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Brexit is leaving imprints: German exports to the UK on the decline

29. Januar 2019
Dropping for the third consecutive year in 2018, nominal German exports to the UK were down by over 7% compared with 2015, the year preceding the Brexit referendum. The depreciation of the pound sterling and economic uncertainty in the UK were the key drivers behind the downturn. On the sectoral level, the pharmaceutical industry suffered the sharpest declines. In this sector, German exports to the UK look set to have nose-dived by more than 40% between 2015 and 2018, whereas auto exports to the UK plunged by over 20% in the same period. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Branchen und Ressourcen"

173 Dokumente
8. Juli 2019
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Falls es zu vorgezogenen Bundestagswahlen käme, könnte daraus eine schwarz-grüne Koalition resultieren. Angesichts vieler unterschiedlicher Positionen würde ein solches Bündnis von beiden Seiten große Kompromissbereitschaft erfordern. Eine solche Regierung müsste ihren Fokus und die staatlichen Finanzen auf Klimaschutz und Energiewende lenken. Unternehmen und Konsumenten wären mit hohen Kosten konfrontiert. Auch die Finanzpolitik stünde vor einem Dilemma. Ein größerer Teil der Staatsausgaben müsste für Subventionen und die Minderung sozialer Folgen der forcierten Energiewende aufgebracht werden. Bürger und Unternehmen könnten nicht mit nennenswerten Steuersenkungen rechnen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutscher Warenexport, Industrieproduktion, Arbeitsmarkt, Automobilkonjunktur, EZB.) [mehr]
8. Juli 2019
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In case of a snap election in Germany, a CDU/CSU-Greens coalition could be an option. Given both camps' radically different political positions in many areas, such a coalition would require both to make significant compromises. A black-green government would need to direct its focus and its available financial resources to climate protection and the energy transition. Corporates and consumers would have to bear considerable costs. This also spells a dilemma for fiscal policy. A larger share of government spending would necessarily have to be allocated to providing subsidies and mitigating the social impact of a quicker energy transition. Citizens and corporates cannot hope for major tax relief. (Also included in this issue: German goods exports, German industry, labour market, automotive business cycle.) [mehr]
5. Juni 2019
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Die Kapazitätsauslastung im deutschen Stromsektor ist in den letzten Jahren stetig gesunken und lag 2017 nur noch bei 34%. Hierfür ist vor allem der Ausbau der erneuerbaren Energien maßgeblich. Gerade Windkraft und Fotovoltaik haben wegen ihrer Wetterabhängigkeit systembedingt eine sehr geringe Auslastung. Gleichzeitig verdrängen sie durch ihre extrem niedrigen Grenzkosten und den Einspeisevorrang (temporär) die Stromproduktion durch andere Energieträger, weshalb auch dort die Auslastung gesunken ist. Die Politik präferiert für die kommenden Jahre Gas als Übergangsenergie für die Kompensation von Kernenergie- und Kohleausstieg. Für die Betreiber bzw. aus Investorensicht existieren gleichwohl Risiken. [mehr]
17. Mai 2019
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Diese Ausgabe des Ausblicks Deutschland besteht aus einer Reihe eher kurzer Beiträge. Wir fühlen den Pulsschlag der deutschen Konjunktur nach dem überraschend starken ersten Quartal. Dieser ist weiterhin flach, das BIP dürfte im zweiten Quartal stagnieren und auch im zweiten Halbjahr dürfte das Wachstum eher kraftlos bleiben. Dieser Befund wird durch weitere detaillierte Analysen der Automobilindustrie und des Maschinenbaus bestätigt. Wir beschreiben das Trilemma der deutschen Fiskalpolitik bestehend aus Forderungen nach Steuersenkungen sowie nach höheren Sozialausgaben bei gleichzeitiger Einhaltung der „Schwarzen Null“ und werfen einen Blick auf die Probleme, mit denen Finanzminister in der Digitalwirtschaft konfrontiert werden. Außerdem stellen wir unseren neuen „Financial Conditions Index“ für Deutschland vor und schauen auf die Zinspolitik der EZB. [mehr]
14. Mai 2019
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Eine CO₂-Steuer wäre aus ökologischer und ökonomischer Sicht dem bisherigen klimapolitischen Sammelsurium aus Subventionen und Ordnungsrecht (Gebote, Verbote, Grenzwerte, Quoten usw.) überlegen. Der entscheidende Nachteil einer CO₂-Steuer liegt darin, dass sie zwar den Preis für CO₂ festsetzt, aber keine Obergrenze für Emissionen umfasst. Hier ist der Emissionshandel einer CO₂-Steuer überlegen. Trotz der überzeugenden Vorteile marktwirtschaftlicher Instrumente ist zu befürchten, dass eine grundsätzliche Neuausrichtung der Klimaschutzpolitik in Deutschland und der EU ausbleiben wird. Stattdessen dürften bestehende Instrumente immer dann angepasst werden, wenn negative Begleiterscheinungen zu offensichtlich werden. In Summe bleibt die Klimaschutzpolitik damit weniger effektiv als möglich und teurer als nötig. [mehr]
9. Mai 2019
