1. Research

Jochen Möbert

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204 (97-108)
15. Januar 2019
97
Nur schwerfällig adaptierte Berlin nach der Wiedervereinigung marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen. Nicht nur Ostberlin musste einen radikalen Wandel vollziehen, sondern auch Westberlin aufgrund der bis dahin üppigen Subventionen. Folglich hinkte Berlins Wirtschaft jahrzehntelang dem Westen hinterher. Jetzt beginnt sich abzuzeichnen, dass Berlin nicht nur zu westdeutschen Metropolen aufschließt, sondern auf dem Weg ist, diese zu überholen. Gerade der Jobaufbau in Zukunftsbranchen spricht für die Entstehung einer Innovationshochburg Berlin. Diese Entwicklung stellt eine exzellente Basis für den Wohnungsmarkt dar. Hier blicken wir auf das Jahr 2018 zurück, wir erwarten aber auch zukünftig einen lang anhaltenden Hauspreiszyklus. [mehr]
9. Januar 2019
98
Im Vergleich mit den hohen Zinsen zu Beginn des Zyklus bleibt Wohneigentum von der Zinsseite erschwinglich. Der Erschwinglichkeitsindex (2005=100) ist jedoch bereits 10 Indexpunkte von rund 40 in Q3 2016 auf über 50 in Q4 2018 gestiegen. Auch im Jahr 2019 dürften höhere Hauspreise plus höhere Zinsen die Erschwinglichkeit reduzieren. [mehr]
14. Dezember 2018
99
The 0.2% qoq drop in Q3 GDP was, of course, largely due to the WLTP effect, but underlying growth has also clearly slowed in 2018. After mustering 1.6% in 2018, we expect German GDP to expand by 1.3% in 2019. Growth should be only marginally higher in 2020, despite a strong positive working day effect, as a further slowing of the global economy and EUR appreciation will provide considerable external headwinds. [mehr]
13. Dezember 2018
100
Auch wenn der BIP-Rückgang um 0,2% gg. Vq. in Q3 vor allem auf den WLTP-Effekt zurückzuführen war, hat sich das zugrunde liegende Wachstum im Jahr 2018 ganz klar verlangsamt. Nach einer Expansion um 1,6% im Jahr 2018 prognostizieren wir nun für 2019 ein Wachstum von 1,3%. 2020 ist trotz eines spürbaren, positiven Arbeitstageeffekts nur mit einer geringfügigen Beschleunigung zu rechnen, da die Abschwächung des weltweiten Wachstums und eine Aufwertung des Euro für kräftigen externen Gegenwind sorgen dürften. [mehr]
12. Dezember 2018
Thema:
101
Since the rally in 2017, the buzzwords bitcoin and blockchain have been omnipresent in the public. Still, the understanding of how much potential the technology actually offers is often rudimentary. To shed more light onto the discussion, we discuss the manifold technological facets as well as the social changes that might come on the heels of the technology. After outlining the utopia, we point out the technical as well as the social hurdles that are standing in the way of the revolution. [mehr]
22. November 2018
Thema:
102
Seit dem Preisboom im Jahr 2017 sind die Schlagwörter Bitcoin und Blockchain in der Gesellschaft allgegenwärtig. Trotzdem ist das Verständnis vom Potenzial der Technologie oft rudimentär. Um die Diskussion zu schärfen, diskutieren wir sowohl die vielen technologischen Facetten als auch die mit der Technologie möglicherweise einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen. Anschließend benennen wir die technischen, aber auch gesellschaftlichen Hindernisse, die der Revolution im Wege stehen. [mehr]
8. November 2018
103
German exporters have had to deal with numerous challenges over the last few years. Exports to the UK, Russia and Turkey have been unusually volatile and trended downwards. Nevertheless, aggregate German exports rose by more than 3% p.a. in real terms between 2012 and 2017. Since the beginning of 2018, the trade conflict between the US and China has steadily intensified. The challenges might spread and turn into a global problem if the US begins to levy import tariffs on additional imports from China and/or increases existing tariffs. Doing so would probably cause the Chinese authorities to respond in kind. [mehr]
7. November 2018
104
Die deutschen Exporteure hatten in den letzten Jahren mit zahlreichen Störfeuern zu kämpfen. So waren die Ausfuhren nach Großbritannien, Russland und in die Türkei ungewöhnlich volatil und tendenziell rückläufig. Trotzdem legten Deutschlands Exporte insgesamt von 2012 bis 2017 mit durchschnittlich real mehr als 3% pro Jahr zu. Seit Beginn des Jahres 2018 hat der Handelskrieg zwischen den USA und China stetig an Schärfe gewonnen. Aus den Störfeuern könnte sich ein Flächenbrand entwickeln, wenn die USA weitere Importe aus China mit Importzöllen belegen und bestehende Zollsätze erhöhen sollten. Chinesische Vergeltungsmaßnahmen kämen dann wahrscheinlich hinzu. [mehr]
4. Oktober 2018
105
Schwache Währungen in Schwellenländern dämpfen deutsche Exporte. Der Euro hat in den letzten Monaten gegenüber den Währungen vieler Schwellenländer aufgewertet. Dies wird die deutschen Exporte in diese Staaten 2018 und 2019 schmälern. Laut unserem Schätzmodell dürften die deutschen Exporte in diese Ländergruppe 2018 und 2019 um nominal 3,5% bis 4% wachsen. Dies wäre eine spürbar geringere Dynamik als 2017, als die Ausfuhren noch um gut 7% zunahmen. Der Anteil der Ländergruppe an den gesamten Exporten einer Branche ist bei den traditionellen Investitionsgüterherstellern am größten. [mehr]
4. Oktober 2018
106
Weak currencies and economic difficulties in emerging markets dampen German exports. Over the past few months, the euro has appreciated against the currencies of many emerging markets which will likely curtail German exports to these countries in 2018 and 2019. In 2017, the ten largest German export markets among the emerging markets accounted for some 16% of total exports. According to our estimation model, German exports to this country group are set to increase by a nominal 3.5% to 4% in 2018 and 2019. This would be a noticeable loss of momentum compared with 2017 when exports increased by just over 7%. The country group’s share of total exports for the industrial sector is highest for traditional capital goods manufacturers, with mechanical engineering taking the lead. The ten emerging economies examined accounted for just over 22% of all exports in this sector in 2017. [mehr]
4. September 2018
108
German economy in H2 still goldilocks despite external headwinds. We maintain our forecast of around 0.5% quarterly GDP growth in both Q3 and Q4, following average growth of 0.4% in H1. The H1 growth composition, however, marginally lowers the annual average to 1.9% (2.0%) and risks remain more skewed to the downside. In Berlin, the Groko agreed on an expensive social policy package. Albeit medium- and long-term financing of the package is not secured, FM Scholz came up with an additional, even more costly idea for extended pension benefits. A silver lining could be if the Groko managed to launch a law on labour migration. (Also included in this issue: German manufacturing industry, shortage of qualified workers in the construction sector, corporate taxes) [mehr]
21.0.2