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Grüner Wasserstoff als Energieträger: Die Billionen-Euro-Frage

1. Februar 2021
Damit grüner Wasserstoff einen nennenswerten Beitrag zu einer klimaverträglichen Energieversorgung der Zukunft leisten kann, muss er (1) in großen Mengen, (2) kostengünstig und (3) möglichst CO₂-arm erzeugt werden. Wie dies gelingen soll, ist bislang nur theoretisch beantwortet. Hinzu kommen Herausforderungen bei Transport und Lagerung von Wasserstoff. Grüner Wasserstoff dürfte zunächst vor allem bei ortsgebundenen Großanwendungen eingesetzt werden, etwa in energieintensiven Industrien. Vorerst sind hierfür – wie so oft bei klimaverträglichen Technologien – staatliche Subventionen notwendig. Längerfristig könnte Wasserstoff auch bei einzelnen Verkehrsträgern zum Einsatz kommen (z.B. Luftverkehr, Schifffahrt). Wasserstoff ist theoretisch ein Energie-Multitalent. Nicht zuletzt wegen hoher Kosten dürfte sein Beitrag für die nationale und globale Energiewende in den nächsten ein bis zwei Dekaden jedoch noch überschaubar ausfallen. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Deutschland"

419 Dokumente
15. April 2021
1
Heute hat das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel für verfassungswidrig erklärt. Vor der Corona-Krise war der Mietendeckel das dominierende Thema im deutschen Wohnungsmarkt. Gleichzeitig ließ das Mietwachstum in vielen Städten nach. Das Mietwachstum könnte nun vielerorts wieder anziehen, da sehr viele ähnliche Initiativen in Deutschland wohl auch scheitern dürften. [mehr]
15. April 2021
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On Monday, the Green party will present their first chancellor candidate in the 41-year party history. The leadership tandem of Annalena Baerbock and Robert Habeck is set to decide amongst themselves whom to field as candidate for the September elections, successfully avoiding any semblance of a power struggle. In our view, the odds appear slightly tilted towards Annalena Baerbock. The decision will formally be confirmed at the party convention in June. [mehr]
14. April 2021
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133.571 neue Fälle in Deutschland in den letzten 7 Tagen. Anstieg um 31,5% gg. Vorwoche. Höchste Zahl an Neuinfektionen seit Ende 2020. 7-Tage-Inzidenz auf 153,2 gestiegen. Mehr Dynamik bei Todesfällen. * Bundeskabinett einigt sich auf „Bundesnotbremse“: In Kreisen mit 7-Tage-Inzidenz über 100 sollen bundeseinheitliche Regelungen gelten. * Kabinett beschließt Erhöhung des Kinderkrankengelds von 20 auf 30 Tage pro Elternteil sowie Testpflicht für Unternehmen. * IW Köln plädiert für Tilgung der Corona-Schulden über längeren Zeitraum. * Beherbergungsbetriebe verzeichneten im Februar 2021 76% weniger Übernachtungsgäste als im Vorjahr. * Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter erwirtschaften 2020 56% weniger Umsatz als 2019. [mehr]
13. April 2021
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The Conservatives’ beauty contest for Merkel’s potential succession is finally coming to a climax. On Sunday, CSU leader Söder threw his hat into the ring to compete with CDU leader Laschet in the race for the conservatives’ chancellor candidacy. With the CDU’s (the bigger sister party) executive body fully united behind Laschet on Monday, the scale has tilted in favour of Laschet. Söder is shying away of calling for all CDU/CSU members’ to cast their vote for the candidacy. This would be a highly confrontational move which would also unduly delay the election campaign entry of the candidate. We expect the final announcement within the course of this week, i.e. before the Greens present their candidate on April 19th. [mehr]
7. April 2021
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Weltwirtschaftlicher Ausblick des IWF: Globales BIP wächst 2021 um 6% und 2022 um 4,4%. Prognose wurde gegenüber dem Bericht vom Oktober angehoben. Prognose für Deutschland: 2021: +3,6%; 2022: +3,4%. * IWF legt zudem Finanzstabilitätsbericht vor. Warnung vor Überbewertungen, finanzieller Verwundbarkeit und asynchroner wirtschaftlicher Erholung zwischen Industrieländern und Schwellenländern. * Umsatz im Einzelhandel im Februar um 1,2% über Vormonat, aber um 9% unter Vorjahresmonat. Starke Spreizung in Segmenten setzt sich fort. * HDE-Konsumbarometer steigt im zweiten Monat in Folge, aber auf niedrigem Niveau. * Weniger Neuinfektionen in Deutschland, aber Daten wegen Ostern verzerrt. * Mehr Menschen auf Intensivstationen und leichter Anstieg bei Todesfällen. [mehr]
31. März 2021
