1. Research
  2. Über uns
  3. Autoren
  4. Autoren (nach Nachname)

Ausblick Deutschland

Im Ausblick Deutschland werden volkswirtschaftliche und wirtschaftspolitische Themen zu Deutschland behandelt. Jede Ausgabe enthält zudem Übersichtstabellen zu finanz- und wirtschaftspolitischen Terminen sowie einen detaillierten Datenmonitor zu deutschen Wirtschaftsindikatoren. 

6 Dokumente
5. November 2014
1
Infolge des schwächeren internationalen Umfelds haben wir unsere BIP-Prognose für Deutschland von 1,5% auf 1,3% für 2014 und von 1,5% auf 0,8% für das Jahr 2015 gesenkt. Wir rechnen nicht damit, dass Deutschland im dritten Quartal in eine technische Rezession fällt. Der sechste Rückgang in Folge des ifo-Index hat das Risiko, dass wir im vierten Quartal 2014 oder im ersten Quartal 2015 ein negatives BIP-Quartalswachstum sehen, erhöht. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Deutsche Industrie zunächst schwach; Deutsche Baukonjunktur: Robuste Investitionen und Preise steigen weiter; Erbschaftsteuer: Bundesverfassungsgerichtsurteil dürfte Firmenerben stärker belasten; 25 Jahre nach dem Mauerfall: Nur teilweise „blühende Landschaften“; EZB: Verbale Interventionen reichen nicht aus. [mehr]
30. September 2014
2
Die zuletzt positive Überraschung bei den realwirtschaftlichen Konjunkturindikatoren haben die Sorgen, Deutschland könne in Q3 in eine Rezession schlittern, erst einmal verfliegen lassen. Die anhaltenden geopolitischen Risiken und Fragezeichen hinter der Stärke der erwarteten Konjunkturerholung dürften aber für eine schwächere Entwicklung bei den Exporten und den Unternehmensinvestitionen sorgen. Daher haben wir unsere Wachstumsprognose für das Winterhalbjahr 2014/2015 gesenkt. Für 2015 reduziert sich unsere Prognose damit von 1,8% auf 1,5%. Weitere Themen dieser Ausgabe befassen sich mit der Geldpolitik, der Entwicklung der öffentlichen Finanzen, möglichen Konsequenzen russischer Sanktionen im Gasbereich sowie dem Anlagenverhalten deutscher Haushalte. [mehr]
2. Mai 2014
3
Bei einer anhaltend kräftigen Zunahmne der Beschäftigung und Löhne sowie einem leichten Plus bei den Arbeitsstunden dürften die verfügbaren Einkommen im laufenden Jahr um 2,5% steigen, auch wenn sich die monetären Sozialleistungen sowie die Einkommen aus selbständiger Arbeit und Vermögen nur unterdurchschnittlich entwickeln. Dies ermöglicht aufgrund der niedrigeren Inflation einen Anstieg der realen Konsumausgaben von 1,2%, so dass der Konsum weiter das Fundament des gesamtwirtschaftlichen Wachstums bildet. Ab 2015 plant die Bundesregierung mit ausgeglichenem Haushalt. Strukturell wird der Bundeshaushalt bereits dieses Jahr einen Überschuss ausweisen. Haushaltsrisiken liegen in möglicherweise höheren Zinsen und einer schwächeren Konjunkturentwicklung, da hierfür im Haushalt kaum Reserven vorhanden sind, aber auch in möglichen Mehrausgaben durch Anpassungen von Existenzminimum (Grundfreibetrag) und Kinderfreibetrag oder auch notwendige Aufstockungen der Infrastrukturausgaben. [mehr]
29. November 2013
4
Die Koalition will die Rentenleistungen massiv ausweiten, einen Mindestlohn einführen und die Staatsausgaben leicht erhöhen. Steuererhöhungen (SPD-Petiten) sind ebenso wenig vorgesehen wie Steuerentlastungen (CDU/CSU-Vorhaben). Das Trendwachstum – insbesondere das Arbeitsangebot – wird belastet. Ineffizienzen in der Energiepolitik werden unzureichend adressiert. Die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen wird substantiell reduziert.

Weitere Themen: Deutschland, USA und China: Tango zu Dritt? Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – oder doch? Bund, Länder und Kommunen – alle in einem Boot.Schuldenquote in Deutschland weiter rückläufig. [mehr]
1. Oktober 2013
5
Nach dem Wahlsieg von CDU/CSU in den Bundestagswahlen bewegt sich Deutschland in großen Schritten in Richtung einer Koalition der Mitte aus CDU/CSU und SPD. Es gibt drei gewichtige Gründe für diese Richtungsentscheidung: die Energiewende, die Verhandlungen zum fiskalischen Föderalismus und die Bankenpolitik erfordern eine enge Abstimmung zwischen Bundesregierung und Bundesrat, in dem neun SPD-geführte Regierungen vertreten sind. Auch anstehende Entscheidungen im Eurokrisenmanagement würden von einer breiten Parlamentsmehrheit profitieren. Die CDU/CSU wird erhebliche Konzessionen machen müssen, um die Koalition zustande zu bringen. Wir erwarten, dass dies geschieht. [mehr]
1. März 2013
6
Vieles spricht dafür, dass die deutsche Wirtschaft im 1. Quartal wieder auf einen – wenn auch nur flachen – Wachstumspfad eingeschwenkt ist, nachdem das reale Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2012 noch um 0,6% geschrumpft war. Auftragseingänge und Industrieproduktion hatten schon im Dezember zugenommen, so dass die Produktion mit einem Wachstumsüberhang in das 1. Quartal gestartet ist. Zudem hat sich die Stimmung der Unternehmen schon seit vier Monaten aufgehellt. [mehr]
7.6.3