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Ausblick Deutschland

Im Ausblick Deutschland werden volkswirtschaftliche und wirtschaftspolitische Themen zu Deutschland behandelt. Jede Ausgabe enthält zudem Übersichtstabellen zu finanz- und wirtschaftspolitischen Terminen sowie einen detaillierten Datenmonitor zu deutschen Wirtschaftsindikatoren. 

29 (13-24)
3. August 2015
13
Vorbild Deutschland – stößt die Konsenswirtschaft an ihre Grenzen? Deutschland wird im laufenden Jahr erneut über Potenzial wachsen. Trotz neuer Ausgabenprogramme dürften im Staatshaushalt zunächst weiter Überschüsse erwirtschaftet werden. Aufgrund seiner institutionellen Besonderheiten hat es Deutschland bis dato weitgehend vermeiden können, dass Verteilungskonflikte sich in höheren Staatsdefiziten und/oder steigender Inflation niederschlugen. Nicht zuletzt die demografische Entwicklung dürfte diese Resilienz auf die Probe stellen. Ein neuer Reformaufbruch ist aber angesichts abnehmender Standortvorteile notwendig. Es bleibt abzuwarten, ob die Gesellschaft eine Neuauflage der Agenda 2010 auf den Weg bringt. [mehr]
29. Juni 2015
14
Während die Kerninflationsrate seit 2011 relativ stabil bei durchschnittlich etwas über 1% gg. Vj. liegt, war der Ölpreiseinbruch der Hauptgrund für den kurzzeitigen Rückgang der Verbraucherpreise Anfang 2015. Der Ölpreisanstieg um rund 30% seit Januar und die Stabilisierung des EUR-Wechselkurses führten aber dazu, dass die deutsche Inflationsrate nur für einen Monat im negativen Bereich war und sich zuletzt auf 0,7% gg. Vj. beschleunigte. Wir erwarten daher einen etwas stärkeren Anstieg der Verbraucherpreise um 0,5% in diesem Jahr und 2,0% im Jahr 2016. Bei unserer Prognose überwiegen die Abwärtsrisiken. So könnte sich der Ölpreis angesichts des globalen Überangebots schwächer als erwartet entwickeln. Zudem hat sich der EUR gg. USD seit seinem Tiefstand Mitte April mittlerweile wieder über 1,10 stabilisiert. In unserer Prognose unterstellen wir eine Abwertung des EUR gg. USD auf Parität zum Jahresende. Weitere Themen in dieser Ausgabe: BIP-Wachstum und Europäische Zentralbank. [mehr]
1. Juni 2015
15
Im ersten Quartal wuchs die deutsche Wirtschaft mit nur 0,3% gg. Vq. schwächer als erwartet. Die Details waren aber weit weniger enttäuschend als das BIP-Aggregat vermuten ließ. Die Binnennachfrage stieg um 0,8% gg. Vq., lediglich die Nettoexporte sowie ein Lagerabbau dämpften. Damit bleibt unsere Erwartung des kräftigen binnenwirtschaftlich getriebenen Wachstums im Jahr 2015 intakt. Hauptsächlich durch diesen schwachen Start ins Jahr revidieren wir unsere BIP-Prognose für 2015 von 2,0% auf 1,6%. Die Quartalswachstumsraten dürften im Durchschnitt aber immer noch bei kräftigen 0,4% gg. Vq. liegen. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Bauinvestitionen: Kräftiges Plus erwartet, aber Abwärtsrisiken stehen im Blickpunkt, Europäische Zentralbank (EZB) steht voll hinter dem Quantitativen Easing (QE) [mehr]
30. März 2015
16
Das Zusammenspiel von strukturell langsamerem Wachstum des Welthandels, zunehmender Lokalisierung der Produktion, demografischem Wandel, den von politischer Seite veränderten Rahmenbedingungen und einem sich weiter verschärfenden internationalen Wettbewerb dürfte auf mittlere Sicht eine erhebliche Herausforderung für die deutsche Exportwirtschaft darstellen. Die Binnenwirtschaft dürfte daher künftig wieder eine größere Rolle spielen. Die Politik kann helfen, diesen Wandel zu gestalten. Die deutschen Exporteure könnten dadurch mittelfristig noch stärker zu global agierenden Unternehmen werden, wobei die Reaktion auf Branchenebene unterschiedlich ausfallen dürfte. Die generierten Gewinne könnten für eine alternde, stärker binnenorientierte Volkswirtschaft in den nächsten Dekaden ein Segen sein. [mehr]
2. März 2015
17
Die deutsche Konjunktur beendete das Jahr 2014 mit einem starken Wachstum (+0,7% Q4 gegenüber +0,1% Q3). Haupttreiber war der private Konsum, der einen deutlichen Schub durch den Ölpreisrückgang erhielt. Wir erhöhen unsere Prognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2015 von 1,4% auf 2,0%. Dies ist auf den deutlich höheren statistischen Überhang und die Anhebung der BIP-Prognose für das 1. Quartal 2015 auf 0,5% gg. Vq., in dem der erneute Ölpreisrückgang dem Konsum einen kräftigen Schub geben dürfte, zurückzuführen. [mehr]
2. Februar 2015
18
