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In den letzten zwölf Monaten haben sich die Marktteilnehmer mit ungewohnten Themen befassen müssen: Was beschäftigt jetzt die Märkte?

25. Mai 2021
Investoren mussten sich innerhalb weniger Wochen zu Hobby-Epidemiologen umbilden, erklärt Robin Winkler im neuen Podzept. Doch inzwischen seien die meisten Marktbeobachter überzeugt, dass die kritische Phase der Pandemie zumindest in den G10-Volkswirtschaften überstanden sei. Somit rückten zuletzt wieder klassische volkswirtschaftliche Themen in den Blick. [mehr]

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29. Juli 2021
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Die Inflationsrisiken in Deutschland sollten nicht länger unbeachtet bleiben. Zum Thema Inflation ist bereits viel geschrieben worden. Der Konsens lautet, dass die derzeitige Inflationsbeschleunigung ein vorübergehendes Phänomen sei, das durch Angebotsengpässe und andere Sonderfaktoren im Zusammenhang mit der Pandemie ausgelöst worden sei. Darunter falle auch die Überschussersparnis, die jetzt zur Befriedigung des Nachfragestaus verwendet werde. Derzeit glauben nur wenige Ökonomen, dass die Inflation den Zielwert der EZB von 2% längerfristig übersteigen wird. Vielleicht ist diese optimistische Auffassung zutreffend. Unseres Erachtens ist das Risiko, dass die Inflation dauerhaft überschießt und auf längere Sicht deutlich über dem jetzigen Zielwert liegt, jedoch hoch genug, um die Alarmglocke zu läuten. [mehr]
27. Juli 2021
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The recent flood caused by heavy rain was among the most severe natural disasters hitting Germany since reunification. More than 170 people lost their lives and many private homes and public buildings, roads and municipal infrastructure were destroyed. Since the flooding occurred in regions with low industrial density, the expected negative impact on overall economic activity, in particular on industrial production, should be relatively limited. Still, the regional impact on agricultural production (such as wine-growing) might be significant. Some of the most recent polls already fully capture post-flood views. As expected, there is no big shift in voter preferences. The events will likely confirm voters' previous choices. [mehr]
22. Juli 2021
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Rund 220.000 Personen zogen netto im Jahr 2020 nach Deutschland. Die Lockdown-Monate verhinderten eine stärkere Zuwanderung und insbesondere der Zuzug von außerhalb der EU ist im Vergleich zum Vorjahr kräftig eingebrochen. Unsere Berechnungen legen nahe, dass die Zuwanderung auch im Jahr 2021 gegenüber 2020 nur leicht ansteigt. Da die Corona-Krise den Wohnungsneubau kaum beeinträchtigt, dürfte der geringere Zuzug den Wohnungsmangel erneut reduzieren. Für den Arbeitsmarkt könnte der verstärkte Arbeits- und Fachkräftemangel den Lohndruck über das gesamte Jahrzehnt erhöhen. [mehr]
2. Juli 2021
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Im ersten Quartal 2021 schrumpfte die deutsche Wirtschaft aufgrund des anhaltenden Lockdowns um 1,8% ggü. Vorquartal. Vorlaufindikatoren für die Binnen- und die Exportwirtschaft deuten einen kräftigen Aufschwung im zweiten und dritten Quartal an. Für die Jahre 2021 und 2022 erwarten wir BIP-Zuwächse von 4,0% und 4,2%. Leicht fallende Inflationsraten im Jahr 2022 dürften für die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen eine Seitwärtsbewegung auf dem Niveau von 1,25% einläuten. Im Vergleich mit dem Zinsniveau von 5% im Jahr 2008 bleibt Wohneigentum erschwinglich. Im Jahr 2021 wird die Erschwinglichkeit wohl etwas sinken wegen höherer Hypothekenzinsen, schwacher Einkommensentwicklung und vermutlich weiter steigender Hauspreise. [mehr]
30. Juni 2021
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Die Kredite an Unternehmen und Selbstständige haben sich im ersten Quartal 2021 gut behauptet (EUR +27,3 Mrd., +3,7% ggü. Vj.). Der Markt ist zunehmend zweigeteilt: Das Kreditvolumen mit der Industrie sinkt, mit Dienstleistern und Selbstständigen expandiert es kräftig. Gleiches gilt für kurz- und mittel-/langfristige Kredite. Die Verbünde wachsen stetig, die Auslandsbanken sind auf dem Rückzug. Die Zinsen rutschten auf ein neues Rekordtief; Aktien- und Anleiheemissionen boomten. Der anhaltende Lockdown ließ die deutsche Wirtschaft in Q1 schrumpfen, vor allem der private Verbrauch brach ein. Infolge starker Importe sorgte auch der Außenhandel für negative Impulse. Angebotsseitige Engpässe und steigende Preise dämpften die Industrieproduktion. Ab Q2 dürfte die Konjunktur wieder Fahrt aufnehmen, da nun die Binnenwirtschaft zunehmend von den Lockerungen profitiert. Im Gesamtjahr 2021 dürfte das deutsche BIP um 4% zulegen. [mehr]
