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Ausblick auf den deutschen Wohnungsmarkt 2021 ff.: Hauspreiszyklus könnte im Jahr 2024 enden

8. März 2021
Unsere Analysen legen nahe, dass der bundesweite Preiszyklus in dieser Dekade zu Ende gehen wird. Trotz aller Unsicherheit halten wir ein Zyklusende im Jahr 2024 für wahrscheinlich. Die Angebotsknappheit lässt in den kommenden Jahren nach, dazu trägt u.a. die geringere Zuwanderung während der Pandemie bei. Endet der Zyklus tatsächlich im Jahr 2024, dann erwarten wir aufgrund historischer Vergleichsdaten für kurze Zeit rückläufige nominale Hauspreise. Steigen die Hauspreise im Anschluss an die Korrekturphase wieder mit dem historischen Durchschnitt von rund 2,5% pro Jahr, dann können Investoren über die Dekade trotz zwischenzeitlicher Preisdelle mit einem Plus von rund 24% kalkulieren. Dieser Ausblick enthält auch einen Blick auf die elf deutschen Metropolregionen. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Deutschland"

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2. Juni 2021
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Bis zum Ende der Dekade dürfte die Zahl der Bürobeschäftigten auf deutlich über 8 Mio. steigen und die Nachfrage nach Büroflächen wird wesentlich von der Entwicklung des Homeoffice geprägt sein. Zweifellos hat Homeoffice das Potenzial, die Nachfrage nach Büroflächen kräftig zu reduzieren und die Unsicherheit bleibt ungewöhnlich hoch. Doch unsere Projektionen zeigen, dass auch bei einer kräftigen Ausweitung des Homeoffice die Nachfrage nach Büroflächen hoch bleiben könnte. Wir gehen weiterhin davon aus, dass das traditionelle Büro der Dreh- und Angelpunkt des Wirtschaftslebens bleibt. [mehr]
19. Mai 2021
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Das Wahlverhalten wird immer individueller und somit haben kurzfristige Einflussfaktoren immer mehr Einfluss auf das Wahlergebnis. Das ist eine wichtige Erkenntnis einer Studie von Marion Mühlberger, die mit den Bundestagswahlen im September einen echten Wahlkrimi auf uns zukommen sieht. Aktuelle Umfragen und Prognosen sollten deshalb mit großer Vorsicht bewertet werden. [mehr]
12. Mai 2021
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Im Jahr 2020 legten die privaten Haushalte in Deutschland mit EUR 149 Mrd. mehr Geld denn je auf ihre Bankkonten – trotz 0%-Verzinsung. Außerdem investierten sie eine Rekordsumme in Kapitalmarktprodukte. Eingeschränkte Konsummöglichkeiten und das Vorsorgemotiv waren die Triebfedern. Auch die Kreditvergabe erreichte einen Höchstwert von EUR 65,3 Mrd. – fast ausschließlich durch Immobiliendarlehen. Die Corona-Krise hat den langjährigen Wachstumstrend bei Bankeinlagen und -krediten der Haushalte nicht gebrochen, aber die Wellen der Pandemie prägten deren Verhalten im Jahresverlauf. In diesem Jahr dürfte sich die Dynamik bei Einlagen etwas abschwächen, bei Krediten könnte sie weiter zunehmen. [mehr]
11. Mai 2021
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Die Voraussetzungen für eine kräftige Expansion der deutschen Wirtschaft im Sommerhalbjahr manifestieren sich: Die weltweite Nachfrage belebt sich deutlich und die Impfkampagne nimmt endlich Fahrt auf. Angesichts des schwächer als erwartet ausgefallenen Rückgangs des BIP in Q1 (-1,7%) und der Aufwärtsrevisionen für H2 2020 haben wir unsere BIP-Prognose für 2021 von 3,7% auf 4,0% angehoben. Derweil hängen die Wahlumfragen in der Schwebe. Die Nominierungen von Annalena Baerbock und Armin Laschet als Kanzlerkandidaten haben den Grünen klar zu einem Aufschwung verholfen. Der aktuelle Stimmungsumschwung in der Wählerschaft lässt eine ganze Reihe von Koalitionsoptionen zu. [mehr]
10. Mai 2021
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Das „Klima-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichts enthält eine enorme politische und gesellschaftliche Sprengkraft. Die von der Politik angestrebten CO₂-Reduktionen haben Implikationen für unseren Alltag. Sie werden politische und gesellschaftliche Widerstände auslösen. Wir brauchen bessere Technologien als jene, mit denen wir bislang Klimaschutz betreiben. Nur so können wir heute und in Zukunft die Einschränkungen der Freiheiten im Sinne des Klimaschutzes sowie die politischen und gesellschaftlichen Spannungen möglichst gering halten. Vielleicht sollten wir das Urteil als Aufruf interpretieren, viel mehr in Forschung und Entwicklung zu investieren. [mehr]
