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Bargeld, Freiheit und Verbrechen: Bargeld in der digitalen Welt

12. Januar 2017
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Obwohl der Zahlungsverkehr zunehmend digital wird, wächst in Europa die Nachfrage nach Bargeld. Der Euro-Bargeldumlauf ist mittlerweile auf 1,1 Billionen Euro gestiegen – eine Verdreifachung im Vergleich zu 2003. Bargeld setzt der Macht der Zentralbanken Grenzen, es gewährleistet Datenschutz und kann somit dazu beitragen, Bürgerrechte zu sichern. Andererseits geht eine intensive Nutzung von Bargeld häufig mit einer stärkeren Schattenwirtschaft einher. Der Wechsel zu bargeldlosen Zahlungen scheint dagegen zu einem Anstieg des Kartenbetrugs zu führen. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "International"

109 Dokumente
22. Februar 2021
1
Nach den überraschend starken Januar-Inflationszahlen stellt sich derzeit die Frage, ob eine höhere Inflation aufgrund von Engpässen auf der Angebotsseite ins Haus steht. Wir erwarten nunmehr in diesem Jahr in Deutschland – auch aufgrund von gewichtigen Sonderfaktoren – einen Anstieg der Inflationsrate auf 2%. Aufgrund des sich in die Länge ziehenden Lockdowns haben wir darüber hinaus unsere BIP-Wachstumsprognose (2021) leicht auf 4% nach unten angepasst. Trotz eines Schwächeanfalls im ersten Quartal dürfte die deutsche Wirtschaft in der Sommerhälfte wieder ordentlich wachsen. In Deutschland wird in dieser Woche der ifo Index (Berichtsmonat Februar) mit Spannung erwartet. In den USA dürften in dieser Woche die Arbeitsmarktentwicklung, aber auch die Finanzsituation der privaten Haushalte sowie der PCE-Deflator (beides Januarwerte) im Fokus stehen. [mehr]
15. Februar 2021
2
Wenn es um eine klimaverträgliche Energieversorgung geht, gilt grüner Wasserstoff als Hoffnungsträger. Eric Heymann erklärt, wie weit Forschung und Entwicklung inzwischen vorangekommen sind, wo grüner Wasserstoff überall zum Einsatz kommen könnte und welche Hürden es noch zu überwinden gilt. [mehr]
15. Februar 2021
3
Das Daten-Highlight sind die Februar PMIs zum Ende der Woche, die weitere Informationen liefern, wie hoch der Lockdown-induzierte BIP-Rückschlag im ersten Quartal ausfallen könnte. Angesichts der wieder aufflammenden Inflationsdebatte, die sich auch in den marktbasierten Erwartungen (Break-evens, 5y/5y-swap) niedergeschlagen hat, dürften die Januar-Sitzungsprotokolle von Fed und EZB, die zur Wochenmitte veröffentlicht werden, auf großes Interesse stoßen. [mehr]
8. Februar 2021
4
Mit Spannung wird die kommende Bund-Länder-Konferenz (10. Feb.) zur Corona-Lage erwartet. Dabei dürfte es vor allem um eine Verlängerung des Lockdowns und die Ankurbelung der Impfstoffproduktion gehen, aber auch um Stufenpläne zur Lockerung, sobald dies die Infektionslage erlaubt. In Italien strebt Mario Draghi eine Regierungsbildung an. Wie schon zuletzt dürfte der Renditeabstand zwischen italienischen und deutschen Staatsanleihen die aktuellen Entwicklungen wie ein Seismometer widerspiegeln. In den USA wird über weitere umfangreiche Konjunkturhilfen verhandelt. Wir erörtern die zusehends diskutierten Inflationssorgen. [mehr]
1. Februar 2021
5
Detroit lässt grüßen. In der neuesten Ausgabe von Podzept erklärt Eric Heymann, wie sein Warnruf zu verstehen ist. Die Umstellung auf E-Mobilität führt bei den Herstellern zunächst zu höheren Kosten. Diese können auch dadurch abgesenkt werden, dass Teile der Wertschöpfungskette ins Ausland verlagert werden. Das geschieht nicht von heute auf morgen, sondern erfolgt über Jahre. Der Prozess hat aber schon eingesetzt. Neben staatlicher Regulierung machten auch Marktentwicklungen und demografische Entwicklungen den Herstellern das Leben schwer. [mehr]
1. Februar 2021
6
