1. Research

Jochen Möbert

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200 (85-96)
11. April 2019
85
Im Vergleich mit den hohen Zinsen zu Beginn des Zyklus bleibt Wohneigentum von der Zinsseite erschwinglich. Der Erschwinglichkeitsindex (2005=100) ist jedoch bereits 10 Indexpunkte von rund 40 in Q3 2016 auf rund 50 in Q1 2019 gestiegen. Auch im Jahr 2019 dürften höhere Hauspreise plus leicht steigende Zinsen die Erschwinglichkeit reduzieren. [mehr]
9. April 2019
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If you think of Germany in the night (and you are an economist) three questions will jolt you from your sleep. Will external demand recover? Will the auto industry overcome its WLTP-induced supply shock and (if you are a Keynesian economist) will the government launch a fiscal package? The answers, of course, are not independent of each other. (Included in this issue: German exports 2019, world trade, the automotive industry's performance, public finances and the view from Berlin) [mehr]
8. April 2019
87
Denkt man an Deutschland in der Nacht (und ist man ein Volkswirt), dann bringen einen wohl die folgenden drei Fragen um den Schlaf: Wird sich die Exportnachfrage beleben? Wann wird die Automobilindustrie ihren WLTP-Schock ausgestanden haben (und falls man ein keynesianischer Volkswirt ist), wird die Regierung sich irgendwann zu einem Fiskalpaket durchringen? Natürlich sind die Antworten auf die drei Fragen nicht voneinander unabhängig. (In dieser Ausgabe: Deutsches Exportwachstum, Welthandel, Update Automobilindustrie, Staatsfinanzen, EZB.) [mehr]
14. März 2019
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The house price cycle in Germany should remain in place in 2019. But we expect much more divergence across regions and a heavily increasing complexity of causal impact channels. Led by immigration and the continuous labour market uptrend, house prices and rents will likely continue to rise. The risk of overvaluations and a full-blown price bubble in the German housing market is rising. However, the price uptrend is likely to continue for years to come, in Germany as a whole and in most major cities. In this report we look at the housing markets in Munich, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart and Leipzig and we comment on the German office market. [mehr]
12. März 2019
89
Der bundesweite Hauspreiszyklus geht im Jahr 2019 weiter, aber die regionale Divergenz dürfte stark zunehmen und die kausalen Wirkungskanäle sehr viel komplizierter werden. Dank Zuwanderung und eines boomenden Arbeitsmarktes werden Preise und Mieten im Wohnungsmarkt weiter steigen. Die Überbewertungen und das Risiko einer ausgewachsenen Preisblase im deutschen Häusermarkt steigen. Bis der Preisgipfel erreicht wird, dürften aber noch einige Jahre vergehen. Dies gilt sowohl bundesweit als auch für die meisten Metropolen. Wir befassen uns in dieser Studie mit den Wohnungsmärkten in München, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig und beurteilen darüber hinaus den deutschen Büromarkt. [mehr]
6. März 2019
90
Die Rezession in der deutschen Industrie wurde durch die massive Verlangsamung des Welthandels ausgelöst. Wird der Dienstleistungssektor sich der Rezession des Verarbeitenden Gewerbes entziehen können, wie einige Umfragedaten es jüngst nahegelegt haben? Wir glauben dies nicht. Frühere Abschwünge in der Industrie haben auch Bremsspuren im Dienstleistungsbereich hinterlassen. In der Tat, dieser Zusammenhang ist bereits im Verlauf von 2018 sichtbar geworden. (Außerdem in dieser Ausgabe: Nationale Industriestrategie des BMWi, Bundeshaushalt, neuer Warenkorb dämpft Mietinflation und Inflationsrate insgesamt, Kreditvergabe an deutsche Unternehmen, EZB-Geldpolitik) [mehr]
4. März 2019
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The recession in German industry can be traced to the massive slowdown of global trade in 2018. Will the German service sector withstand the recession in industry, as some recent survey data seems to suggest? We doubt it. In previous downswings in the manufacturing sector services were pulled lower, too. Indeed, the two sectors' output trends during 2018 did already follow this pattern. (Also in this issue: Economic Minister Altmaier's National Industrial Strategy 2030, the German Federal Budget, lower total and rental inflation thanks to new basket, corporate lending in Germany, the view from Berlin) [mehr]
16. Januar 2019
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Berlin found it difficult to adapt to the market economy after Germany’s re-unification. Both parts of the divided city, the eastern and the western, had to cope with fundamental changes – the eastern for obvious reasons, the western because it had benefited from generous subsidies until then. Berlin has therefore been lagging behind the rest of western Germany for decades. By now, however, it is not only catching up with western German metropolitan areas, but even beginning to overtake them. Employment growth in cutting-edge industries suggests that Berlin is truly becoming an innovation hub. And this development serves as an excellent basis for the residential market. While we mainly focus on developments in 2018 in this article, the house price trends are likely to remain in place for some time to come. [mehr]
15. Januar 2019
93
Nur schwerfällig adaptierte Berlin nach der Wiedervereinigung marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen. Nicht nur Ostberlin musste einen radikalen Wandel vollziehen, sondern auch Westberlin aufgrund der bis dahin üppigen Subventionen. Folglich hinkte Berlins Wirtschaft jahrzehntelang dem Westen hinterher. Jetzt beginnt sich abzuzeichnen, dass Berlin nicht nur zu westdeutschen Metropolen aufschließt, sondern auf dem Weg ist, diese zu überholen. Gerade der Jobaufbau in Zukunftsbranchen spricht für die Entstehung einer Innovationshochburg Berlin. Diese Entwicklung stellt eine exzellente Basis für den Wohnungsmarkt dar. Hier blicken wir auf das Jahr 2018 zurück, wir erwarten aber auch zukünftig einen lang anhaltenden Hauspreiszyklus. [mehr]
9. Januar 2019
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Im Vergleich mit den hohen Zinsen zu Beginn des Zyklus bleibt Wohneigentum von der Zinsseite erschwinglich. Der Erschwinglichkeitsindex (2005=100) ist jedoch bereits 10 Indexpunkte von rund 40 in Q3 2016 auf über 50 in Q4 2018 gestiegen. Auch im Jahr 2019 dürften höhere Hauspreise plus höhere Zinsen die Erschwinglichkeit reduzieren. [mehr]
14. Dezember 2018
95
The 0.2% qoq drop in Q3 GDP was, of course, largely due to the WLTP effect, but underlying growth has also clearly slowed in 2018. After mustering 1.6% in 2018, we expect German GDP to expand by 1.3% in 2019. Growth should be only marginally higher in 2020, despite a strong positive working day effect, as a further slowing of the global economy and EUR appreciation will provide considerable external headwinds. [mehr]
13. Dezember 2018
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Auch wenn der BIP-Rückgang um 0,2% gg. Vq. in Q3 vor allem auf den WLTP-Effekt zurückzuführen war, hat sich das zugrunde liegende Wachstum im Jahr 2018 ganz klar verlangsamt. Nach einer Expansion um 1,6% im Jahr 2018 prognostizieren wir nun für 2019 ein Wachstum von 1,3%. 2020 ist trotz eines spürbaren, positiven Arbeitstageeffekts nur mit einer geringfügigen Beschleunigung zu rechnen, da die Abschwächung des weltweiten Wachstums und eine Aufwertung des Euro für kräftigen externen Gegenwind sorgen dürften. [mehr]
19.5.0