1. Research

Jochen Möbert

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5. Juli 2019
73
Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2018 nur 285.900 neue Wohnungen fertiggestellt - ein mageres Plus von nur 0,4% ggü. Vorjahr. Wohneigentum bleibt von der Zinsseite erschwinglich, doch auch im Jahr 2019 dürften höhere Hauspreise die Erschwinglichkeit reduzieren. [mehr]
2. Juli 2019
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Die Millionenstadt Köln weist im aktuellen Zyklus seit 2009 die typischen Merkmale einer deutschen Metropole auf: hohe Nachfrage dank Zuwanderung und positiver Arbeitsmarktentwicklung und eine verhaltene Neubauaktivität bei relativ niedrigen Leerständen. Diese Lage dürfte sich auch vorläufig kaum verändern. Aufgrund des knappen Wohnraums erwarten wir, dass sich der Kölner Zyklus fortsetzen und Preise und Mieten über mehrere Jahre zulegen werden. [mehr]
20. Mai 2019
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This edition of Focus Germany has quite a lot but rather short articles. We are taking stock of the German economy after Q1’s surprisingly strong growth. We expect the economy to flatline in Q2 and foresee an only subdued recovery in H2 given the recent flare-up of several geopolitical hotspots, rather than their hoped for de-escalation. We cross-check this analysis with deep dives into the auto and the mechanical engineering sector. We look at the impossible trinity of Germany’s fiscal policy (tax cuts, higher social expenditures and the black zero) and peek into the difficulties finance ministers are facing in the digital economy. We discuss to what extent the upcoming EP and Länder elections might spell more trouble for the Groko and introduce our new German financial conditions index. [mehr]
17. Mai 2019
76
Diese Ausgabe des Ausblicks Deutschland besteht aus einer Reihe eher kurzer Beiträge. Wir fühlen den Pulsschlag der deutschen Konjunktur nach dem überraschend starken ersten Quartal. Dieser ist weiterhin flach, das BIP dürfte im zweiten Quartal stagnieren und auch im zweiten Halbjahr dürfte das Wachstum eher kraftlos bleiben. Dieser Befund wird durch weitere detaillierte Analysen der Automobilindustrie und des Maschinenbaus bestätigt. Wir beschreiben das Trilemma der deutschen Fiskalpolitik bestehend aus Forderungen nach Steuersenkungen sowie nach höheren Sozialausgaben bei gleichzeitiger Einhaltung der „Schwarzen Null“ und werfen einen Blick auf die Probleme, mit denen Finanzminister in der Digitalwirtschaft konfrontiert werden. Außerdem stellen wir unseren neuen „Financial Conditions Index“ für Deutschland vor und schauen auf die Zinspolitik der EZB. [mehr]
11. April 2019
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Im Vergleich mit den hohen Zinsen zu Beginn des Zyklus bleibt Wohneigentum von der Zinsseite erschwinglich. Der Erschwinglichkeitsindex (2005=100) ist jedoch bereits 10 Indexpunkte von rund 40 in Q3 2016 auf rund 50 in Q1 2019 gestiegen. Auch im Jahr 2019 dürften höhere Hauspreise plus leicht steigende Zinsen die Erschwinglichkeit reduzieren. [mehr]
9. April 2019
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If you think of Germany in the night (and you are an economist) three questions will jolt you from your sleep. Will external demand recover? Will the auto industry overcome its WLTP-induced supply shock and (if you are a Keynesian economist) will the government launch a fiscal package? The answers, of course, are not independent of each other. (Included in this issue: German exports 2019, world trade, the automotive industry's performance, public finances and the view from Berlin) [mehr]
8. April 2019
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Denkt man an Deutschland in der Nacht (und ist man ein Volkswirt), dann bringen einen wohl die folgenden drei Fragen um den Schlaf: Wird sich die Exportnachfrage beleben? Wann wird die Automobilindustrie ihren WLTP-Schock ausgestanden haben (und falls man ein keynesianischer Volkswirt ist), wird die Regierung sich irgendwann zu einem Fiskalpaket durchringen? Natürlich sind die Antworten auf die drei Fragen nicht voneinander unabhängig. (In dieser Ausgabe: Deutsches Exportwachstum, Welthandel, Update Automobilindustrie, Staatsfinanzen, EZB.) [mehr]
14. März 2019
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The house price cycle in Germany should remain in place in 2019. But we expect much more divergence across regions and a heavily increasing complexity of causal impact channels. Led by immigration and the continuous labour market uptrend, house prices and rents will likely continue to rise. The risk of overvaluations and a full-blown price bubble in the German housing market is rising. However, the price uptrend is likely to continue for years to come, in Germany as a whole and in most major cities. In this report we look at the housing markets in Munich, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart and Leipzig and we comment on the German office market. [mehr]
12. März 2019
81
Der bundesweite Hauspreiszyklus geht im Jahr 2019 weiter, aber die regionale Divergenz dürfte stark zunehmen und die kausalen Wirkungskanäle sehr viel komplizierter werden. Dank Zuwanderung und eines boomenden Arbeitsmarktes werden Preise und Mieten im Wohnungsmarkt weiter steigen. Die Überbewertungen und das Risiko einer ausgewachsenen Preisblase im deutschen Häusermarkt steigen. Bis der Preisgipfel erreicht wird, dürften aber noch einige Jahre vergehen. Dies gilt sowohl bundesweit als auch für die meisten Metropolen. Wir befassen uns in dieser Studie mit den Wohnungsmärkten in München, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig und beurteilen darüber hinaus den deutschen Büromarkt. [mehr]
6. März 2019
82
Die Rezession in der deutschen Industrie wurde durch die massive Verlangsamung des Welthandels ausgelöst. Wird der Dienstleistungssektor sich der Rezession des Verarbeitenden Gewerbes entziehen können, wie einige Umfragedaten es jüngst nahegelegt haben? Wir glauben dies nicht. Frühere Abschwünge in der Industrie haben auch Bremsspuren im Dienstleistungsbereich hinterlassen. In der Tat, dieser Zusammenhang ist bereits im Verlauf von 2018 sichtbar geworden. (Außerdem in dieser Ausgabe: Nationale Industriestrategie des BMWi, Bundeshaushalt, neuer Warenkorb dämpft Mietinflation und Inflationsrate insgesamt, Kreditvergabe an deutsche Unternehmen, EZB-Geldpolitik) [mehr]
4. März 2019
83
The recession in German industry can be traced to the massive slowdown of global trade in 2018. Will the German service sector withstand the recession in industry, as some recent survey data seems to suggest? We doubt it. In previous downswings in the manufacturing sector services were pulled lower, too. Indeed, the two sectors' output trends during 2018 did already follow this pattern. (Also in this issue: Economic Minister Altmaier's National Industrial Strategy 2030, the German Federal Budget, lower total and rental inflation thanks to new basket, corporate lending in Germany, the view from Berlin) [mehr]
16. Januar 2019
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Berlin found it difficult to adapt to the market economy after Germany’s re-unification. Both parts of the divided city, the eastern and the western, had to cope with fundamental changes – the eastern for obvious reasons, the western because it had benefited from generous subsidies until then. Berlin has therefore been lagging behind the rest of western Germany for decades. By now, however, it is not only catching up with western German metropolitan areas, but even beginning to overtake them. Employment growth in cutting-edge industries suggests that Berlin is truly becoming an innovation hub. And this development serves as an excellent basis for the residential market. While we mainly focus on developments in 2018 in this article, the house price trends are likely to remain in place for some time to come. [mehr]
16.3.1