1. Research
  2. Über uns
  3. Autoren
  4. Eric Heymann

Eric Heymann

Mehr Dokumente von Eric Heymann

116 (109-116)
29. Februar 2012
109
Aktuell wird eine Debatte über Tempo, Ausmaß und Schadenspotenzial des Klimawandels sowie über den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel geführt. Dies mag für den unbedarften Beobachter der Klimawandeldiskussion überraschend kommen, denn in den vergangenen Jahren wurde überwiegend der Eindruck erweckt, die Naturwissenschaft stimme darin überein, dass der Klimawandel erstens schnell voranschreitet, dass zweitens der Mensch durch die von ihm verursachten Treibhausgasemissionen wesentlich hierzu beiträgt und dass der Klimawandel drittens mit großen Schäden verbunden sein wird. Dabei ist dieser „Klimastreit“ nicht neu, sondern so alt wie die Klimadebatte selbst. [mehr]
20. Dezember 2011
110
Der US-Automarkt erholt sich von seiner tiefen Krise. 2012 und 2013 dürften Absatz und Produktion weiter steigen. Mittelfristig werden die früheren Rekordwerte wieder erreicht und sogar überschritten. Deutsche Hersteller dürften von dieser Entwicklung profitieren. Ihr Marktanteil am LV-Absatz wird weiter wachsen. Gründe sind die attraktive Produktpalette und die Stärkung der Produktionsstätten vor Ort. Diesel- und Hybrid-Fahrzeuge werden in den kommenden Jahren ihren Marktanteil in den USA ausbauen. Gerade ein Wachstum des Diesel-Marktes würde deutsche Unternehmen begünstigen. [mehr]
12. Dezember 2011
111
Die niedrigen Erwartungen an die Klimaschutzkonferenz von Durban waren gerechtfertigt. Ein rechtlich verbindliches Klimaschutzabkommen mit substanziellen Emissionsreduktionszielen wurde nicht nur nicht beschlossen, sondern es scheint auf absehbare Zeit unrealistisch zu sein. Trotz vielfältiger Investitionen in Energieeffizienz oder erneuerbare Energien wird es immer unwahrscheinlicher, das 2°C-Ziel zu erreichen. Faktisch entscheidet sich die Welt also für mehr Anpassung an den Klimawandel. [mehr]
6. Juli 2011
113
Die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie durchlebte in den letzten Jahrzehnten einen dramatischen Strukturwandel. Der Wettbewerbsdruck führte auf der einen Seite zu Fertigungsrückgängen im Inland und Produktionsverlagerungen ins Ausland gerade bei arbeitsintensiven Erzeugnissen. Auf der anderen Seite konzentrierten sich die Unternehmen stärker auf technisch anspruchsvolle Textilien, innovative Produkte und starke Marken und richteten sich internationaler aus. Im Bereich der technischen Textilien sind deutsche Unternehmen weltweit führend. Eine weitere Liberalisierung des Welthandels mit Textilien und Bekleidung würde die Absatzchancen deutscher Unternehmen in den globalen Wachstumsmärkten erhöhen. [mehr]
10. Juni 2011
114
Carbon Capture and Storage (CCS) ist nur eine Säule in der internationalen Klimaschutzpolitik, allerdings eine wichtige. Derzeit sieht es jedoch nicht so aus, als könne diese Säule in den kommenden zwei Dekaden die ihr zugedachte Last tragen. Ohne CCS ist das 2°C-Ziel aber noch mehr in Gefahr, als dies ohnehin der Fall ist. Daher müssten dem grundsätzlichen Bekenntnis der Politik zu CCS und der Erkenntnis, dass CCS für den Klimaschutz einen Beitrag leisten kann, auch Taten folgen: Die Erforschung der Technologie steht dabei an erster Stelle, für die Implementierung bräuchte es dann vor allem Preissignale für CO2. In jedem Fall erscheint es lohnenswert, die Forschung auch im Bereich Carbon Capture and Usage zu intensivieren. [mehr]
23. Februar 2010
115
Die Weltwassermärkte stehen vor großen Herausforderungen. Der Anstieg der Weltbevölkerung und höhere Einkommen in Entwicklungs- und Schwellenländern gehen einher mit einer steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Energie und sonstigen Gütern. Dies führt zu einem erhöhten Wasserbedarf. Der Klimawandel wird viele wasserbezogene Probleme vergrößern und neue schaffen. Wir schätzen den jährlichen Investitionsbedarf in der globalen Wasserwirtschaft auf etwa EUR 400 bis 500 Mrd. Der Staat wird die notwendigen Finanzmittel nicht alleine aufbringen können. Daher halten wir es für sinnvoll, dass Staat und Privatwirtschaft enger zusammenarbeiten. Für Hersteller von "Wassertechnologien" besteht in den nächsten Jahrzehnten enormes Absatzpotenzial. Wir haben die Attraktivität verschiedener Länder für Investitionen in der Wasserwirtschaft mit einem Scoring-Modell bewertet. Unter den am besten platzierten Ländern finden sich viele Staaten aus dem Mittleren Osten, aber auch die bevölkerungsreichen Länder China und Indien sowie die USA und Deutschland. Grundsätzlich besteht aber in allen Ländern großer Investitionsbedarf in der Wasserwirtschaft. [mehr]
5. März 2008
116
Der Klimawandel ist eine Herausforderung für die globale Tourismusindustrie. Es wird zu einer Verschiebung von regionalen und saisonalen Touristenströmen kommen. Es gibt also Gewinner und Verlierer. Der Mittelmeerraum zählt zu den Verlierern, während Dänemark, Deutschland, die Benelux-Länder sowie die baltischen Staaten profitieren können. Besonders gravierend wirken sich negative Klimaeffekte aus, wenn der klimasensible Tourismus ein großes wirtschaftliches Gewicht hat. In Europa gilt dies für Malta, Zypern, Spanien, Österreich und Griechenland. Global gesehen bleibt der Tourismussektor aber eine Wachstumsbranche. [mehr]
2.1.7