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NPLs: Peripherieländer auf dem Weg der Besserung

30. Juli 2015
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Nach zwei tiefgreifenden Rezessionen infolge der Finanz- und Staatsschuldenkrise haben sich die Volkswirtschaften der europäischen Peripherie im Jahr 2014 stabilisiert und teilweise sogar wieder Wachstum verzeichnet. Für das laufende Jahr sind die Konjunkturaussichten noch erfreulicher. Vor diesem Hintergrund haben sich auch die Aussichten für die Bankenbranche aufgehellt, was nicht zuletzt auf eine Erholung in den Kreditbüchern zurückzuführen ist. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Banken und Finanzmärkte"

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21. September 2015
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In German corporate lending business, the role played by the different banking groups varies considerably between individual industries. For instance, a relatively large share of loans to the manufacturing sector – and particularly the "core" of German industry, mechanical engineering and automotives – is provided by commercial banks. Lending to construction and agricultural firms, on the other hand, is dominated by savings banks and cooperative banks. The retail banks have also gained significant ground in the services sector over the past 10 years. Landesbanks have only two strongholds, utilities/mining and transport. [mehr]
16. September 2015
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Die Reform der Einlagensicherungssysteme (ESS) in der EU verfolgt einen graduellen Ansatz. Während die jüngste Reform einheitliche Regeln für die Finanzierung nationaler Systeme etablierte, bleiben die Fonds separat. Zuletzt hat die Diskussion über die Zukunft der ESS sich jedoch wieder belebt. Vor allem der Bericht der fünf Präsidenten zur Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion brachte das Thema zurück auf die Agenda und identifizierte die Einlagensicherung als einen der Bereiche der Bankenunion, die noch der Vervollständigung harren. Auch bettete der Bericht die Zukunft der ESS in die breitere Reformdebatte ein. Obwohl eine gemeinsame europäische Einlagensicherung eine eher langfristige Option scheint, sind mehrere Vorschläge zur kurz- und mittelfristigen Ergänzung der ESS momentan in der Diskussion. Sie zielen darauf ab, die Finanzierungskapazität der nationalen ESS zu stärken. Zu den Ideen zählen u.a. a) die Stärkung des ESS-Netzes und der Möglichkeiten zur bilateralen Kreditvergabe, b) die Schaffung eines Rückversicherungssystems und c) der Zugang der nationalen ESS zu einem gemeinsamen staatlichen Rettungsschirm. [mehr]
10. September 2015
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Der Renditeanstieg bei den Bundesanleihen im zweiten Quartal zeigte sich mit Verzögerung auch beim Baugeld. Während im Mai Tiefststände bei den Bauzinsen erreicht wurden, haben diese seitdem leicht angezogen. Baugeld ist historisch und im Jahresvergleich jedoch nach wie vor sehr günstig. Die positive Entwicklung bei den Baugenehmigungen hat sich währenddessen im ersten Halbjahr fortgesetzt. Von Januar bis Juni wurde der Bau von rund 140.000 Wohnungen genehmigt, was einem Zuwachs von 2,6% gg. Vorjahr entspricht. [mehr]
2. September 2015
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Nach einem starken Jahresauftakt legte die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige in Q2 nur noch um 0,2% zu. Die meisten industriellen Kernbranchen schnitten gut ab; Kredite an die Metallindustrie, Handel und Verkehr enttäuschten dagegen. Das stärkste Wachstum verzeichneten die inländischen Kreditbanken, auf der anderen Seite erlebten die Landesbanken einen Rückschlag. Die Finanzierungsalternativen überzeugten. Plus: Finanzmarkt Spezial zu Marktanteilen von Bankengruppen in einzelnen Branchen. Die deutsche Volkswirtschaft setzte ihren Wachstumskurs in Q2 fort (+0,4% gg. Vq.). Die Binnennachfrage schwächelte jedoch, denn sowohl die Investitionen als auch der private Konsum blieben unter den Erwartungen. Dafür sprang dieses Mal der Außenhandel in die Bresche. Der Ausblick für H2 trübte sich etwas ein, wobei sich die Wachstumstreiber wieder umkehren dürften. [mehr]
21. August 2015
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Nach buchstäblich sieben mageren Jahren ist die Erholung der europäischen Bankenbranche von der Finanzkrise mittlerweile in vollem Gange. Die Gewinne liegen auf dem höchsten Stand seit 2007, die Erträge steigen durch die Bank weg (auch aufgrund günstiger Wechselkursentwicklungen) und die Kreditverluste gehen zurück. Auch die Bilanzsummen der Banken wachsen. Die Kapitalquoten sind im Durchschnitt deutlich höher als die Anforderungen unter Basel III. Allerdings hat die Unsicherheit angesichts möglicher weiterer regulatorischer Verschärfungen („Basel IV“) zuletzt zugenommen (nur auf Englisch verfügbar). [mehr]
17. August 2015
