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Jochen Möbert

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126 (121-126)
5. November 2014
121
Infolge des schwächeren internationalen Umfelds haben wir unsere BIP-Prognose für Deutschland von 1,5% auf 1,3% für 2014 und von 1,5% auf 0,8% für das Jahr 2015 gesenkt. Wir rechnen nicht damit, dass Deutschland im dritten Quartal in eine technische Rezession fällt. Der sechste Rückgang in Folge des ifo-Index hat das Risiko, dass wir im vierten Quartal 2014 oder im ersten Quartal 2015 ein negatives BIP-Quartalswachstum sehen, erhöht. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Deutsche Industrie zunächst schwach; Deutsche Baukonjunktur: Robuste Investitionen und Preise steigen weiter; Erbschaftsteuer: Bundesverfassungsgerichtsurteil dürfte Firmenerben stärker belasten; 25 Jahre nach dem Mauerfall: Nur teilweise „blühende Landschaften“; EZB: Verbale Interventionen reichen nicht aus. [mehr]
2. September 2014
122
Deutsches BIP nur 1 ½% in 2014, erhebliche Risiken für 2015. Wir haben unsere BIP-Prognose für 2014 von 1,8% auf 1 ½% abgesenkt (2015 von 2,0% auf 1,8%). Die Risiken, dass auch dies noch eine zu optimistische Erwartung darstellt, haben deutlich zugenommen. Der deutsche Investitionszyklus wird wegen des nach wie vor schwachen Welthandels und zunehmender geopolitischer Belastungen voraussichtlich schwächer als erwartet ausfallen. Selbst beim bis dato noch robusten privaten Verbrauch zeigen sich erste Warnsignale. [mehr]
31. Oktober 2013
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Mit dem Anstieg der deutschen Hauspreise haben die Bedenken zugenommen, dass ein Immobilienboom begonnen hat, der mit spürbaren negativen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft enden könnte. Wir erwarten, dass sich der Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland fortsetzt, halten aber die Bildung einer Blase für unwahrscheinlich und sehen die Preisanstiege insgesamt als Normalisierung des Wohnimmobilienmarktes.
Das IAB hat im Oktober einen neuen Frühindikator für die kurzfristige Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes vorgestellt. Im Gegensatz zu anderen Arbeitsmarkt-Frühindikatoren zielt er auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und nicht der Beschäftigung ab. Aufgrund der Konstruktion und des Zwecks des IAB-Indikators ist er weniger gut geeignet, die Beschäftigungsentwicklung zu prognostizieren als zum Beispiel das ifo-Beschäftigungsbarometer und der PMI, für die die Unternehmen nach ihren Beschäftigungsabsichten befragt werden. [mehr]
2. Oktober 2013
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Die deutsche Industrie zeigt erste Anzeichen einer Erholung. Angesichts des großen Unterhangs von 1,6% aus dem Jahr 2012 erwarten wir aber, dass die Industrieproduktion im laufenden Jahr lediglich stagniert. 2014 zieht die Industriekonjunktur weiter an (+4%). Die Belebung geht mit einem stärkeren Wachstum in den USA und – in geringerem Maße – in China einher. Auch die EWU-Länder verzeichnen wieder ein positives BIP-Wachstum, sodass die Exporte der Konjunktur Schwung verleihen. Dies hilft z.B. der Automobilindustrie, der Elektrotechnik und dem Maschinenbau. [mehr]
1. Juli 2013
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Deutsche Unternehmen haben insbesondere die Öffnung Osteuropas und der Schwellenländer genutzt, um globale Produktionsketten aufzubauen, und damit ihre Wettbewerbsposition gestärkt. Die Politik sollte daher alles daran setzen, Hemmnisse für die internationale Arbeitsteilung zu reduzieren.
Ist die Trendwende am ostdeutschen Wohnimmobilienmarkt vollzogen? In wachsenden Städten liegen positive Preis-Einkommens-Relationen vor, in schrumpfenden Städten besteht jedoch ein negativer Zusammenhang. Unsere Prognosen zeigen eine zunehmende Ausdifferenzierung der ostdeutschen Städte in den nächsten Jahren an. Als ökonomische Gründe für die zunehmende Auseinanderentwicklung diskutieren wir Infrastrukturkosten pro Kopf, Pfadabhängigkeit der Baukosten sowie Binnenwanderung. [mehr]
15. März 2011
126
Natürlich ist es wichtig, die weitere Inflationsentwicklung – vor allem angesichts der volatilen Ölpreise – genau im Auge zu behalten, und die EZB hat hier ja auch ihre „starke Wachsamkeit“ zum Ausdruck gebracht. Dennoch ist eine Inflationsrate von 2% oder vielleicht 2 ½% in den nächsten Monaten zum großen Teil eine Normalisierung nach den rezessionsbedingt niedrigen Raten der beiden Vorjahre, die zu einem erheblichen Teil den höheren Öl- und Nahrungsmittelpreisen geschuldet ist. Unterstellt, diese normalisieren sich, prognostiziert das von uns entwickelte Inflationsmodell jedenfalls keine dramatische Inflationsentwicklung. Uns ist allerdings bewusst, dass einige der strukturellen Veränderungen der letzten Dekaden die Aussagekraft derartiger Modellprognosen beeinträchtigt haben könnten. [mehr]
21.0.2