21. Juni 2021
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Since the start of the COVID-19 pandemic the US has launched fiscal packages worth USD 5.3 trillion (25.5% of GDP). With new fiscal plans in the pipeline the total stimulus could even exceed USD 9 trillion (or 40% of 2020 GDP). Although the success of this bold US experiment is far from certain, it has started a new trend in fiscal policies. As low interest rates have depressed governments’ interest bills – despite surging debt – many observers advocate to make greater use of deficit spending for funding a public investment campaign over the next decade. Given weak growth prospects, restoring debt sustainability seems a Herculean task for high debt countries. But even some “fiscally prudent” countries like Germany face severe fiscal challenges due to rapid population ageing. [mehr]
14. Juni 2021
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Q2-BIP sollte trotz des holprigen Aprils deutlich zulegen. Die harten Daten für April waren eher schwach. Die starke Auslandsnachfrage und die geringen Bestände in den Fertigwarenlagern deuten jedoch auf einen starken Aufschwung hin, sobald die angebotsseitigen Behinderungen nachlassen. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen der Verbraucher verbessern sich. Zusammen mit einer erwarteten Normalisierung der Sparquote sollte dies eine starke Stütze für das Wachstum des privaten Verbrauchs darstellen. Trotz des schleppenden Starts senken wir unsere BIP-Prognose für das zweite Quartal von knapp 2% gg. Vq. nicht. Seit Jahresanfang hat die deutsche Inflationsrate kräftig angezogen. Aufgrund der nach wie vor über den Erwartungen liegenden Preisdynamik und der Aussicht auf eine deutliche(re) Konjunkturbelebung in den Sommermonaten rechnen wir nunmehr damit, dass die VPI-Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2021 auf rund 2,8% steigen dürfte. In einzelnen Monaten könnte die Jahresteuerungsrate sogar auf bis zu 4% klettern. [mehr]
19. Mai 2021
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Das Wahlverhalten wird immer individueller und somit haben kurzfristige Einflussfaktoren immer mehr Einfluss auf das Wahlergebnis. Das ist eine wichtige Erkenntnis einer Studie von Marion Mühlberger, die mit den Bundestagswahlen im September einen echten Wahlkrimi auf uns zukommen sieht. Aktuelle Umfragen und Prognosen sollten deshalb mit großer Vorsicht bewertet werden. [mehr]
11. Mai 2021
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Die Voraussetzungen für eine kräftige Expansion der deutschen Wirtschaft im Sommerhalbjahr manifestieren sich: Die weltweite Nachfrage belebt sich deutlich und die Impfkampagne nimmt endlich Fahrt auf. Angesichts des schwächer als erwartet ausgefallenen Rückgangs des BIP in Q1 (-1,7%) und der Aufwärtsrevisionen für H2 2020 haben wir unsere BIP-Prognose für 2021 von 3,7% auf 4,0% angehoben. Derweil hängen die Wahlumfragen in der Schwebe. Die Nominierungen von Annalena Baerbock und Armin Laschet als Kanzlerkandidaten haben den Grünen klar zu einem Aufschwung verholfen. Der aktuelle Stimmungsumschwung in der Wählerschaft lässt eine ganze Reihe von Koalitionsoptionen zu. [mehr]
22. April 2021
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Wir vergleichen die aktuelle Debatte mit der Diskussion rund um die Einführung der Computer in den 1980er Jahren. Damals wie heute könnten sich positive und negative Effekte gesamtwirtschaftlich zunächst nahezu egalisieren. Wir erwarten daher, dass die Produktivitätsfrage erst in einigen Jahren geklärt werden dürfte. [mehr]
31. März 2021
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Das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen ist 2020 abgeflaut (+4% ggü. Vj.; Q4: +0,3% ggü. Vq.). Kredite an die Industrie stagnierten; bei Dienstleistern und im Verkehr gab es auch dank staatlicher Hilfskredite ein kräftiges Plus. Förderbanken und Verbünde hängten Landesbanken und private Kreditbanken ab. Die Unternehmen schichteten von kurz- in langfristige Kredite um. Die Einlagen stiegen stark, trotz rekordtiefer Zinsen. Anleiheemissionen brachen alle Rekorde. Die deutsche Wirtschaft zeigte sich in Q4 mit einem BIP-Wachstum von 0,3% ggü. Vq. überraschend stabil. Zwar ließ der Lockdown den privaten Verbrauch einbrechen. Dessen negativer Wachstumsbeitrag wurde jedoch vom Außenhandel und dem Lageraufbau mehr als kompensiert. Der Industrie gelang ein kräftiger Jahresendspurt. Infolge der im Frühjahr weiter bestehenden Einschränkungen erwarten wir nun für das Gesamtjahr 2021 ein Wachstum von 3,7%. [mehr]
19.5.0