Der globale Konjunkturoptimismus, der sich durch die schnelle Entwicklung von hochgradig wirksamen Impfstoffen und nicht zuletzt durch die Erwartungen eines massiven Fiskalstimulus in den USA Bahn gebrochen hatte, erlitt zuletzt einen herben Dämpfer. Schleppende Impfstarts mit Lieferproblemen in Europa, verlängerte und verschärfte Lockdowns aufgrund der Sorge über noch ansteckendere Mutationen des Coronavirus haben hier die Stimmung der Unternehmen und Konsumenten gedrückt und den Höhenflug an den Aktienmärkten zunächst einmal beendet. [mehr]
9. Dezember 2020
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Im Vergleich zum September haben wir unsere Prognosen für die Weltwirtschaft noch einmal angehoben, da es in den vergangenen Wochen unerwartet positive Nachrichten über potenzielle Impfstoffe gab. Der Wirkungsgrad der Impfstoffe liegt am oberen Rand der Erwartungen. Damit könnte die Rückkehr zur Normalität sehr viel rascher erfolgen als noch vor einem Monat vermutet – und dadurch schwinden Befürchtungen, dass wir uns möglicherweise an das Virus gewöhnen müssen. Bis Ende 2021 wird das Alltagsleben möglicherweise nicht mehr stark beeinträchtigt sein. [mehr]
6. Oktober 2020
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Im Laufe des Sommers hat sich die Aussicht für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte aufgehellt. Daher haben wir unsere Prognosen nach oben korrigiert. Wir erwarten jetzt eine Kontraktion der Weltwirtschaft um 3,9% in diesem Jahr und eine Rückkehr zum Vor-Pandemie-Niveau in H2 2021. In den großen Industrieländern dürfte diese Entwicklung allerdings noch einige weitere Quartale in Anspruch nehmen. Wegen der COVID-19-Pandemie sind unsere Prognosen jedoch mit sehr viel höherer Unsicherheit behaftet als sonst. [mehr]
28. September 2020
9
Das Auswärtige Amt hat in den letzten Wochen immer mehr Reisewarnungen für EU-Staaten ausgesprochen, weil dort die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen gestiegen ist. Sollte es bei tendenziell steigenden bzw. hohen Infektionszahlen in der kalten Jahreszeit bleiben, dürften im Winterhalbjahr 2020/21 immer mehr Länder und Regionen in der EU mit einer Reisewarnung belegt werden. Der Tourismusbranche, konkret den Reiseveranstaltern und -büros in Deutschland sowie den Betrieben im Ausland, droht ohne begleitende Maßnahmen damit in den kommenden Wochen und Monaten eine Entwicklung, die einem Lockdown ähnelt. Ein schneller und unkomplizierter Zugang zu verlässlichen Corona-Tests wäre eine Möglichkeit, Reisen auch in Zeiten von Corona zu ermöglichen. Die Kosten für die Tests sollten die Reisenden selbst tragen. Letztlich ist eine Abwägung der Gesundheitsrisiken durch Corona mit den Beeinträchtigungen im Reiseverkehr sowie den negativen wirtschaftlichen Folgen notwendig. [mehr]
9. Juli 2020
10
Derzeit halten wir an unseren Prognosen vom Mai fest und erwarten für die USA bzw. den Euroraum eine Kontraktion um 7,1% bzw. 12,0% in diesem Jahr. Die US-Daten fielen zwar zuletzt besser aus, was aber durch die erneuten Ausbrüche und eine langsamere Öffnung der Wirtschaft wieder zunichte gemacht werden dürfte. In Europa könnten dagegen leichte Aufwärtsrisiken bestehen, da das Hochfahren der Wirtschaft bisher relativ erfolgreich verlief. Unsere Wachstumsprognose für China haben wir für 2020 kürzlich auf +1,1% nach oben korrigiert, da sich eine nahezu V-förmige Erholung abzeichnet. [mehr]
20. Mai 2020
12
Wir sind in Bezug auf die Weltwirtschaft zunehmend pessimistischer geworden, obwohl sich die Märkte aufgrund der langsameren Ausbreitung von COVID-19 und der sinkenden Zahl von Todesfällen sowie der umfangreichen und außergewöhnlichen fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen rund um die Welt deutlich erholt haben. In unserem Basisszenario prognostizieren wir für die wichtigen Industrieländer nun für 2020 ein sehr viel schwächeres Wachstum. Die Krise wird die Staatshaushalte auf lange Sicht in Mitleidenschaft ziehen; insgesamt ist mit ähnlich hohen Defiziten zu rechnen wie in Kriegszeiten. [mehr]
13.10.5