7. Mai 2021
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Der jüngst starke Anstieg/Fall der Umfragewerte der Grünen und der CDU/CSU wirft die Frage auf, ob dies ein einmaliger Ausschlag ist und ob die Umfragewerte innerhalb kurzer Zeit zum langfristigen Trend zurückkehren werden. Unsere Analyse starker Ausschläge in der Vergangenheit zeigt, dass diese meistens innerhalb weniger Wochen (zumindest teilweise) zum Mittelwert zurückkehren. Trotzdem fallen die Grünen insofern auf, als vier der fünf jüngsten Ausschläge zu ihren Gunsten waren (Hitzesommer 2018 & 2019, Fridays for Future-Bewegung, Enttäuschung über das Management der Pandemie). Welche Schlüsse lassen sich hieraus für das Kopf-an-Kopf-Rennen im September ziehen? [mehr]
22. April 2021
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Wir vergleichen die aktuelle Debatte mit der Diskussion rund um die Einführung der Computer in den 1980er Jahren. Damals wie heute könnten sich positive und negative Effekte gesamtwirtschaftlich zunächst nahezu egalisieren. Wir erwarten daher, dass die Produktivitätsfrage erst in einigen Jahren geklärt werden dürfte. [mehr]
19. April 2021
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Nachdem der Berliner Mietendeckel durch das Bundesverfassungsgericht kassiert wurde, diskutiert ganz Deutschland die Folgen. Eine der am häufigsten und potenziell wichtigsten Fragen für viele Vermieter und Mieter lautet, kommt nach der Bundestagswahl im September ein bundesweiter Mietendeckel? [mehr]
15. April 2021
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Heute hat das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel für verfassungswidrig erklärt. Vor der Corona-Krise war der Mietendeckel das dominierende Thema im deutschen Wohnungsmarkt. Gleichzeitig ließ das Mietwachstum in vielen Städten nach. Das Mietwachstum könnte nun vielerorts wieder anziehen, da sehr viele ähnliche Initiativen in Deutschland wohl auch scheitern dürften. [mehr]
31. März 2021
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Die vom Lockdown verursachten Einschränkungen beim privaten Verbrauch dürften im ersten Quartal 2021 noch kräftiger als im vierten Quartal des letzten Jahres ausgefallen sein. Wir rechnen mit einer BIP-Kontraktion um 2%. Mit einem Temperaturanstieg und ersten Impferfolgen dürfte im Anschluss die Konjunktur kräftig zulegen. Für das Jahr 2021 erwarten wir ein Plus von 3,7%. Im Vergleich mit den hohen Zinsen zu Beginn des Zyklus bleibt Wohneigentum von der Zinsseite her erschwinglich. Die Erschwinglichkeit wird 2021 voraussichtlich etwas sinken aufgrund seitwärts laufender Hypothekenzinsen, schwacher Einkommensentwicklung und vermutlich weiter steigender Hauspreise. [mehr]
31. März 2021
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Das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen ist 2020 abgeflaut (+4% ggü. Vj.; Q4: +0,3% ggü. Vq.). Kredite an die Industrie stagnierten; bei Dienstleistern und im Verkehr gab es auch dank staatlicher Hilfskredite ein kräftiges Plus. Förderbanken und Verbünde hängten Landesbanken und private Kreditbanken ab. Die Unternehmen schichteten von kurz- in langfristige Kredite um. Die Einlagen stiegen stark, trotz rekordtiefer Zinsen. Anleiheemissionen brachen alle Rekorde. Die deutsche Wirtschaft zeigte sich in Q4 mit einem BIP-Wachstum von 0,3% ggü. Vq. überraschend stabil. Zwar ließ der Lockdown den privaten Verbrauch einbrechen. Dessen negativer Wachstumsbeitrag wurde jedoch vom Außenhandel und dem Lageraufbau mehr als kompensiert. Der Industrie gelang ein kräftiger Jahresendspurt. Infolge der im Frühjahr weiter bestehenden Einschränkungen erwarten wir nun für das Gesamtjahr 2021 ein Wachstum von 3,7%. [mehr]
29. März 2021
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Mit dem nahenden Ende der Ära Merkel steht Deutschland ganz besonders im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit. Und somit auch die Frage nach der zukünftigen Rolle, die Deutschland politisch und ökonomisch in der EU, aber auch global spielen wird. Marion Mühlberger erklärt in dieser neuen Ausgabe von Podzept, auf was es für Deutschland in diesem Jahrzehnt ankommt. [mehr]
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