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Das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen ist 2020 abgeflaut (+4% ggü. Vj.; Q4: +0,3% ggü. Vq.). Kredite an die Industrie stagnierten; bei Dienstleistern und im Verkehr gab es auch dank staatlicher Hilfskredite ein kräftiges Plus. Förderbanken und Verbünde hängten Landesbanken und private Kreditbanken ab. Die Unternehmen schichteten von kurz- in langfristige Kredite um. Die Einlagen stiegen stark, trotz rekordtiefer Zinsen. Anleiheemissionen brachen alle Rekorde. Die deutsche Wirtschaft zeigte sich in Q4 mit einem BIP-Wachstum von 0,3% ggü. Vq. überraschend stabil. Zwar ließ der Lockdown den privaten Verbrauch einbrechen. Dessen negativer Wachstumsbeitrag wurde jedoch vom Außenhandel und dem Lageraufbau mehr als kompensiert. Der Industrie gelang ein kräftiger Jahresendspurt. Infolge der im Frühjahr weiter bestehenden Einschränkungen erwarten wir nun für das Gesamtjahr 2021 ein Wachstum von 3,7%. [mehr]
31. März 2021
8
Die vom Lockdown verursachten Einschränkungen beim privaten Verbrauch dürften im ersten Quartal 2021 noch kräftiger als im vierten Quartal des letzten Jahres ausgefallen sein. Wir rechnen mit einer BIP-Kontraktion um 2%. Mit einem Temperaturanstieg und ersten Impferfolgen dürfte im Anschluss die Konjunktur kräftig zulegen. Für das Jahr 2021 erwarten wir ein Plus von 3,7%. Im Vergleich mit den hohen Zinsen zu Beginn des Zyklus bleibt Wohneigentum von der Zinsseite her erschwinglich. Die Erschwinglichkeit wird 2021 voraussichtlich etwas sinken aufgrund seitwärts laufender Hypothekenzinsen, schwacher Einkommensentwicklung und vermutlich weiter steigender Hauspreise. [mehr]
31. März 2021
9
Merkel’s Conservatives currently face major problems. Approval rates are in free fall as trust in the government’s crisis management has eroded. The CDU/CSU is polling at pre-crisis levels of below 30% fuelling speculation that not only Merkel but the Conservatives in total might not be part of the next government. The announcement of their chancellor candidate is unlikely to turn the tide for the Conservatives. A bold election manifesto on how to bring Germany forward after the deficiencies revealed by the crisis combined with convincing core personal are needed. Coalition options are back in focus with the Greens being the kingmakers in all scenarios. The political talk of the day is a Green-led traffic light coalition also at the federal level. Still, a conservative-green government remains our baseline scenario, but it is not a foregone conclusion anymore. [mehr]
29. März 2021
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Mit dem nahenden Ende der Ära Merkel steht Deutschland ganz besonders im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit. Und somit auch die Frage nach der zukünftigen Rolle, die Deutschland politisch und ökonomisch in der EU, aber auch global spielen wird. Marion Mühlberger erklärt in dieser neuen Ausgabe von Podzept, auf was es für Deutschland in diesem Jahrzehnt ankommt. [mehr]
24. März 2021
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Zum Beginn dieses wichtigen Wahljahres sieht sich Deutschland mit einer zunehmend multipolaren Welt, einer geschwächten liberalen, regelbasierten Weltordnung und raschem technologischen Wandel konfrontiert. Mihilfe einer SWOT-Analyse und vier Szenarien wollen wir eine Diskussion darüber anstoßen, wie sich Deutschlands Wirtschaft in der Ära nach Merkel entwickeln könnte. Für Deutschlands „Geschäftsmodell“ (eine auf den Export gestützte Wirtschaft mit einer starken, innovativen industriellen Basis) bestehen zwei Hauptrisiken: die anhaltende Erosion der liberalen, regelbasierten Handelsordnung und ein Zurückfallen im globalen Wettlauf um die Technologieführerschaft bezüglich KI, grüne Technologie und IoT. Selbstzufriedenheit oder reaktive Politik sind keine Optionen für die neue Regierung – „High-Tech Made in Germany“ könnte sich als ein zu optimistisches Szenario erweisen. Sowohl die Regierung als auch die Unternehmen müssen umfangreiche Reformanstrengungen unternehmen, damit Deutschland sich bestmöglich platzieren kann. Dazu gehören die richtige Allokation von F&E-Mitteln, das Nutzen des Potenzials der Industriedaten und die breite Durchdringung branchenübergreifender Technologien wie KI. [mehr]
23. März 2021
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The federal government will present a supplementary budget for 2021, which would be the third supplementary budget over the past year. The volume could reach as much as EUR 60 bn (1.7% of GDP). As a result, 2021 net federal borrowing could possibly rise to as much as EUR 240 bn (6.8% of GDP), an all-time high in German history. We still stick with our 5.9% headline deficit forecast for the general government level as we doubt that all the money will be spent. This implies a structural deficit of nearly 5% of GDP this year (2020: -1.8% of GDP). [mehr]
14.8.0