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Das Thema Big Data genießt eine hohe Aufmerksamkeit. Insbesondere die großen digitalen Plattformbetreiber haben das wirtschaftliche Potenzial der algorithmischen Datenanalyse längst erkannt. Täglich stellen sie es Milliarden von Kunden auf professionelle Art unter Beweis. Mit ihren Analysetechnologien generieren sie hohe Umsätze und binden uns loyale Kunden durch bequeme und vor allem individualisierte Dienste immer stärker an ihre Plattformen. Diesen lukrativen Lock-In-Effekt wollen immer mehr Unternehmen nachahmen, um ebenfalls Nutzen aus Big Data ziehen zu können. Gleichwohl schreitet die Implementierung moderner Datenanalyse-Tools in vielen Sektoren nur schleppend voran. Entgegen der Erwartungen mancher Akteure läuft Big Data nämlich nicht einfach so nebenher. [mehr]
7. August 2015
Region:
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Es ist das klassische Dilemma jeder Währungsunion, dass eine gemeinsame Geldpolitik unmöglich allen Ansprüchen gerecht werden kann, wenn die Mitglieder sehr unterschiedlichen Konjunkturzyklen unterworfen sind. Um ein Gefühl für das Ausmaß der geldpolitischen Verwerfungen zu bekommen, berechnen wir Zentralbankzinsen nach einer modifizierten Taylor-Regel*. Für die Eurozone insgesamt ist der so berechnete Zinssatz (die gelbgestrichelte Linie) sehr nah bei dem tatsächlichen Hauptrefinanzierungssatz der EZB. Das legt nahe, dass die Geldpolitik im Allgemeinen angemessen war. Das Bild ändert sich aber, wenn man die verschiedenen Regionen der EWU einzeln betrachtet. [mehr]
30. Juli 2015
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Als mögliche Reaktion auf den Verlust unserer Datenhoheit sollten zeitnah (idealerweise länderübergreifend) Bildungsoffensiven eingeführt werden. Somit setzt sich in der breiten Bevölkerung mittel- bis langfristig eine höhere Internet- bzw. Medienkompetenz durch. Darüber hinaus ist ein internationaler Rechtsrahmen wünschenswert, um den Umgang mit daten- und algorithmenbasierten Technologien zu regeln sowie laxe Datensammelpraktiken einzuschränken. [mehr]
23. Juli 2015
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Die Geldmarktfonds im Euroraum weisen nach langer Durststrecke wieder Wachstum auf, wie aus den jüngsten Daten der EZB hervorgeht. Im März 2015 verwalteten sie Vermögenswerte in Höhe von EUR 1.032 Mrd., was einem Anstieg von EUR 120 Mrd. gg. Vj. entspricht. Ein ähnlich hoher Anstieg des verwalteten Vermögens wurde zuletzt vor der Finanzkrise verzeichnet, welche den Beginn eines lange andauernden Rückgangs markierte. Erstaunlicherweise setzte der Aufwärtstrend ein, während die Geldmarktrenditen Rekordtiefstände erreichten, besonders für den Euro. Was also sind die Gründe für das Wachstum der Geldmarktfonds? [mehr]
16. Juli 2015
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Die Blockchain-Technologie wird derzeit in vielen On- und Offlinemedien kontrovers diskutiert. Im Prinzip handelt es sich bei dieser Technologie um ein dezentrales Buchungssystem, welches über Peer to Peer(P2P)-Netzwerke koordiniert werden kann. Aufkommende Eigentums- und Sicherheitsfragen bei den über das Buchungssystem dezentral geleiteten Transaktionen werden ebenfalls über P2P-Mechanismen, also auch ohne zentrale Instanz geregelt. Eigentumsverhältnisse werden durch den digitalen Austausch von kryptographischen Schlüsseln (öffentlich vs. privat) geklärt, während Fälschungen mit Hilfe des kryptographischen „Proof of Work“-Systems weitgehend ausgeschlossen werden können. Somit ermöglicht die Blockchain-Technologie beispielsweise den schnellen und kostengünstigen Transfer von Vermögenswerten und Finanzprodukten zwischen Individuen, die sich weder kennen noch vertrauen, ohne dass ein Intermediär zur Reduzierung vorhandener Informationsasymmetrien dazwischengeschaltet werden muss. [mehr]
1. Juli 2015
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Die derzeit vorgestellten Digitalisierungsstrategien traditioneller Banken greifen zu kurz und bieten oft nur fragmentierte Insellösungen. Isoliert nach Geschäftsbereichen, gemäß dem kaum innovationsfreundlichen Siloprinzip, werden viele (digitale) Finanzinnovationen vor allem am Kunden-Frontend erlebbar gemacht und auch gerne angenommen. Aber der große Wurf wird den Banken damit nicht gelingen. [mehr]
24. Juni 2015
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Anleger mit Migrationshintergrund werden im Privatkundengeschäft von Banken immer wichtiger. In Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth haben wir die Risikoeinstellungen dieser Kundengruppe mit Hilfe von Daten des Sozio-Ökonomischen Panels untersucht. Aus den Ergebnissen lassen sich Implikationen für die passgenaue Beratung von Kunden mit Migrationshintergrund ableiten. Banken können so die Qualität der Beratung zum Vorteil des Kunden erhöhen - und zugleich einen wichtigen Wachstumsmarkt erschließen. [mehr]
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