Wir erwarten nunmehr ein Wachstum in Deutschland von 1,4% für 2015. Gründe sind: Ein leicht besser als erwartetes BIP-Wachstum im vierten Quartal 2014, eine nochmals reduzierte Prognose für die Ölpreisentwicklung in 2015 und die stärker als erwartete Abwertung des Euro gegenüber dem USD. Mit dieser günstigen Konjunkturprognose dürfte der deutsche öffentliche Haushalt auch 2015 einen leichten Überschuss aufweisen. Zudem wird der Leistungsbilanzüberschuss deutlich auf 8,0% des BIP steigen. Damit dürften die Forderung, Deutschland müsse seinen fiskalischen Spielraum für öffentliche Investitionsprogramme ausnutzen, und die internationale Kritik an der deutschen Wirtschaftspolitik weiter zunehmen. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Deutsche Industrieprognose auf 1,5% angehoben, 10 „goldene“ Regeln für ifo, PMI und Co., QE: Die EZB kauft im großen Stil Staatsanleihen. [mehr]
2. Dezember 2014
19
Nach durchschnittlichen Wachstumsraten von etwa 0,3% gg. Vq. in den vorherigen sechs Quartalen wuchs die deutsche Wirtschaft in Q3 2014 nur um 0,1%. Im Winterhalbjahr dürfte die Wirtschaft in etwa stagnieren und es besteht das Risiko eines leicht rückläufigen BIPs in einem der Quartale, da sich die Stimmungsindikatoren zuletzt weiter abgeschwächt haben. Die wenig dynamische Entwicklung des Welthandels seit dem Jahr 2012 deutet auf strukturelle Veränderungen hin, die insbesondere die deutschen Exporte treffen. Die deutschen Exporte dürften daher auch in den nächsten Jahren relativ verhalten steigen. Wir rechnen mit einem durchschnittlichen Wachstum der realen deutschen Exporte im unteren Bereich des Korridors von 4% bis 6% im Zeitraum von 2014 bis 2019, das durch eine Abwertung des Euro unterstützt werden dürfte. [mehr]
5. November 2014
20
Infolge des schwächeren internationalen Umfelds haben wir unsere BIP-Prognose für Deutschland von 1,5% auf 1,3% für 2014 und von 1,5% auf 0,8% für das Jahr 2015 gesenkt. Wir rechnen nicht damit, dass Deutschland im dritten Quartal in eine technische Rezession fällt. Der sechste Rückgang in Folge des ifo-Index hat das Risiko, dass wir im vierten Quartal 2014 oder im ersten Quartal 2015 ein negatives BIP-Quartalswachstum sehen, erhöht. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Deutsche Industrie zunächst schwach; Deutsche Baukonjunktur: Robuste Investitionen und Preise steigen weiter; Erbschaftsteuer: Bundesverfassungsgerichtsurteil dürfte Firmenerben stärker belasten; 25 Jahre nach dem Mauerfall: Nur teilweise „blühende Landschaften“; EZB: Verbale Interventionen reichen nicht aus. [mehr]
30. September 2014
21
Die zuletzt positive Überraschung bei den realwirtschaftlichen Konjunkturindikatoren haben die Sorgen, Deutschland könne in Q3 in eine Rezession schlittern, erst einmal verfliegen lassen. Die anhaltenden geopolitischen Risiken und Fragezeichen hinter der Stärke der erwarteten Konjunkturerholung dürften aber für eine schwächere Entwicklung bei den Exporten und den Unternehmensinvestitionen sorgen. Daher haben wir unsere Wachstumsprognose für das Winterhalbjahr 2014/2015 gesenkt. Für 2015 reduziert sich unsere Prognose damit von 1,8% auf 1,5%. Weitere Themen dieser Ausgabe befassen sich mit der Geldpolitik, der Entwicklung der öffentlichen Finanzen, möglichen Konsequenzen russischer Sanktionen im Gasbereich sowie dem Anlagenverhalten deutscher Haushalte. [mehr]
4. August 2014
22
Der Wachstumsrückschlag im zweiten Quartal ist wohl kräftiger ausgefallen, als zunächst vermutet. Wir erwarten nunmehr lediglich eine Stagnation, schließen aber auch einen minimalen Rückgang nicht mehr aus. Insgesamt deuten die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht auf eine dynamische Konjunktur in H2 hin. Insbesondere die verschärften Sanktionen gegen Russland und das Risiko einer weiteren Eskalation des Konfliktes sollten trotz des geringen Anteils Russlands an den deutschen Exporten die Stimmung und Investitionstätigkeit dämpfen. Aufgrund der Unsicherheiten bzgl. der Q2-Daten haben wir zunächst noch von einer Abwärtsrevision unser BIP-Prognose von 1,8% für das Gesamtjahr abgesehen. [mehr]
4. Juni 2014
23
Angesichts des exzellenten Starts der deutschen Wirtschaft ins Jahr 2014 haben wir unsere BIP-Prognose auf 1,8% angehoben (von zuvor 1,5%). Für 2015 bleiben wir bei unserer BIP-Prognose von 2%, da wir erwarten, dass der nur temporäre Anstieg der Bruttolöhne in Folge der Einführung des Mindestlohns durch geringere Investitionsausgaben kompensiert wird. [mehr]
28. Februar 2014
24
Die diese Woche veröffentlichten Details zum Wachstum im vierten Quartal des letzten Jahres (0,4% gg. Vq.) haben unsere Prognose für das Wachstum im laufenden Jahr nicht verändert (1,5%). Wenn überhaupt, haben sie unsere Skepsis bestärkt, dass die aktuellen Umfragen bei Unternehmen und Konsumenten ein zu optimistisches Bild zeichnen. Allerdings schätzen wir den Ausblick für 2015 jetzt etwas günstiger ein. Wir haben unsere BIP-Prognose von 1,4% auf 2% angehoben. [mehr]
2.6.3