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Trotz der Rezession der deutschen Industrie konnte die Logistikwirtschaft ihre Umsätze bis zuletzt steigern. Diese Entkopplung der Logistik, eine der größten Branchen in Deutschland, von der Industriekonjunktur ist ungewöhnlich. Für das Umsatzwachstum der Logistik sind mehrere Faktoren maßgeblich: die brummende Bauwirtschaft, mehr kleinteilige Lieferungen durch E-Commerce, die steigende Bedeutung der Mehrwertdienste sowie Preiseffekte. Im 1. Halbjahr dürfte die Rezession in der Industrie jedoch auch in der Logistik ihre Spuren hinterlassen. Wir rechnen damit, dass die nominalen Umsätze in der Branche im 1. Halbjahr 2019 in etwa stagnieren oder sogar sinken. [mehr]
18. April 2019
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Nicht zuletzt weil die Politik durch den Trend zur Elektromobilität den Verlust von Wertschöpfung und Arbeitskräften in Deutschland befürchtet, erwägt sie die Subventionierung einer nationalen Batteriezellenfertigung. Dies wäre aus ordnungspolitischer Sicht fragwürdig und birgt hohe wirtschaftliche Risiken. Grundsätzlich sollte die deutsche Automobilindustrie am besten beurteilen können, ob eine Batteriezellenfertigung in Deutschland notwendig und dauerhaft wirtschaftlich ist. Den Staat bräuchte sie dafür nicht, zumindest nicht als Subventionsgeber. [mehr]
2. April 2019
Region:
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Der 3D-Druck von Maschinen- und sonstigen Industriebauteilen, auch additive Fertigung genannt, hat das Potenzial, den digitalen Wandel weiter zu beschleunigen. Das größte 3D-Wachstumstempo dürften die Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie der Einzelhandel erzielen. 3D beschränkt sich vorerst oftmals auf Anwendungen in der Nische, aber mittels 3D könnten zum Beispiel Autoproduzenten in einigen Jahren kundenindividuelle Fahrzeuge direkt am Auslieferungsort fertigen. Risiken wie Produkthaftung oder Schutz geistigen Eigentums verdienen infolge der steigenden 3D-Marktpenetration mehr Beachtung. Per Saldo ist aber ein dynamischer 3D-Fortschritt zu erwarten. [mehr]
15. März 2019
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Aktuell verblassen die negativen Effekte der WLTP-Umstellung in den deutschen Autostatistiken. Gleichwohl steht die derzeitige globale Nachfrageschwäche einer raschen Erholung der deutschen Automobilproduktion entgegen. 2019 dürfte der Pkw-Absatz in wichtigen Automärkten leicht sinken oder bestenfalls stagnieren (USA, EWU, UK) bzw. nur moderat wachsen (China). Eine Nachfragebelebung ist erst für das 2. Halbjahr 2019 wahrscheinlich. Dann dürften auch die Produktionsergebnisse im Vorjahresvergleich wieder in den positiven Bereich drehen. Wir erwarten, dass die Automobilproduktion in Deutschland, gemessen am Produktionsindex, im Durchschnitt von 2019 in etwa stagnieren wird. [mehr]
19. Februar 2019
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Trotz der insgesamt schwachen konjunkturellen Entwicklung der letzten Monate ist der Auftragsbestand im deutschen Verarbeitenden Gewerbe bis zuletzt gestiegen. Hierfür sind u.a. der Fachkräftemangel sowie Sondereffekte in der Automobilindustrie (WLTP, Diesel) maßgeblich. Der hohe Auftragsbestand dürfte die Entwicklung der Industrieproduktion im laufenden Jahr stabilisieren. Die jüngsten Ergebnisse des ifo Konjunkturtests deuten aber darauf hin, dass der Höhepunkt beim Auftragsbestand bald erreicht sein dürfte. Insgesamt dürfte die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland 2019 in etwa stagnieren. [mehr]
28. Januar 2019
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Die deutschen Exporte nach UK schrumpften 2018 zum dritten Mal in Folge und lagen nominal um mehr als 7% unter dem Niveau von 2015, dem Jahr vor dem Brexit-Referendum. Die Abwertung des britischen Pfunds sowie die ökonomische Unsicherheit in UK sind Gründe für diese negative Entwicklung. Auf sektoraler Ebene verzeichnete die Pharmaindustrie die stärksten Einbrüche. Hier dürften die deutschen Exporte nach UK zwischen 2015 und 2018 um mehr als 40% eingebrochen sein. Die Ausfuhren der Automobilindustrie ins Vereinigte Königreich sanken von 2015 bis 2018 um mehr als 20%. [mehr]
21. Januar 2019
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Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland erhöhte im seit 2010 anhaltenden Konjunkturaufschwung seine realen Bruttoanlageinvestitionen um gut 3% pro Jahr. Der Anteil der Industrie an den gesamten sonstigen Anlageinvestitionen (geistiges Eigentum) in Deutschland lag 2017 bei 51%. Dieser Investitionsanteil verdeutlicht, dass das Verarbeitende Gewerbe der wichtigste Motor für Forschung und Entwicklung und damit für technischen Fortschritt ist. In sektoraler Betrachtung ragen die Automobilindustrie sowie die Pharmaindustrie in vielerlei Hinsicht heraus. Anlass zur Sorge gibt weiterhin der seit Jahren zu beobachtende Trend eines schrumpfenden Kapitalstocks in den energieintensiven Industrien in Deutschland. Die deutsche Industrie steht vor langfristigen Herausforderungen; dennoch halten wir es für wahrscheinlich, dass sie anpassungsfähig genug ist, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. [mehr]
2.1.7