put it, “the triad of climate change, economic strength and social security” in a modernised state. The Conservatives (faithful to their name) thereby differentiate themselves from the Greens’ focus on faster change and transformation. We provide a summary of the key messages regarding EU, fiscal and climate policies in our note. [mehr]
21. Juni 2021
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Since the start of the COVID-19 pandemic the US has launched fiscal packages worth USD 5.3 trillion (25.5% of GDP). With new fiscal plans in the pipeline the total stimulus could even exceed USD 9 trillion (or 40% of 2020 GDP). Although the success of this bold US experiment is far from certain, it has started a new trend in fiscal policies. As low interest rates have depressed governments’ interest bills – despite surging debt – many observers advocate to make greater use of deficit spending for funding a public investment campaign over the next decade. Given weak growth prospects, restoring debt sustainability seems a Herculean task for high debt countries. But even some “fiscally prudent” countries like Germany face severe fiscal challenges due to rapid population ageing. [mehr]
21. Juni 2021
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Berlin ist wohl eine der lebenswertesten Städte der westlichen Welt. Doch der Berliner Wohnungsmarkt steht zurzeit vor großen Herausforderungen. Angesichts der gesellschaftlichen Spannungen in Berlin ist es dringend nötig, einen Kurswechsel in der Berliner Wohnungspolitik einzuleiten und angebotsorientierte Politikansätze mit dem Mieterschutz zu versöhnen. Der Neubau muss angekurbelt werden und es bedarf einer langfristigen Baubedarfsplanung sowohl auf Makro- als auch auf Mikroebene. Die Personaldecke der öffentlichen Verwaltung sollte gestärkt werden. Ein weiterer Eckpfeiler ist die Koordination der Baubedarfspläne in Berlin und Brandenburg. Der Mieterschutz sollte weiter gestärkt werden. Mit diesen und weiteren Maßnahmen könnte der Mangel an Wohnraum in Berlin im Laufe der Dekade sukzessive reduziert und vielleicht sogar beseitigt werden. [mehr]
16. Juni 2021
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Eine schwarz-grüne Koalition wäre ein Novum in der deutschen Koalitionsgeschichte auf Bundesebene. Um ein Stimmungsbild des Unternehmenssektors zu zeichnen, hat die Deutsche Bank repräsentativ 200 Unternehmen zu zentralen Wahlkampfthemen wie der Klimapolitik, einer aktiveren Industriepolitik, der europäischen Fiskalpolitik und den Auswirkungen der Rivalität zwischen den USA und China befragt. Ein zentrales, wenngleich nicht völlig überraschendes Ergebnis unserer Umfrage ist, dass der deutsche Unternehmenssektor kein monolithischer Block ist. Lesen Sie in unserer detaillierten Auswertung, bei welchen Themen der Unternehmenssektor geteilter Meinung ist. [mehr]
14. Juni 2021
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Q2-BIP sollte trotz des holprigen Aprils deutlich zulegen. Die harten Daten für April waren eher schwach. Die starke Auslandsnachfrage und die geringen Bestände in den Fertigwarenlagern deuten jedoch auf einen starken Aufschwung hin, sobald die angebotsseitigen Behinderungen nachlassen. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen der Verbraucher verbessern sich. Zusammen mit einer erwarteten Normalisierung der Sparquote sollte dies eine starke Stütze für das Wachstum des privaten Verbrauchs darstellen. Trotz des schleppenden Starts senken wir unsere BIP-Prognose für das zweite Quartal von knapp 2% gg. Vq. nicht. Seit Jahresanfang hat die deutsche Inflationsrate kräftig angezogen. Aufgrund der nach wie vor über den Erwartungen liegenden Preisdynamik und der Aussicht auf eine deutliche(re) Konjunkturbelebung in den Sommermonaten rechnen wir nunmehr damit, dass die VPI-Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2021 auf rund 2,8% steigen dürfte. In einzelnen Monaten könnte die Jahresteuerungsrate sogar auf bis zu 4% klettern. [mehr]
19.5.0