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Deutschland Monitor

In der Reihe „Deutschland-Monitor” greifen wir politische und strukturelle Themen mit großer Bedeutung für Deutschland auf. Darunter fallen die Kommentierung von Wahlen und politischen Weichenstellungen sowie Technologie- und Branchenthemen, aber auch makroökonomische Themen, die über konjunkturelle Fragstellungen – die im Ausblick Deutschland behandelt werden – hinausgehen. Im „Deutschland-Monitor“ werden Reihen wie "Monitor Unternehmensfinanzierung“ oder „Marktausblick Baufinanzierung“ fortgeführt. 

4 Dokumente
15. März 2011
1
Natürlich ist es wichtig, die weitere Inflationsentwicklung – vor allem angesichts der volatilen Ölpreise – genau im Auge zu behalten, und die EZB hat hier ja auch ihre „starke Wachsamkeit“ zum Ausdruck gebracht. Dennoch ist eine Inflationsrate von 2% oder vielleicht 2 ½% in den nächsten Monaten zum großen Teil eine Normalisierung nach den rezessionsbedingt niedrigen Raten der beiden Vorjahre, die zu einem erheblichen Teil den höheren Öl- und Nahrungsmittelpreisen geschuldet ist. Unterstellt, diese normalisieren sich, prognostiziert das von uns entwickelte Inflationsmodell jedenfalls keine dramatische Inflationsentwicklung. Uns ist allerdings bewusst, dass einige der strukturellen Veränderungen der letzten Dekaden die Aussagekraft derartiger Modellprognosen beeinträchtigt haben könnten. [mehr]
4. Januar 2011
2
Unser Konjunkturausblick für 2011 ist mit einem BIP-Wachstum von 2% in Deutschland recht positiv. Überdies zeigen die beiden thematischen Artikel dieses Aktuellen Themas, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise das Wachstumspotenzial in Deutschland nicht beeinträchtigt hat. Zum einen haben sich im Vorfeld der Krise – zumindest in der Binnenwirtschaft – keine strukturellen Ungleichgewichte aufgebaut. Zum anderen haben insbesondere die Arbeitsmarktreformen und die Restrukturierungserfolge der Unternehmen in der letzten Dekade dazu geführt, dass die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich exzellent dasteht. Die Anpassungsprozesse hatten allerdings eine schwache Einkommensentwicklung bei den privaten Haushalten zur Folge. Diese könnte sich nunmehr verbessern. Mittelfristig könnte der private Verbrauch um knapp 1 ½% p.a. zulegen. Dies wäre, ganz im Gegensatz zu den wesentlich höheren Konsumzuwächsen in einigen Ländern vor der Krise, eine nachhaltige Entwicklung, die nicht auf Verschuldung und Immobilienblasen basiert. [mehr]
26. Januar 2009
3
Zum ersten Mal seit fünf Jahren befindet sich Deutschland wieder in einer Rezession. Die deutsche Wirtschaftsleistung ist seit dem zweiten Quartal 2008 rückläufig. Die Finanzmarktkrise und der globale Konjunktureinbruch werden das Wachstum in 2009 deutlich belasten. Der Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts wird sich noch mindestens bis Mitte des Jahres fortsetzen. Das Wegbrechen wichtiger Absatzmärkte sowie der - wenn auch abgeschwächte - Höhenflug des Euro dürften die realen Ausfuhren erstmals seit 1993 deutlich sinken lassen. Die schrumpfende Auslandsnachfrage wird zusammen mit in vielen Bereichen rückläufigen Gewinnen zu einem Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen um 10% führen. Trotz der Konjunkturpakete wird der private Konsum bei deutlich sinkender Erwerbstätigkeit und gleichzeitig steigender Sparquote auch in 2009 kaum zunehmen. [mehr]
15. Februar 2006
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Die demografischen Veränderungen werden Deutschland in den kommenden Dekaden mit noch nie erlebter Wucht treffen. Dies gilt nicht nur für die Rentenversicherung, sondern ebenso für den Arbeitsmarkt mit Auswirkungen auf Löhne und Zinsen und damit auch für das Wachstumspotenzial und die internationalen Kapitalströme. Das komplexe Zusammenspiel dieser Faktoren hat DB Research mit einem überlappenden Generationenmodell (OLG) untersucht. [mehr]
2.1.5